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FC Bayern: Münchner haben BVB schon im Kopf - Kimmich & Müller noch fraglich

Wie rotiert Nagelsmann? Bayern gegen Pilsen, aber BVB im Kopf

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Bayern-Trainer Julian Nagelsmann gibt ein Update zu Joshua Kimmich und Thomas Müller und deren Einsatzchancen gegen Borussia Dortmund.

Der FC Bayern bestreitet am Dienstag sein drittes Gruppenspiel in der Champions League gegen Viktoria Pilsen ohne zwei Leistungsträger. Das Duell mit Borussia Dortmund (Samstag ab 17.30 Uhr live & exklusiv auf Sky) spukt dem Rekordmeister allerdings schon im Hinterkopf.

Pilsen ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum Gipfeltreffen mit dem BVB. Der gestoppte Negativtrend in der Liga - und das mit einer Spielweise, die schon eher wieder Bayern-like war - sorgte zunächst wieder für gelöste Stimmung beim Abschlusstraining vor dem ungleichen Kräftemessen mit dem punktlosen Gruppenschlusslicht aus Tschechien.

Bei der Aufstellung hat Nagelsmann natürlich auch den BVB-Kracher im Hinterkopf: "Wir müssen ein bisschen rotieren, werden aber nicht sieben Spieler wechseln."

Kimmich & Müller fehlen gegen Pilsen

Definitiv fehlen werden gegen Pilsen die beiden Corona-Patienten Joshua Kimmich und Thomas Müller. Freitesten kann sich das Duo am Freitag - und damit womöglich rechtzeitig zum Topspiel in Dortmund. Nagelsmann zeigte sich "zuversichtlich": "Wenn die Tests gut verlaufen, sind sie Kandidaten für Dortmund. Ob von Beginn an oder nicht, werden wir sehen." Es ist wohl die spannendste Frage, die die Münchner in dieser heißen Woche begleitet.

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Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zur Coronasituation.

Nach den jüngsten Corona-Fällen hat der FC Bayern die Profis derweil nochmals darauf hingewiesen, in der Pandemie auf die Gesundheit zu achten. "Es ist ein Thema, was uns wieder beschäftigt. Wir haben die Spieler sensibilisiert", sagte Nagelsmann.

Reicht es für Coman beim BVB?

In Dortmund soll am Wochenende auch Kingsley Coman wieder "eine Kader-Option" sein. Der französische Flügelspieler wurde bei seiner Rückkehr ins Training nach überstandenem Muskelfaseriss mit Applaus begrüßt, bestritt aber nur Teile der Einheit. "Ihm geht es gut, er hat keine Beschwerden mehr", sagte Nagelsmann: "Er ist ein extrem wichtiger Spieler in meinen Gedanken. Es wäre eine gute Nachricht für uns, wenn er wieder da ist - nicht für den Gegner." Ein Einsatz gegen Pilsen kommt jedoch zu früh.

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Die Spieler des FC Bayern beim Abschlusstraining vor Pilsen.

Serge Gnabry könnte im Heimspiel gegen den krassen Außenseiter aus Tschechien mal wieder von Beginn an ran. Der 27-Jährige sei "ein Kandidat" für die Startelf, machte Nagelsmann deutlich.

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Gnabry hinkte den eigenen Ansprüchen zuletzt deutlich hinterher. Der frühere Arsenal-Profi enttäuschte im Verein und bei der Nationalmannschaft. Nach starken Saisonstart und je zwei Scorerpunkten im Supercup gegen Leipzig sowie in der Bundesliga gegen Frankfurt (6:1) und Bochum (7:0) fand Gnabry praktisch überhaupt nicht mehr statt.

Gnabry & Gravenberch pochen auf mehr Einsatzzeit

Auch beim 4:0 gegen Bayer Leverkusen wurde Gnabry erst nach 65 Minuten für Sadio Mane eingewechselt. "Ich halte sehr viel von Serge und habe die Erwartung, dass er nicht zu viel nachdenkt, sondern frei von der Seele spielt", sagte Nagelsmann nun.

Noch weniger Einsatzzeit als Gnabry erhielt in den vergangenen Spielen Neuzugang Ryan Gravenberch. Der Niederländer äußerte während der Länderspielpause seinen Unmut darüber: "Du willst spielen, aber der Trainer wählt andere Spieler. Ich habe das zu akzeptieren, doch es ist schwierig", sagte der 20-Jährige im Interview mit ESPN.

Gravenberch gibt zu, er habe trotz seiner Rolle als Neuzugang "auf mehr Minuten gehofft", er müsse jetzt "ruhig bleiben". Möglicherweise darf der Mittelfeldmann nun in der Champions League von Anfang an loslegen. "Möglich, dass er beginnt", wollte sich Nagelsmann allerdings noch nicht zu sehr in die Karten lassen schauen.

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Bayern-Trainer Julian Nagelsmann vor Pilsen.

"Es ist extrem wichtig für die Champions League, das Spiel zu gewinnen und den Rhythmus zu halten für Dortmund", meinte Nagelsmann und betonte noch einmal: "In der Bundesliga sind wir noch mehr unter Druck als in der Champions League. Wir sind immer noch in der Situation, Punkte holen zu müssen."

Übrigens: Die Bayern können gegen Pilsen eine Rekordserie in Europa ausbauen: 31 Gruppenspiele nacheinander ohne Niederlage hat noch kein Team geschafft.

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