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DFB News: Toni Kroos zur Ausbootung von Weltmeister-Trio

Kroos zweifelt am Erfolg der Ausbootung von Weltmeister-Trio

SID

23.02.2021 | 15:24 Uhr

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Toni Kroos spricht über eine mögliche Rückkehr von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller in die Nationalmannschaft (Videodauer:1:47 Minuten)

Nationalspieler Toni Kroos (31) hat Zweifel am Erfolg der Ausbootung des Weltmeister-Trios Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels.

"Ich glaube, dass man am Ende auch ein bisschen vorausschauend planen muss", sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid bei Sky: "Ob der Plan vom Trainer, wie er es damals wollte, bis heute so aufgegangen ist, stelle ich jetzt einmal infrage."

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Toni Kroos spricht über einen potenziellen Wechsel von David Alaba zu Real Madrid (Videolänge 1:04 Minuten).

"Du darfst als Deutschland kein Turnier abschenken"

Im Hinblick auf die EM im Sommer gehe es für Bundestrainer Joachim Löw auch darum, "dass wir die bestmögliche Mannschaft für dieses Turnier hinbekommen - mit den formstärksten und denen, die am besten zusammenpassen. Du darfst als Deutschland natürlich kein Turnier abschenken", sagte Kroos, der zugab, dass er in der Frage nach seinen ehemaligen Teamkollegen "ganz schön befangen" sei.

Die Spiele in der Gruppenphase gegen Weltmeister Frankreich, Titelverteidiger Portugal und Ungarn sieht Kroos als "Mega-Herausforderung. Wir müssen von Anfang an richtig gut sein." Der allgemeine Tenor sei zwar nicht, dass das DFB-Team zu den Favoriten gehöre, dennoch habe er auch das Ziel, "bei dieser EM den Titel zu gewinnen", sagte Kroos.

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Wolff-Christoph Fuss hat Toni Kroos zum Interview getroffen und mit ihm über Real, die EM und David Alaba gesprochen (Videolänge: 25:56 Min.).

Kroos: "Löw ist hochmotiviert für das Turnier"

Den jüngst in die Kritik geratenen Löw nahm er in Schutz. "Er ist hochmotiviert für das Turnier. Er hat Entscheidungen getroffen, die einen Arsch in der Hose brauchen", sagte Kroos: "In meinen Augen hat er es verdient, in diesem Turnier zu zeigen, dass er es im Vergleich zu 2018 umdrehen kann."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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