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FC Liverpool: Jürgen Klopp spricht über die Transfers des FC Barcelona

Klopp kritisiert Barcelonas Finanzpolitik - Vergleich mit dem BVB

Jürgen Klopp ist mittendrin im Titelkampf.
Image: Jürgen Klopp versteht Barcelonas Finanzpolitik nicht.  © Imago

Liverpool-Coach Jürgen Klopp hat verraten, dass er derzeit mit viel Unverständis auf die Geschäfte des FC Barcelona blickt. Trotz finanzieller Sorgen blasen die Katalanen derzeit zur Attacke auf dem Transfermarkt.

Für die Neuzugänge Robert Lewandowski, Raphinha, Jules Kounde, Franck Kessie und Andreas Christensen gab der FC Barcelona in diesem Sommer über 150 Millionen Euro aus. Obendrein wurde mit Ousmane Dembele verlängert. Demgegenüber stehen Einnahmen von lediglich rund 23 Millionen Euro für Philippe Coutinho und Francisco Trincao.

Dieses Ungleichgewicht hat zuletzt dafür gesorgt, dass die neuen Spieler erst unmittelbar vor dem ersten Spieltag in LaLiga registriert werden konnten. Das auch nur, weil die hochverschuldeten Spanier diverse Anteile an Tochterfirmen sowie TV-Rechten verkauft hat. Ein Konstrukt, das für Liverpools Klopp nicht verständlich zu sein scheint.

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Klopp vergleicht Barcelona mit zwei eigenen Missgeschicken

"Der eine Grund ist, ich bin kein Finanzfachmann. Der zweite: Wenn man mir sagt, ich habe kein Geld, dann gebe ich nichts mehr aus. Meine Kreditkarte ist auch schon zweimal zerschnitten worden, das ist zum Glück schon ein paar Jahre her", meint Klopp, der hofft, das Barca die finanziellen Probleme in den Griff bekommt, im Interview mit dem kicker: "Ich beobachte das wie ein Fußballfan, ich verstehe es nicht. Ich fand den Verein in den letzten Jahrzehnten, in denen ich Fußball schaute, einfach überragend und hoffe, dass sie es hinkriegen."

Die Situation der Katalanen verglich der ehemalige BVB-Trainer mit der seines alten Arbeitgebers Anfang der 2000er Jahre. Auch die Dortmunder waren verschuldet, mussten mehrfach in die Trickkiste greifen, um eine Insolvenz zu vermeiden. "Der einzige Verein, den ich kenne, der mal das Stadion und andere Rechte im Voraus verkauft hat, war Borussia Dortmund", erinnert sich Klopp.

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Jürgen Klopp hat nach der ersten Roten Karte wegen einer Tätlichkeit in seiner fast siebenjährigen Amtszeit beim FC Liverpool deutliche Worte an Übeltäter Darwin Nunez gerichtet.

Klopp: "Weiß nicht, ob es in Barcelona einen Aki Watzke gibt"

Bevor die Schwarz-Gelben 2005 tatsächlich in die Insolvenz rutschten, trat Hans-Joachim Watzke seinen Job als Geschäftsführer an. Der 63-Jährige rettete den Verein mit einem Sanierungsplan und führte die Dortmunder auch dank Klopp zurück an die Bundesliga-Spitze. "Aki Watzke musste in letzter Sekunde kommen und das Ganze retten. Und ich weiß nicht, ob es in Barcelona einen Aki Watzke gibt", befürchtet der heutige Liverpool-Erfolgstrainer.

Mehr zum Autor Lars Pricken

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