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Die Entwicklung von RB Leipzig unter Trainer Julian Nagelsmann

So entwickelt Nagelsmann Leipzig zum Titelkandidaten

Lucia Hauck und Raul Kristen

06.12.2019 | 18:09 Uhr

Julian Nagelsmann ist seit Saisonbeginn Trainer von RB Leipzig.
Image: Julian Nagelsmann ist seit Saisonbeginn Trainer von RB Leipzig. © Getty

RB Leipzig hält im Schatten von Borussia Mönchengladbach die Tabellenspitze fest im Blick. Die Sachsen präsentierten sich in den letzten Wochen sehr stabil und es deutet sich an, dass mit der Nagelsmann-Elf im Titelkampf zu rechnen ist.

Unter Trainer Julian Nagelsmann haben die Roten Bullen in dieser Saison spielerisch noch mal einen Schritt nach vorne gemacht. Die Offensive blüht unter dem 32-Jährigen auf: 36 Tore nach 13 Spieltagen sind Liga-Spitzenwert.

Nagelsmann hat vor allem das Spiel bei eigenem Ballbesitz weiterentwickelt. Die Leipziger sind nicht mehr nur durch schnelles Umschalten gefährlich, sondern suchen speziell gegen tiefstehende Gegner jetzt auch kreative Lösungen.

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Nagelsmann macht Spieler besser

Grund für die spielerische Entwicklung der Mannschaft ist auch die Leistungssteigerung einzelner Spieler unter Nagelsmann: Marcel Sabitzer (5 Tore, 4 Assists), Christopher Nkunku (3 Tore, 7 Assists) oder Diego Demme (Ersatzkapitän), um nur ein paar Namen zu nennen.

Das beste Beispiel ist aber Timo Werner (13 Tore in 13 Bundesligaspielen!). Der Stürmer hat unter dem neuen Coach eine etwas andere Rolle, steht tiefer und hat somit mehr Raum, seine Schnelligkeit auszuspielen. Er ist dadurch mehr ins Spiel eingebunden und glänzt nicht nur durch Treffer, sondern auch durch Torvorlagen (5).

Defensive mit etwas Luft nach oben

Auch die Stimmung im Team scheint zu stimmen. Nagelsmann hat seiner Mannschaft eine starke Mentalität und den absoluten Siegeswillen eingeimpft. Das stellten die Sachsen bei ihrer Aufholjagd in der Champions League gegen Benfica Lissabon (2:2 nach 0:2) eindrucksvoll unter Beweis.

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Champions League, 5. Spieltag: RB Leipzig hat sich erstmalig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Der Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann genügte ein 2:2 (0:1) gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon.

Lediglich die Defensive ist nicht mehr ganz so stabil wie noch unter Ralf Rangnick - obwohl RB mit 15 Gegentoren neben Gladbach dennoch die zweibeste Abwehr der Liga stellt (VfL Wolfsburg: 13). Unter Rangnick waren es zum gleichen Zeitpunkt der Saison nur zehn Gegentreffer, allerdings fehlen Nagelsmann mit Ibrahima Konate und Willi Orban derzeit zwei wichtige Stützen.

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Rangnick leistete gute Vorarbeit

Insgesamt profitiert Nagelsmann natürlich auch enorm von Rangnicks Vorarbeit. Viele Spieler wie Yussuf Poulsen, Emil Forsberg, Lukas Klostermann oder Marcel Halstenberg sind schon seit Zweitliga-Zeiten dabei, haben sich über die Jahre enorm entwickelt und verkörpern die Philosophie des Vereins.

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Am Samstag trifft Nagelsmann mit den Leipzigern erstmals auf seinen Ex-Klub 1899 Hoffenheim (ab 15:15 Uhr LIVE auf Sky Sport Bundesliga 4 HD). Während sich Spitzenreiter Gladbach und der Tabellenvierte Bayern München (ab 15:15 Uhr LIVE auf Sky Sport Bundesliga 2 HD) gegenseitig die Punkte nehmen, kann RB dann den nächsten Schritt in Richtung Titel machen.

Mehr zur Autorin Lucia Hauck

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