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Bayern - Dortmund: Hummels, Flick und Co. äußern sich zum Topspiel

Hummels: "Fast schon tragik-komisch" - die Stimmen zum Topspiel

Sky Sport

11.11.2019 | 13:45 Uhr

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Nach dem deutlichen Sieg des FC Bayern äußern sich Lucien Favre, Michael Zorc, Thomas Müller & Karl-Heinz Rummenigge zum Spiel (Videodauer: 1:00 Minuten)

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 11. Spieltages der Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (4:0) bei Sky

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München) ...

... zum Spiel: "Es hat sich am Mittwoch schon angedeutet, dass die Mannschaft die Initiative ergreifen will. Wir waren von der ersten Minute an aggressiv und haben heute auch gezeigt, welchen Fußball wir nach vorne zelebrieren können."

... zu Veränderungen gegenüber dem 1:5 in Frankfurt: "Die Vergangenheit zählt für mich nicht. Ich hatte mit diesen zwei Spielen eine Aufgabe im hier und jetzt. Mein ganzes Team drum herum hat sensationell gearbeitet, auch wenn es nicht so einfach war, weil man in der Kürze der Zeit nicht viele Inhalte ins Training bringen kann. Die Mannschaft wusste, dass sie in der Pflicht ist und hat das sehr gut umgesetzt."

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… zum Kräftemessen mit Dortmund: "Jeder in Deutschland hat diesem Duell entgegen gefiebert. Klar ist Taktik dabei, aber man muss von der ersten Minute an zeigen, wer dieses Spiel gewinnen wird und das hat die Mannschaft super umgesetzt."

… zu Robert Lewandowski: "Es ist seine Entscheidung, wann er sich operieren lässt. Ich glaube, er hat so einen Lauf, dass ich es mir an seiner Stelle auch überlegen würde. Für mich ist er der weltbeste Stürmer. Es ist Wahnsinn, was er für uns leistet. Da steckt aber auch eine Menge harte Arbeit dahinter, da ist er ein absolutes Vorbild. Er hat keine akuten Schmerzen in der Leiste."

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Auf der Pressekonferenz nach dem 4:0-Sieg gegen Borussia Dortmund zeigt sich Bayern-Coach Hansi Flick sehr zufrieden (Video-Länge: 48 Sekunden).

… zu seiner Weiterbeschäftigung als Trainer: "Es geht nicht um meine Person, sondern die schwierige Situation im Verein. Es hat mich geehrt für diese beiden Spiele das Vertrauen zu bekommen. Aber mehr ist da noch nicht abgesprochen. Es war ein Ereignis, dass ich so auch nicht unbedingt wollte. Ich bin eigentlich nur als Co-Trainer zurückgekommen, weil ich die tägliche Arbeit auf dem Platz vermisst habe. Es gibt keine Absprache, wie es weitergeht. Ich genieße heute Abend eine schöne Flasche Rotwein mit der Familie, dann bin ich zufrieden."

... zu seiner Arbeit als Cheftrainer (vor dem Spiel): "Ich genieße es gerade einfach. Die Mannschaft hat eine enorme Qualität. Wir haben in den letzten Tagen nach dem Piräus-Spiel nochmal an ein paar Stellschrauben gedreht um noch stabiler zu werden."

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… zu Alphonso Davies (vor dem Spiel): "Alphonso ist von Spiel zu Spiel besser geworden. Er hat einen enormen Speed und ist im Zweikampf sehr geschickt. Er hat vielleicht noch nicht die offensiven Qualitäten wie David Alaba, aber er macht seine Sache für einen 19-Jährigen sehr gut."

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… zur Aufstellung (vor dem Spiel): "David Alaba und Javi Martinez haben beide schon in der Innenverteidigung gespielt. Dazu spielt Benjamin Pavard rechts auf der Position, auf der er Weltmeister geworden ist. Das sollte uns Stabilität verleihen. Thiago und Coutinho sind auch enorm wichtig für die Mannschaft, aber ich habe mich heute für diese Elf entschieden. In der aktuellen Situation ist es wichtig, persönliche Eitelkeiten hinten anzustellen. Das machen die beiden aber absolut professionell."

… zu seiner Zukunft als Bayern-Trainer (vor dem Spiel): "Es interessiert mich derzeit nicht, wie die Chefs in der Trainerfrage weiter planen. Ich konzentriere mich rein auf die heutige Aufgabe."

Thomas Müller (FC Bayern München) …

… zum Spiel: „Kompliment an die Mannschaft! Das was Hansi uns in den letzten Tagen einschleifen wollte, haben wir sehr gut umgesetzt. Wir waren von Anfang an mutig, haben mit den Außenverteidigern gut vorgepresst. Es war unter der Woche von Männerfußball die Rede, das spornt einen schon an. Die Debatte war ganz nett. Das ist auch der Grund, warum wir siebenmal in Folge Deutscher Meister geworden sind. Es ist immer wieder herrlich, wenn Borussia Dortmund hierher kommt und wir dann so auftreten."

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… zur Mentalität: "Das ist keine Mentalitätsfrage. Es ist eine Frage, welche Art von Fußball bin ich bereit zu spielen, gerade auch die technisch versierten Spieler, die beide Teams in ihren Reihen haben. Wir waren da und in den Zweikämpfen. Wir haben von der ersten Sekunde an klargemacht, dass wir dieses Spiel gewinnen wollten. Gerade in der zweiten Halbzeit macht es dann großen Spaß, sich in jeden Ball reinzuwerfen."

… zur Wirkung des Trainerwechsels: "Heute war es natürlich ein fulminantes Spiel, auch die Partie gegen Piräus hat mir schon gut gefallen. Das Spiel in Frankfurt kann man nicht wirklich als Vergleich hernehmen, weil wir nach sieben Minuten eine Rote Karte kassiert haben. Zu krass würde ich den Vergleich deshalb nicht machen. Auf jeden Fall waren die Spieler durch den Trainerwechsel noch mehr gefordert, weil die Alibis weg waren."

Uli Hoeneß (Präsident FC Bayern München) …

… zu seinem letzten Spiel als Bayern-Präsident: "So einen Auftritt habe ich bei der Mannschaft bestellt und sie hat ihn geliefert. Spaß beiseite. Das war ein wunderschöner Abschluss. Der Terminkalender hätte es nicht besser meinen können. Das war von der ersten bis zur 90. Minute eine Demonstration unserer Mannschaft. Bis auf eine kleine Torchance hat Dortmund nicht einmal einen Torschuss zustande gebracht. Unsere Mannschaft hat von der ersten Minute an gekämpft, ist gelaufen, hat sich Torchancen erarbeitet. Ich muss mich bei ihnen bedanken. Dieses Spiel wird mir ewig in Erinnerung bleiben."

… zu den Auswirkungen des Trainerwechsels: "Die Köpfe waren wieder frei. Die Spieler wussten schon, dass sie nach dem Abgang von Niko Kovac liefern mussten.

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… zu einer Weiterbeschäftigung von Hansi Flick: "Bis jetzt ist in dieser Sache mit ruhiger Hand gearbeitet worden. Es wäre klug, in den nächsten 14 Tagen in aller Ruhe erst im Klub einig zu werden, wie es weitergeht. Hansi Flick spielt in den Überlegungen sicher auch eine Rolle. Der Klub hat noch keine festgelegte Meinung zu diesem Thema."

… zu seinem Abschied: "Auf die Abschiedswochen konnte ich mich nicht vorbereiten. Ich war dafür noch zu sehr involviert.

… zum Abschied von Niko Kovac: "Mir ging es auch darum, Niko Kovac einen vernünftigen Abschied zu bereiten. Bei mir gehen die Trainer fast immer als Freunde. Niko ist auch ein Stück weit erleichtert, so leicht ging es an ihm auch nicht vorbei."

… zu seinem Werk bei Bayern: "Ich habe den Verein als kleinen Fußballklub übernommen und übergebe jetzt einen Weltklub. Da habe ich schon meinen Beitrag geleistet. Trotz des riesigen Geldbedarfs soll dieser Verein auch weiter menschlich bleiben. Wenn sie den Trainerwechsel analysieren, werden sie merken, dass das genau so und zwar Bayern-Like war. In diesem Verein ist der Mensch im Mittelpunkt, nicht unbedingt der Erfolg."

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: "Bayern war viel besser als wir. Tempo, Ballannahme, Technik, Pässe, Bewegung - in all diesen Belangen waren wir nicht gut. Viele Spieler waren nicht da. Wir waren nicht ängstlich, sie waren besser. Sie waren sehr gut im Ballbesitz und wir haben sehr viele Bälle verloren, das war der Unterschied. Es war wirklich sehr schwach von uns. Wir haben viel zu tun."

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Auf der Pressekonferenz nach der 0:4-Pleite beim FC Bayern München zeigt sich BVB-Trainer Lucien Favre konsterniert (Video-Länge: 25 Sekunden).

... zum von Michael Zorc geforderten Männerfußball: "In den Zweikämpfen hatten wir viel Mühe. Das hat zu tun mit Männerfußball aber auch mit Technik und Bewegung."

… zur Auswechslung von Jadon Sancho: "Er hat gestern nur einmal trainiert. Man hat gesehen, dass es schwer für ihn war. Er war nicht verletzt."

... zur Herangehensweise an die Partie (vor dem Spiel): "Wir müssen eine Topleistung bringen um etwas mitzunehmen. Bayern hat eine sehr gute Mannschaft. Wir haben Respekt, aber keine Angst. Wir müssen sehr clever angreifen und verteidigen."

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund) ...

... zu den Duellen in München (vor dem Spiel): "Die letzten drei Bundesligaspiele haben wir dort ordentlich auf die Nuss gekriegt. Aber die Mannschaft wird jetzt nicht noch einmal so naiv sein und muss einfach bereit sein. Ich habe das Gefühl, dass sie auch bereit ist."

... zu Hummels (vor dem Spiel): "Einer der besten Bayernspieler spielt auch mittlerweile auf der anderen Seite. Das ist auch nicht so schlecht."

… zur Meisterschaft (vor dem Spiel): "Es wäre einfach cool wieder einmal Deutscher Meister zu werden. Es wird auch nicht mehr allzu lange dauern, bis der BVB wieder deutscher Meister wird. Da bin ich mir sicher. Wenn du in der Vorsaison 21 Spieltage Tabellenführer warst, musst du die Meisterschaft als Ziel ausgeben."

… zu Favre (vor dem Spiel): "Lucien hat registriert, dass er - auch wenn es wie in den letzten Wochen schwer wird - hier sehr viel Vertrauen genießt. Er hat für sich wohl auch entschieden, dass die Mannschaft einen Trainer braucht, der auch einmal ein Zeichen setzt."

Mats Hummels (Borussia Dortmund) ...

... zum Spiel: "Wir waren als Mannschaft einfach klar das schwächere Team. Wir hatten eine gute Anfangsviertelstunde und ein paar gute Minuten nach den Einwechslungen von Marco und Paco. Das war es dann auch. Wir waren nicht mutig genug weder mit noch ohne den Ball. Wir waren einfach nicht gut genug."

… zu seinem Gefühl vor dem Spiel: "Ich dachte, dass wir den Schwung der letzten drei Spiele mitnehmen könnten und mutiger auftreten. Wir haben aber viele Zweikämpfe verloren, in denen wir nicht hart genug waren."

… zu seinem Eigentor: "Das Eigentor hat zu dem Spiel gepasst. Ich fand es - weil das Spiel ja schon entschieden war - fast schon tragik-komisch und musste schmunzeln, dass ich an alter Wirkungsstätte auch noch einen ins eigene Netz reinhaue."

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) …

… zu seiner Forderung nach Männerfußball: "Das war heute ehrlicherweise überhaupt kein Fußball. Ich bin konsterniert. Bayern München war in allen Belangen überlangen. Nach einer ordentlichen Viertelstunde hat Bayern komplett das Kommando übernommen. Wir haben alles vermissen lassen. Bayern hat auch in der Höhe verdient gewonnen. Wir hatten uns viel vorgenommen für dieses Spiel und dann eine Nicht-Leistung geboten. Wir sind einfach enttäuscht. Wir haben es den Bayern viel zu einfach gemacht."

Joachim Löw (Bundestrainer) ...

... zu seinem früheren Co-Trainer Hansi Flick: "Er hat die sportliche Kompetenz und die emotionale Qualität mit den Spielern bei Bayern umzugehen. Ich traue ihm die Aufgabe auf jeden Fall zu."

Sky Experte Lothar Matthäus ...

... zum Spiel: "Die Bayern waren 90 Minuten Weltklasse. Sie waren aggressiver und bereiter Wege zu gehen. Sie haben nahezu alle wichtigen Zweikämpfe gewonnen. Alles was Dortmund stark macht, hat Bayern schon im Ansatz unterbunden. Sie haben aggressiv und hoch gepresst, Pass- und Laufwege perfekt zugestellt. Das war eine absolute Galavorstellung des FC Bayern. Der Sieg ist in dieser Höhe mehr als verdient. "

... zu Hansi Flick: "Hansi Flick hat in der einen Woche einiges aus der Mannschaft herausgeholt, vor allem die Bereitschaft alles für diesen Verein zu geben. Er weiß, wie man mit den Spielern umgehen muss. Da hat er einen super Draht. Ich gehe davon aus, dass es bei Bayern bis Weihnachten keine Trainerdiskussion mehr gibt und Hansi weitermachen darf."

… zu Dortmund: "Man hat gesehen, was passiert, wenn man ihnen - nicht wie Inter am Dienstag - ihre Stärken wegnimmt. Die Leistung von Dortmund war unterirdisch. Sie waren nicht bereit mehr zu machen und gegen die starken Bayern anzukämpfen."

… zu Uli Hoeneß: "Für ihn war es absolut wichtig, dass die Mannschaft zu seinem Abschied noch einmal gewinnt. Dieses Spiel tut ihm unheimlich gut. Der FC Bayern ist sein Lebenswerk und deshalb hat er auch immer im Sinne des Vereins gekämpft."

… zum Trainerduell Favre und Flick (vor dem Spiel): "Die Erfahrung spricht für Favre. Aber auch Flick hat als Co-Trainer über Jahre herausragende Arbeit geleistet und mit Weltklasse Spielern zusammengearbeitet. Er findet die richtigen Worte. Ich traue ihm diese schwierige Aufgabe zu diesem Zeitpunkt absolut zu."

… zur Aufstellung der Bayern (vor dem Spiel): "Dadurch das Kimmich im zentralen Mittelfeld spielt, schwächt man sich auf der rechten Seite in der Offensive. Zudem müssen dadurch viele Spieler in der Viererkette weg von ihrer angestammten Position. Er muss für Flick im Mittelfeld enorm wichtig sein, dass er dieses Risiko eingeht."

… zu Coutinho und Müller (vor dem Spiel): "Man kann Coutinho und Müller nicht vergleichen. Coutinho muss sich noch an die Liga gewöhnen. Müller ist seit schon seit über zehn Jahren dabei und weiß, wie alles läuft. In solchen Topspielen kann Müller eine Mannschaft auch führen. Aber beide sind auf ihre Art auf jeden Fall Weltklasse."

… zur öffentlichen Absage der Bayern an Arsene Wenger (vor dem Spiel): "Die Sache mit Wenger ist nicht so glücklich gelaufen. Das war nicht Bayern-Like. Das macht man nicht öffentlich, sondern im stillen Kämmerlein - gerade unter Sportsmännern, die sich gut kennen."

… zur Trainersuche der Bayern (vor dem Spiel): "Ich wüsste nicht, wer aktuell bei Bayern ganz oben auf der Liste steht. Die Hauptsache ist auch, dass die Verantwortlichen nicht wie bei Niko Kovac geschlossen hinter dem neuen Mann stehen."

… zu Mats Hummels (vor dem Spiel): "Hummels war schon immer ein Leader. In Dortmund bekommt er nun die Wertschätzung, die er in München teilweise vermisst hat. Gerade in den heißen Spielen bringt er immer Topleistungen und geht voran."

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