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Keine Auflösung des Berater-Vertrags von Klinsmann

Windhorst dementiert Kündigung des Beratervertrages mit Klinsmann

Sport-Informations-Dienst (SID)

27.02.2020 | 20:14 Uhr

Jürgen Klinsmann ist seit November Berater von Hertha-Investor Lars Windhorst.
Image: Jürgen Klinsmann ist seit November Berater von Hertha-Investor Lars Windhorst. © Getty

Nach Angaben der Tennor Gruppe von Hertha-Investor Lars Windhorst ist der Vertrag von Jürgen Klinsmann als Berater der Holding nicht aufgelöst worden.

Lars Windhorsts Beteiligungsfirma Tennor hat dementiert, dass die Beratertätigkeit von Jürgen Klinsmann beendet worden sei. "Der Vertrag wurde bislang nicht gekündigt", sagte Andreas Fritzenkötter, Sprecher der Tennor Holding in Berlin, dem SID.

Zuvor hatte der kicker berichtet, dass Tennor die Zusammenarbeit mit Klinsmann beendet habe. Grund für den Bruch soll Klinsmanns Generalabrechnung mit dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC gewesen sein.

7:31
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Zusammenarbeit seit November

Der frühere Welt- und Europameister hatte in einem ausführlichen Protokoll zu seiner kurzen Dienstzeit als Hertha-Trainer die Geschäftsführung, mehrere Abteilungen und auch Spieler attackiert. Sport-Bild hatte das Tagebuch am Mittwoch veröffentlicht.

Nachdem Klinsmann am 11. Februar via Facebook seinen Rücktritt verkündet hatte, war auch Investor Windhorst auf Distanz gegangen. "Das ist nicht akzeptabel", hatte der Geschäftsmann gesagt, "das kann man als Jugendlicher vielleicht machen, aber im Geschäftsleben, wo man unter Erwachsenen ernsthafte Vereinbarungen hat, sollte so etwas nicht passieren."

Windhorst hatte Klinsmann Anfang November als seinen Vertreter für den Aufsichtsrat in den Klub geholt. Der Investor hat inzwischen 224 Millionen Euro in den Verein gepumpt und will sein Engagement auch nach Klinsmanns Rücktritt fortsetzen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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