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Haller, Rebic und Jovic unter der Lupe: Nur einer ist angekommen

Wie schlagen sich Frankfurts ehemalige Stürmer bei ihren neuen Vereinen?

Robin Natusch

18.10.2019 | 15:00 Uhr

Frankfurts ehemalige ''Büffelherde'' Ante Rebic (l.), Luka Jovic (M.) und Sebastien Haller (r.) geht seit dieser Saison nicht mehr gemeinsam auf Torejagd.
Image: Frankfurts ehemalige ''Büffelherde'' Ante Rebic (l.), Luka Jovic (M.) und Sebastien Haller (r.) geht seit dieser Saison nicht mehr gemeinsam auf Torejagd. © DPA pa

Die Büffelherde bei Eintracht Frankfurt ist Geschichte. Luka Jovic, Sebastien Haller und Ante Rebic verließen die Adlerträger im vergangenen Sommer, doch wie schlagen sich die drei "Büffel" bei ihren neuen Vereinen? Sky Sport gibt einen Überblick.

In der Bundesliga-Saison 2018/19 sorgten die drei Angreifer für mächtig Furore und legten beeindruckende Zahlen auf. Sebastien Haller kam alleine in der Liga auf 15 Tore und neun Assists. Sturmpartner Luka Jovic braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken. 17 Buden und sechs Vorlagen sind eine starke Quote in der Liga.

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Der oftmals etwas defensiver eingesetzte Ante Rebic bestach zudem mit neun Treffern und legte weitere vier auf. Das macht summa summarum stolze 60 Torbeteiligungen in der Bundesliga für das Trio. Davon können zwei der drei Angreifer aktuell nur träumen. Bei einem Goalgetter läuft es aber auch in der neuen sportlichen Heimat rund.

Jovic mit Ladehemmung

Luka Jovic machte den Anfang und wechselte Anfang Juli für 60 Millionen Euro zu Real Madrid. Wirklich angekommen scheint der 20-Jährige allerdings immer noch nicht. Hinter Stammspieler Karim Benzema hat der Serbe einen schweren Stand und kommt meist nur zu Kurzeinsätzen. Eine Torbeteiligung gelang ihm dabei noch nicht.

"Da muss er jetzt durch, auch wenn die Situation natürlich nicht schön für ihn ist. Allerdings hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn er bekommt genug Schmerzensgeld. Wenn er sich in seinem ersten Jahr nicht durchsetzt, ist es halt so", sagte Frankfurts Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Steubing zuletzt in der Bild

Um sich nachhaltig in den Fokus von Trainer Zinedine Zidane zu spielen, sollte in naher Zukunft der Knoten platzen. Ansonsten wird es für den bulligen Angreifer sicherlich nicht einfacher bei den Königlichen.

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Haller ohne Anlaufschwierigkeiten

Deutlich besser läuft es bei Sebastien Haller. Den Franzosen zog es Mitte Juli zu West Ham United in die Premier League. Dort hatte der Mittelstürmer keine großen Anlaufschwierigkeiten. Unter Trainer Manuel Pellegrini ist Haller gesetzt.

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In den ersten sieben Ligaspielen erzielte der 25-Jährige vier Tore und legte ein weiteres auf. Haller ist mit Sicherheit das positivste Beispiel von den Abgängen der Büffelherde. Denn auch beim Dritten im Bunde läuft es nicht so wie erhofft.

Rebic braucht noch Zeit

Die Rede ist von Ante Rebic, der sich am Deadline Day AC Mailand anschloss. Im Gegenzug wechselte Andre Silva zur Eintracht. Beide Transfers sind auf Leihbasis für zwei Jahre ausgelegt.

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Während der Portugiese in der Banken-Hauptstadt einen ordentlichen Start hinlegte, hat Rebic in Mailand noch zu kämpfen. Lediglich 64 Minuten kam der Kroate bislang in möglichen fünf Ligaspielen zum Einsatz. Zuletzt schmorte Rebic sogar zweimal 90 Minuten komplett auf der Bank. Es scheint, als bräuchte der 26-Jährige noch etwas Eingewöhnungszeit.

"Ganz ehrlich, da fehlen mir die Worte. Er wollte unbedingt weg, weil er das Gefühl hatte, dass er sonst als einziger der drei Stürmer bei Eintracht hängen bleibt. Jetzt sitzt er draußen - verzockt! Und es wird nicht einfacher für ihn", fällte Steubing ein hartes Urteil. Der 69-Jährige hoffe aber, dass Jovic und Rebic ihr Glück noch finden werden.

Vielleicht funktionieren die drei Angreifer so richtig gut aber auch nur zusammen - eben so wie Büffel in einer Herde.

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