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Hertha-Coach Labbadia zum umstrittenen Jubel seiner Spieler in Hoffenheim

"Es ist kompliziert" - Labbadia sensibilisiert Spieler für richtigen Jubel

Sky Sport

21.05.2020 | 10:31 Uhr

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Trainer Labbadia über den Jubel der Hertha-Spieler.

Das Debüt des neuen Hertha-Coaches Bruno Labbadia verlief nach Plan. Trotz des Erfolgs in Hoffenheim sorgten die Berliner Spieler aber mit ihrem Jubel für negative Schlagzeilen. Nun hat sich der Trainer dazu geäußert.

Dass die Hertha und ihr neuer Trainer Bruno Labbadia vor dem Auftakt in Hoffenheim gehörig unter Druck standen, wurde kurz nach dem 1:0 für die Berliner deutlich. In der 58. Minute fiel der erlösende Führungstreffer für den Hauptstadtklub, woraufhin sich die Spieler in die Arme fielen - und damit die strengen Hygieneauflagen der DFL für einen Moment vergaßen.

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Trainer Labbadia über den Jubel der Hertha-Spieler.

Trotz eines eminent wichtigen Dreiers hagelte es im Anschluss an die Partie viel Kritik am überschwänglichen Torjubel der Berliner, Labbadia selbst kündigte ein klärendes Gespräch mit seinen Spielern an: "Wir haben ihnen gesagt, dass wir ein Stück vorsichtiger und aufmerksamer sein müssen", sagte der 54-Jährige auf der Pressekonferenz am Mittwoch.

Als ehemaliger Spieler hat der Coach aber auch Verständnis für die Reaktion seiner Spieler: "Das ist pure Freude, die man auch mal rauslassen muss. Aber genau das dürfen wir nicht. Es ist kompliziert." Gerade im Hinblick auf das anstehende Stadt-Derby gegen Union bedauert Labbadia das Jubel-Verbot: "Es ist nicht einfach. Wir stehen jetzt vor einem Derby, da sind Emotionen sehr wichtig."

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Am vergangenen Wochenende, dem ersten Geisterspieltag der Bundesliga-Geschichte, waren einige einstudierte Jubelszenen zu sehen. Wird das am Freitag auch im Berliner Olympiastadion der Fall sein? "Ob sich meine Spieler etwas einfallen lassen, bleibt ihnen überlassen", sagte Labbadia, der sich als Aktiver "nie vorher Gedanken gemacht" hat, zu welchem Jubel er ansetzt.

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