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FC Bayern München: Das Wichtigste vor dem Rückrunden-Auftakt

Lewy, Transfers und Kader-Sorgen: Bayerns Woche vor dem Auftakt

Lars Pricken

14.01.2020 | 14:48 Uhr

Bayern-Trainer Hansi Flick bereitet sein Team auf den Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC vor.
Image: Bayern-Trainer Hansi Flick bereitet sein Team auf den Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC vor. © Getty

Am kommenden Wochenende geht die Bundesliga in eine der wohl spannendsten Rückrunden der letzten Jahre. Vor dem Auftakt gibt Sky Sport Antworten auf die wichtigsten Fragen beim FC Bayern.

Der FCB startet erst am Sonntag gegen die Hertha (ab 14:30 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Bundesliga 1 HD und mit dem Sky Ticket im Stream) in die Rückrunde. Mit leicht dezimierter Mannschaft geht es zuvor in eine wichtige Trainingswoche, in der die letzten Weichen für den Auftakt gestellt werden sollen.

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Was steht in der letzten Woche vor dem Rückrundenstart an?

Nachdem die Spieler am Sonntag und Montag zwei freie Tage genießen durften, beginnt am Dienstag wieder der Ernst des Lebens. Nach der Leistungsdiagnostik am Morgen wird am Mittwoch ganz normal mit dem Team trainiert.

Vorausgesetzt alles nimmt seinen gewohnten Lauf, steht am Freitag die Pressekonferenz vor der Partie an. Auf dieser wird sich Trainer Hansi Flick wohl vor allem Fragen rund ums dünne Personal stellen lassen müssen. Am Samstag folgen dann das frühe Abschlusstraining sowie die spätere Anreise in die Hauptstadt.

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Passiert noch etwas auf dem Transfermarkt?

Ein Streitthema bei den Bayern. Während Trainer Hansi Flick zuletzt dazu aufgerufen hatte, die Verletzungen mit Neuzugängen zu kompensieren, mahnte Sportdirektor Hasan Salihamidzic zur Ruhe. Der kommende Sportvorstand wolle so etwas nicht öffentlich besprechen, zu mal er den Kader auf einem guten Weg sehe.

Mit Joshua Kimmich hatte sich auch jemand aus dem Team für Transfers ausgesprochen. Der Defensiv-Allrounder erklärte nach der Testspielpleite gegen den Club: "Wenn wir bis zum Ende auf drei Hochzeiten tanzen wollen, sind wir darauf angewiesen, mehr fitte Spieler als nur 13 oder 14 zu haben. Fakt ist, dass wir momentan dünn besetzt sind."

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Kimmich über den Kader des FC Bayern momentan.

Handeln wird Salihamidzic wohl nur, wenn alle Rahmenbedingungen passen. Der 43-Jährige erklärte zuletzt, dass nicht nur der finanzielle Aspekt eine Rolle bei der Entscheidung spiele: "Die Qualität des Spielers muss stimmen. Unsere Mannschaft sinnvoll zu verstärken ist nicht leicht." Salihamidzic scheint für die kommenden Wochen auf junge Eigengewächse wie Joshua Zirkzee, der vor der Winterpause auf sich aufmerksam machte, setzen zu wollen.

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Wie ist die Personallage beim FC Bayern?

Die Bayern kämpfen aktuell mit einer größeren Welle von Ausfällen. Neben dem langzeitverletzten Niklas Süle, dessen Rückkehr sich nach Kreuzbandriss im Oktober noch einige Monate hinausziehen wird, fehlen mit Lucas Hernandez (Innenbandriss im Sprunggelenk) und Javi Martinez (Muskelbündelriss) noch zwei weitere Defensivakteure. Auch diese beiden werden im Duell mit der Hertha nicht zur Verfügung stehen und erst im Februar wieder den Rasen betreten. Kimmich ist für das Spiel bei den Berlinern gelbgesperrt.

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In der Offensive muss der deutsche Rekordmeister wohl auf Serge Gnabry verzichten. Die Achillessehnenprobleme des Flügelstürmers könnten schlimmer sein, als zunächst befürchtet. Ein längerer Ausfall droht. Kingsley Coman, der an einer Kapselverletzung laboriert, steht ebenfalls bis Februar nicht zur Verfügung. Bei Robert Lewandowski sieht es derweil besser aus.

Wie ist der Stand bei Robert Lewandowski?

Der Führende der Torjäger-Liste hatte sich während der Winterpause an der Leiste operieren lassen. Dafür verpasste der Pole das Trainingslager der Münchner in Katar, absolvierte mittlerweile aber individuelle Einheiten. Reha-Trainer Simon Martinello und Fitness-Chef Holger Broich beaufsichtigten die Übungen mit und ohne Ball. Probleme hatte der 31-Jährige keine - die Operation scheint gut verlaufen zu sein.

Laut Informationen der Bild soll Lewandowski am Mittwoch wieder ins Team-Training einsteigen. Verläuft alles nach Plan, dürfte der 19-fache Hinrunden-Torschütze am Sonntag wieder einsatzfähig sein.

Was bedeutet die 2:5-Blamage gegen den 1. FC Nürnberg?

Die versaute Generalprobe gegen den Zweitligisten trübte die Stimmung nach dem erfolgreichen Trainingslager in Doha. Besorgniserregend war dabei nicht einmal die zweite Halbzeit, in der die Münchner das Spiel aus der Hand gaben. Im ersten Durchgang spielte der FC Bayern in Bestbesetzung gegen die formschwachen Franken und kam nicht über ein 1:1-Unentschieden zur Halbzeitpause hinaus.

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Bayern-Trainer Hansi Flick analysiert das 2:5 gegen Nürnberg.

Schon vor der Winterpause zeigten die Münchner trotz drei Siegen aus den letzten drei Partien keine Top-Leistungen. Die Dreier gegen den SC Freiburg (Endstand 3:1) und den VfL Wolfsburg (2:0) wurden jeweils in den Schlussminuten errungen. Zwar sollte man das Testspiel gegen den Club nicht zu hoch hängen, da den Spielern ein Flug aus Katar in den Knochen steckte, doch ein Warnschuss war die 2:5-Niederlage allemal.

Denn auch mit der derzeit besten Elf sind die Bayern noch nicht meisterschaftstauglich unterwegs.

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