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FC Bayern: Flick bleibt Cheftrainer

Flick bleibt bis mindestens Jahresende Cheftrainer

Sport-Informations-Dienst (SID)

17.11.2019 | 13:34 Uhr

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Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern schafft Karl-Heinz Rummenigge Klarheit bei der Trainersuche (Videodauer 29 Sekunden).

Vertrauensbeweis für die Zwischenlösung: Hansi Flick bleibt bei Bayern München bis zum Ende der Vorrunde Trainer. Mindestens.

Der scheidende Präsident Uli Hoeneß begrüßte Hansi Flick gleich mal als "Cheftrainer". Ganz so weit ist es noch nicht, doch die bisherige Zwischenlösung darf sich bei Bayern München länger als bislang vorgesehen beweisen. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge sagte am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung des deutschen Fußball-Rekordmeisters, Flick werde "bis Weihnachten und möglicherweise darüber hinaus" den Posten des Cheftrainers bekleiden.

Vielleicht sogar bis zum Saisonende

Flick habe eine "imponierende Vorstellung von Training und Taktik. Er hat einen sehr guten Umgang mit den Spielern, zudem gefällt uns sein sympathisches Auftreten", sagte Rummenigge und ergänzte: "Ich sage voller Überzeugung: Wir vertrauen Hansi Flick!" Aus dem bislang verkündeten "bis auf Weiteres" könnte damit sogar ein "bis zum Saisonende" werden - denn erst anschließend stünden dem deutschen Fußball-Rekordmeister Kandidaten wie Thomas Tuchel (Paris St. Germain) oder Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) für eine längerfristige Zusammenarbeit zur Verfügung.

Flick folgte auf Kovac

Flick hatte den Posten am 3. November von Niko Kovac übernommen - Trainer und Klub hatten sich nach dem 1:5 am Tag zuvor bei Eintracht Frankfurt angeblich einvernehmlich getrennt. Unter der Leitung des bisherigen Assistenten Flick gelangen den Bayern bislang zwei Siege in zwei Spielen. Auf ein 2:0 in der Champions League gegen Olympiakos Piräus, das die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale bedeutete, folgte am vergangenen Wochenende ein deutlicher 4:0-Erfolg im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund.

"Hansi Flick, unsere Mannschaft hat Borussia Dortmund attackiert, dominiert und am Ende deklassiert, das hat mir gut gefallen", hatte der bisherige Präsident Hoeneß den bisherigen Interimstrainer gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung gelobt - danach brandete tosender Beifall in der Münchner Olympiahalle auf. Rummenigge ergänzte, Flick habe den FC Bayern aus dem "Schlamassel" geholt, "der Neustart ist spektakulär gelungen". Er warnte aber davor, "mit der Situation zu euphorisch umzugehen - wir müssen nachlegen."

Flick könnte für die perfekte Gruppenphase sorgen

Entsprechend gab er Flick gleich einen Auftrag: Der 54-Jährige solle doch bitteschön auch noch die beiden ausstehenden Gruppenspiele in der Königsklasse in Belgrad und gegen Tottenham gewinnen. Sechs Siege in der Vorrunde, das hat noch keine deutsche Mannschaft geschafft. "Hansi", sagte Rummenigge, "das wäre doch mal ein Rekord..."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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