Zum Inhalte wechseln

Fußball News: Alarmsignal Kimmich: Italien denkt über Impfpflicht im Fußball nach

Alarmsignal Kimmich: Italien offen für Impfpflicht im Fußball

25.11.2021 | 19:17 Uhr

Die Impfpflicht für Fußballer gegen das Coronavirus ist seit Tagen Thema.
Image: Die Impfpflicht für Fußballer gegen das Coronavirus ist seit Tagen Thema.  © Imago

In Italien wird über eine Impfpflicht für Fußballer nachgedacht.

Nach einer Sitzung des Verbandsvorstandes sagte Präsident Gabriele Gravina am Donnerstag nach Medienberichten, diese Option sei im Kampf gegen Corona möglich. Etwa vier bis fünf Prozent der Profis hätten noch keinen gültigen Impfnachweis - unter anderem, weil sie ein nicht in der EU anerkanntes Vakzin erhalten hatten.

DAZN-Spiele ganz einfach über SkyQ schauen

DAZN-Spiele ganz einfach über SkyQ schauen

DAZN jetzt über Sky buchen und alle Bundesliga-Spiele mit SkyQ auf einer Plattform und Rechnung genießen. Alle Infos.

"Wir werden das prüfen", sagte Gravina laut Tageszeitung Gazzetta dello Sport. "Falls Zahlen herauskommen, nach denen die Sicherheit im Fußball nicht garantiert ist, werden wir von der Regierung Ad-hoc-Maßnahmen verlangen, so wie es etwa beim Schulpersonal gemacht wurde."

Ungeimpfte in der Umkleide ein "sehr großes Risiko"

Das Kabinett von Ministerpräsident Mario Draghi hatte diese Woche beschlossen, dass von 15. Dezember an Lehrer geimpft sein müssen. Dies könnte nun also auch die Fußballer treffen, deutete Gravina an.

Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

Du willst personalisierte Sport-Nachrichten als Push auf dein Handy? Dann hol Dir die Sky Sport App und wähle Deine Lieblingssportarten- und wettbewerbe aus. So funktioniert's.

Er war auf die deutsche Debatte um Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München hingewiesen worden. Dieser hat sich bislang nicht impfen lassen, musste zuletzt in Quarantäne und infizierte sich nun doch mit dem Coronavirus. Ungeimpfte in der Umkleidekabine seien ein "sehr großes Risiko", meinte Gravina. "Und nach all den Opfern, die wir gebracht haben, dürfen wir kein neues Debakel erleben."

dpa

Weiterempfehlen: