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FC Bayern: Herbert Hainer will nach der WM über das Katar-Sponsoring reden

Katar-Sponsoring: Hainer kündigt "detaillierte Analyse" nach WM an

Der FC Bayern wird von Qatar Airways gesponsert.
Image: Der FC Bayern wird von Qatar Airways gesponsert.  © Imago

Der FC Bayern München wird nach der Fußball-WM Ende des Jahres über das umstrittene Sponsoring mit der Fluglinie Qatar Airways entscheiden.

"Der Vertrag läuft 2023 aus. Wir haben vereinbart, dass wir nach der WM eine detaillierte Analyse vornehmen werden. Dann werden wir überlegen, wie es weitergeht. Das ist ein ganz üblicher Vorgang, bei jedem Sponsorenvertrag prüfen wir gegen Ende, wie es gelaufen ist und wie die Zukunft aussehen könnte", sagte Vereinspräsident Herbert Hainer (68) im Interview der Münchner Abendzeitung.

Das für den Verein lukrative Sponsoring mit Qatar Airways hatte auf der Mitgliederversammlung im Herbst 2021 für Streit und am Ende für Chaos gesorgt. Ein Mitgliedsantrag, über die Partnerschaft mit der Fluglinie für die Zukunft abstimmen zu lassen, wurde von der Vereinsführung nicht zugelassen.

WM 2022: Die WM-Fakten zur deutschen Nationalmannschaft

  • Gruppe: Gruppe E
  • Gruppengegner: Japan, Spanien, Costa Rica
  • Trainer: Hansi Flick
  • Kapitän: Manuel Neuer
  • WM-Teilnahmen: 19
  • Weltmeistertitel: 4 (1954, 1974, 1990, 2014)
  • Letzte WM-Platzierung: Vorrunden-Aus (2018)
  • WM-Bilanz: 67 Siege, 20 Unentschieden, 22 Niederlagen
  • WM-Rekordtorschütze: Miroslav Klose (16 WM-Tore)
  • WM-Rekordspieler: Lothar Matthäus (25 WM-Spiele)

Umstrittenes Thema bei den Fans

Die Geschäftsbeziehung mit Katar ist in der Fanszene des Klubs wegen der umstrittenen Menschenrechtssituation im Gastgeberland der WM 2022 und der Arbeitsverhältnisse auf den WM-Baustellen ein Reizthema. Anfang Juli hatte der FC Bayern zu dem Streitthema zu einem Runden Tisch geladen.

Bei Aufsichtsrat Uli Hoeneß (70) sieht Hainer keine Ermüdungserscheinungen. "Ich habe bei ihm noch kein Erlöschen des Feuers entdeckt. Der FC Bayern ist Uli Hoeneß' Baby, er hat den Klub großgemacht. Er sorgt sich aus Liebe um den Verein", sagte Hainer. "Bei uns beiden ist über 20 Jahre eine Freundschaft entstanden. Sein Herz wird immer für den FC Bayern brennen."

dpa

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