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FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge fordert Fortsetzung der Saison

Bundesliga-Start im Winter? Rummenigge will Abbruch vermeiden

Sport-Informations-Dienst (SID)

31.03.2020 | 14:54 Uhr

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Karl-Heinz Rummenigge spricht sich eindeutig für eine Fortsetzung der unterbrochenen Bundesliga-Saison aus. Zudem übt Bayern Münchens Vorstandsboss Kritik an UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

Sowohl mit Blick auf die Bundesliga als auch die Europapokalwettbewerbe fordert Karl-Heinz Rummenigge kategorisch eine Fortsetzung der unterbrochenen Spielzeit nach einer Rückkehr zur Normalität: "Wir müssen die Saison zu Ende spielen - egal wann", sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Notfalls müsse man sich "unter den Aspekten von Gesundheit und politischer Einschätzung mit diesem Szenario auseinandersetzen", dass die Saison womöglich erst im September enden und die nächste erst im Winter beginnen könnte.

In diesem Zusammenhang kritisierte der frühere Nationalmannschafts-Kapitän Aussagen von Präsident Aleksander Ceferin vom Europa-Verband UEFA über mögliche Saisonabbrüche in der Champions League und Europa League ohne ein absehbares Zeitfenster für eine Fortsetzung. "Jetzt einfach so zu sagen, wenn bis Juni nicht gespielt werden könnte, müsste abgebrochen werden, bringt Verunsicherung in den Fußballmarkt", rügte Rummenigge den Slowenen.

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Superliga? "Wird es in zehn Jahren nicht geben"

Als Konsequenz aus der Coronakrise erwartet der 64-Jährige "Bremsspuren" im Transfermarkt mit mehr "Rationalität im Geschäft" und möglicherweise auch eine Lockerung der Financial-Fair-Play-Regularien. "Man müsste möglicherweise Investoren gestatten, dass sie frisches Geld in die Vereine bringen, um fürs Überleben der Klubs zu sorgen, damit sie Angestellte und Spieler zahlen könnten. Aber bitte nicht, damit am Ende am Transfermarkt von Schnäppchenpreisen profitiert werden könnte und dieser manipuliert würde", deutete Rummenigge Flexibilität beim Umgang mit den Vorschriften an.

Dass finanzstarke Vereine die Folgen der Krise zur Forcierung ihrer Pläne für eine europäische Superliga nutzen könnten, schloss Rummenigge aus: "Die Superliga wird es in den nächsten zehn Jahren nicht geben - egal, an welchem Rad gedreht werden sollte." Die Grundidee der Superliga von Erhöhung von Einnahmen sei "durch die Krise erst mal ad absurdum geführt".

Sport-Informations-Dienst (SID)

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