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EM News: München will ein Zeichen für eine tolerante Gesellschaft setzen

Zeichen in Richtung Ungarn: Münchner Stadtrat will Stadion in Regenbogenfarben

SID

18.06.2021 | 22:28 Uhr

In der Allianz Arena finden 75.024 Zuschauer Platz.
Image: In der Allianz Arena finden am Mittwoch das Spiel Deutschland gegen Ungarn statt.  © Imago

München soll anlässlich des EM-Spiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn ein weithin sichtbares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in die Welt senden

Das hofft der Stadtrat und hat daher einen von allen Fraktionen unterstützten Antrag eingebracht: Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) soll sich bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dafür einsetzen, dass die Außenhülle der Allianz Arena während des Spiels am Mittwoch in Regenbogenfarben leuchtet.

Zeichen für eine bunte, vielfältige und tolerante Gesellschaft setzen

Auch wird Reiter gebeten, das Rathaus mit Regenbogenfahnen zu beflaggen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Man wolle ein Zeichen setzen für eine bunte, vielfältige und tolerante Gesellschaft. Es gehe darum, schreiben die Fraktionen, Solidarität mit der LGBTI-Community in Ungarn zu zeigen, "die unter der aktuell verschärften homo- und transphoben Gesetzgebung der ungarischen Regierung zu leiden hat".

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DFB soll Position beziehen

Das ungarische Parlament hatte vor wenigen Tagen ein neues Gesetz beschlossen, das unter anderem verbietet, in Schulen über Homosexualität aufzuklären. Von vielen Stellen wurden daher Rufe nach einer Positionierung laut. So adressierte ARD-Journalist Georg Restle, Leiter des Politmagazins Monitor, den Deutschen Fußball-Bund: "Lieber DFB, in Ungarn soll 'Werbung' für Homosexualität verboten werden. Ihr seid doch so für Diversität. Wie wär es: Eine Regenbogenflagge für jeden Fan im Stadion? Dann kriegt das auch Herr Orban mit."

DFB-Kapitän Manuel Neuer hatte zuletzt im Spiel gegen Frankreich (0:1) eine Armbinde in Regenbogenfarben getragen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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