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DFB News: Keine Anzeichen auf Trennung - Löw bleibt weiterhin Trainer

Keine Trennung: Löw bleibt Bundestrainer - DFB-Boss äußert sich

Sport-Informations-Dienst (SID)

19.11.2020 | 11:20 Uhr

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Sky Experte Didi Hamann glaubt nicht, dass es einen Trainerwechsel beim DFB gibt, ebenso wenig glaubt er an eine Rückkehr der Aussortierten. (Video: 01:05 Minuten)

Die historische 0:6-Schmach der Nationalmannschaft in Spanien ändert zumindest vorerst nichts an der Zukunft von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw.

Nach SID-Informationen gibt es auch nach einem Aufarbeitungsgespräch am Mittwoch keinerlei Anzeichen für eine Trennung.

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Löw, DFB-Direktor Oliver Bierhoff, Verbandspräsident Fritz Keller und Assistenztrainer Marcus Sorg hatten sich am Münchner Flughafen zu einer Nachbesprechung zusammengesetzt, über die zuerst die Bild-Zeitung berichtete. Ergebnis ist, dass das Quartett vom eingeschlagenen Weg trotz der höchsten Länderspielniederlage seit 1931 weiterhin überzeugt ist. Rückschläge - auch heftigere - sind dabei einkalkuliert.

Keller will Umbruch mit jungem Team weiter gehen

DFB-Boss Fritz Keller hatte sich am Mittwoch mit einem Statement auf der DFB-Seite zu Wort gemeldet und betont, den Umbruch mit der jungen Mannschaft gehen zu wollen. "Ich war nach Abpfiff in der Kabine und habe die maßlose Enttäuschung aller gespürt. Aber auch den Willen, diesen Eindruck zu korrigieren", äußerte Keller nach der Rückkehr aus Spanien.

"Unsere junge Mannschaft kann an diesem herben Rückschlag wachsen, wenn dieses Spiel, in dem nicht nur Herz und Leidenschaft gefehlt haben, gründlich analysiert und die nötigen Folgerungen daraus gezogen werden. Das Potenzial hat sie." Zudem betonte er erneut, dass man sich "bewusst entscheiden habe, den Umbruch mit vielen neuen und jungen Spielern mit Perspektive zu vollziehen. Dieser Weg kann, wie man gestern gesehen hat, der steinigere sein und auch zu schmerzhaften Niederlagen führen". Eine Diskussion um die aussortierten Routiniers Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng soll nicht entfacht werden.

"Einmaliger Blackout" gegen Spanien

Die Nations-League-Demütigung wurde demnach übereinstimmend als "einmaliger Blackout" eingeschätzt. Keller und der Weltmeistertrainer Löw (60) fuhren anschließend plangemäß gemeinsam nach Freiburg zurück. Noch vor dem Morgengrauen war die deutsche Delegation aus Sevilla abgereist.

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Sky Experte Lothar Matthäus legt Bundestrainer Löw nahe, die Aussortierten Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller zurückzuholen. (Video: 1:31 Minuten)

Bierhoff hatte Löw nach dem Abpfiff im ARD-Interview ohne Zögern das Vertrauen ausgesprochen. Der Bundestrainer, der seit 2006 im Amt ist, besitzt einen Vertrag bis einschließlich der WM 2022 in Katar.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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