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Auch Schweden tut sich schwer

Frauen-WM: US-Girls stellen WM-Rekord auf, Niederlande mit Mühe

Sport-Informations-Dienst (SID)

11.06.2019 | 23:22 Uhr

Die US-Girls präsentieren sich bei der WM gegen Thailand in Torlaune und stellen einen neuen Rekord auf.
Image: Die US-Girls präsentieren sich bei der WM gegen Thailand in Torlaune und stellen einen neuen Rekord auf. © Getty

Titelverteidiger USA hat bei der Fußball-WM der Frauen in Frankreich einen historischen Kantersieg gefeiert und ein Zeichen an die Konkurrenz geschickt.

Die Amerikanerinnen gewannen gegen ein chancenloses Thailand 13:0 (3:0) und sorgten für den höchsten Sieg in der bisherigen WM-Geschichte. Deutlich schwerer taten sich die Niederlande, die in letzter Minute 1:0 (0:0) gegen Neuseeland gewannen. Schweden setzte sich nach einer fast 45-minütigen Regenunterbrechung dank zweier später Tore 2:0 (0:0) gegen Chile durch.

USA löst DFB-Team ab

Den bislang höchsten Endrundensieg feierte die deutsche Mannschaft 2007 beim 11:0 gegen Argentininen, dieser Rekord wandert nun über den großen Teich. Von den Streitereien mit dem nationalen Verband bezüglich einer angeprangerten Diskriminierung zeigten sich die US-Girls auf dem Platz in Reims unbeeindruckt. Von Beginn an dominierten die Weltmeisterinnen das Spiel. Vor allem Starstürmerin Alex Morgan überragte mit fünf Treffern gegen vor allem in der zweiten Halbzeit bemitleidenswerte Thailänderinnen.

In der Gruppe F liegen die USA nach dem ersten Spieltag an der Spitze vor Schweden. Die Skandinavierinnen spielten gegen Chile schwungvoll nach vorne, scheiterten aber immer wieder an der herausragenden Torhüterin Christiane Endler, die einen deutschen Vater hat. In der zweiten Halbzeit öffnete der Himmel über Rennes seine Schleusen, nach 72 Spielminuten bat die Schiedsrichterin die 22 Spielerinnen in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff blieben weitere Torchancen zunächst Mangelware. Kosovare Asllani (83.) erlöste die Schwedinnen in der Schlussphase aber doch noch. Madelen Janogy (90.+4) traf kurz vor Abpfiff zum Endstand.

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Niederlande gewinnt in der Nachspielzeit

Im Spiel der Gruppe E köpfte Jill Roord (90.+2), die von Bayern München zum FC Arsenal wechselt, die Niederländerinnen von Trainerin Sarina Wiegman zum Sieg gegen den zähen Außenseiter Neuseeland. Der Olympia-Dritte Kanada hatte am Montag zum Gruppenstart Kamerun ebenfalls 1:0 besiegt.

In einer insgesamt überraschend ausgeglichenen Partie in Le Havre vergab Vivianne Miedema (60.) eine hervorragende Möglichkeit für die Niederländerinnen. Roord knackte den Riegel des Ozeanienmeisters dann doch noch. Torhüterin Sari van Veenendaal hatte die Führung der Neuseeländerinnen durch eine glänzende Parade gegen Sarah Gregorius (52.) verhindert.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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