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FC Bayern News: Herbert Hainer steht weiter zu Hasan Salihamidzic

Fan-"Hetze": Bayern-Präsident Hainer stützt Salihamidzic

SID

22.04.2021 | 10:42 Uhr

Im vergangenen Jahr hielten sie gemeinsam die CL-Trophäe in der Hand - nun verteidigt Herbert Hainer seinen Sportvorstand Hasan Salihamidzic.
Image: Im vergangenen Jahr hielten sie gemeinsam die CL-Trophäe in der Hand - nun verteidigt Herbert Hainer seinen Sportvorstand Hasan Salihamidzic. © 

Präsident Herbert Hainer vom deutschen -Rekordmeister Bayern München hat dem in der Öffentlichkeit umstrittenen Sportvorstand Hasan Salihamidzic demonstrativ den Rücken gestärkt.

"Der FC Bayern stellt sich geschlossen und mit Nachdruck gegen Anfeindungen in Richtung Hasan Salihamidzic", sagte Hainer auf der Klub-Webseite: "Sachliche Kritik ist selbstverständlich immer zulässig. Persönliche Angriffe und Hetze verurteilen wir allerdings auf das Schärfste - dafür gibt es beim FC Bayern nicht den geringsten Platz."

Die Fan-Initiative "Pro Hansi Flick, Brazzo raus!" warf dem Vorstand ihrerseits vor, die legitime Meinung des Anhangs "unter Zuhilfenahme des Vorwurfs der Hetze" zu diffamieren. "Selbstredend distanzieren wir uns von jeglicher Form der Anfeindung", hieß es in einer Mitteilung der Gruppierung, die nach eigenen Angaben rund 5000 Bayern-Fans weltweit vertritt. In ihrer Umfrage haben sich 66.000 gegen Salihamidzic und für Trainer Hansi Flick ausgesprochen.

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Bayern-Präsident Herbert Hainer spricht bei Sky90 über das Verhältnis zwischen Hasan Salihamidzic und Hansi Flick. (Länge: 37 Sekunden)

FC Bayern: Umsatzverlust von 150 Millionen Euro

Jede Medaille habe "zwei Seiten", führte Hainer bezüglich des Machtkampfes zwischen den beiden leitenden Angestellten aus. Die Klubbosse "verstehen, dass sich ein Trainer einen Kader mit am liebsten 30 Top-Stars wünscht - das geht uns ja allen so. Aber wir haben Corona, wir müssen mit einem Umsatzverlust von rund 150 Millionen Euro kalkulieren."

Die Aufgabe eines Sportvorstands sei es, auch diese "Schleifspuren" zu berücksichtigen: "Es ist im Grunde systemimmanent, dass ein Trainer mehr den kurzfristigen Erfolg im Blick hat, und ein Sportvorstand auch mittel- bis langfristig kalkulieren muss."

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Bayern-Präsident Herbert Hainer sieht die Verwicklung des FC Bayern und von Trainer Hansi Flick in die Nachfolgediskussion um Bundestrainer Joachim Löw kritisch. (Länge: 2:19 Minuten)

Flick will den FC Bayern verlassen

Hainer stellte in dem Zusammenhang erneut klar, dass "wir alle Entscheidungen gemeinsam treffen, auch bei der Zusammenstellung des Kaders. Und wir werden auch gemeinsam dafür sorgen, dass es bei uns a) wieder ruhiger wird und wir b) auch in Zukunft unsere Erfolgsgeschichte weiterschreiben werden."

Dies aber wohl ohne Flick, der den Klub um Auflösung seines bis 2023 laufenden Vertrages gebeten hat. Weil er dies entgegen der internen Absprache am vergangenen Samstag öffentlich gemacht hatte, erteilte ihm die Bayern-Führung eine Rüge. Weitere Gespräche soll es nach dem Spiel beim FSV Mainz 05 am Samstag geben, wo die Bayern vorzeitig ihr 31. Meisterschaft perfekt machen können.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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