Zum Inhalte wechseln

DFB-Pokal News: Kommentar zum Pokal-Aus des FC Bayern

Kommentar zu Bayerns Pokal-Aus: Flick ist jetzt gefordert

15.01.2021 | 09:58 Uhr

3:07
DFB-Pokal, 2. Runde: Titelverteidiger FC Bayern München scheitert bereits in der zweiten Runde bei Zweitligist Holstein Kiel - im Elfmeterschießen! Die Highlights im Video (Länge: 3:07 Min.).

Eine Niederlage gegen Gladbach nach 2:0-Führung, dann das Aus in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Nach der überragenden Vorsaison läuft es beim FC Bayern nicht ganz so rund. Die Schwächen werden aufgedeckt, die Fehler wiederholen sich. Ein Kommentar zur Situation beim deutschen Rekordmeister.

Täglich grüßt das Murmeltier. Unter diesem Motto kann man die Situation des FC Bayern München momentan beschreiben.

Die Art und Weise, wie die Bayern Gegentore kassieren, gibt es nicht erst seit dem Pokal-Aus bei Zweitligist Holstein Kiel.

Pressing und Gegenpressing funktionieren nicht mehr so wie in der zurückliegenden Triple-Saison. Zuspiele und lange Bälle werden nicht konsequent unterbunden, oftmals fehlen die hundertprozentige Aggressivität, Bereitschaft und Abstimmung.

Und die mitunter bis zur Mittellinie hochstehende und verteidigende Vierer-Kette ist häufig schlecht positioniert und mit langen Bällen zu einfach auszuhebeln.

Darauf darf sich Bayern nicht verlassen!

Es fehlt die Abstimmung, die Tiefenstaffelung. Absicherung oder gute Positionierung sind nicht zu erkennen. Auch Kommunikation und Organisation sind in der jetzigen Phase der Saison nicht ausreichend.

Und genau da ist der Trainer Hansi Flick jetzt gefordert.

Mehr dazu

Bei all der Belastung, kurzen Vorbereitung, Terminstress und Anzahl der Spiele, die eine Erklärung mitunter zulassen, muss der Trainer jetzt taktisch reagieren und feinjustieren.

1:30
Nach dem blamablen Pokal-Aus bei Holstein Kiel äußert sich Bayern-Trainer Hansi Flick am Sky Mikro (Videolänge: 1:30 Min.).

Er muss erkennen, dass das kraftraubende System der letzten Saison gerade nicht funktioniert, er muss die Pressinglinie korrigieren, tiefer stehen und eine Kompaktheit schaffen. Das Team einfach defensiver positionieren und die Abwehrkette nicht so extrem hoch verteidigen lassen.

Sich darauf zu verlassen, dass der Rekordmeister immer mehr Tore erzielt als der Gegner, wäre und ist der falsche Ansatz!

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Weiterempfehlen:

Mehr stories