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Köln: Armin Veh verlängert Vertrag nicht

Veh geht, Beierlorzer wackelt: Köln im Krisenmodus

Thorsten Mesch

12.11.2019 | 11:31 Uhr

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Geschäftsführer Armin Veh wird seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern.

Gechäftsführer Armin Veh wird seinen Vertrag nicht verlängern, Trainer Achim Beierlorzer steht unter Beobachtung. Sky Sport schätzt die Situation beim 1. FC Köln ein.

Veh wird seinen bis Juni 2020 laufenden Vertrag nicht verlängern. Er werde seinen Posten "aus persönlichen Gründen" niederlegen, heißt es in der offiziellen Mitteilung des Vereins.

"Ich stehe seit mehr als 30 Jahren im Profifußball in der ersten Reihe und habe in den Überlegungen und Gesprächen über die Zukunft gespürt, dass ich derzeit nicht über den Sommer hinaus planen und mich auf einen derart verantwortungsvollen Job festlegen möchte", erklärt der Manager seine Entscheidung.

Machtkampf zwischen Veh und FC-Führung

Hinter den Kulissen hatte beim FC seit einiger Zeit ein Machtkampf zwischen Veh und der Vereinsführung für Unruhe gesorgt. Seinen Abschied hatte Veh zuletzt auch bei Sky angedeutet.

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Kölns Geschäftsführer Sport Armin Veh war zu Gast bei 'Wontorra On Tour'.

"Der FC ist ein besonderer Klub mit tollen Mitarbeitern. Auch deshalb ist es mir wichtig, für Klarheit zu sorgen", betont Veh am Donnerstag: "Der FC hat nun Planungssicherheit und genügend Zeit, den richtigen Mann für meine Nachfolge zu finden. Ich werde alles tun, damit wir mit dem FC unsere Ziele erreichen. Wir müssen uns jetzt voll auf den Klassenerhalt konzentrieren."

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Wer auf Veh folgen wird, ist ebenso offen wie die Frage, ob Beierlorzer die Mannschaft wieder in die Spur bringen kann. Und darf.

Trainer Beierlorzer unter Beobachtung

Wie lange der Trainer nach dem blamablen Ausscheiden des 1. FC Köln beim Viertligisten FC Saarbrücken noch als Chefcoach arbeiten darf, hängt stark von den Ergebnissen der kommenden Spiele ab. Die Partie in Düsseldorf am Sonntag und eine Woche später gegen Hoffenheim werden richtungweisend für die Zukunft des Trainer sein.

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Der 1. FC Köln blamiert sich beim Viertligisten Saarbrücken und muss dann noch Spott ertragen (Videolänge: 35 Sekunden).

Vor dem Derby in Düsseldorf steht Beierlorzer unter verstärkter Beobachtung. Die Kritik, er habe sein Team bei der Pokalpleite durch sechs Wechsel gegenüber dem letzten Bundesligaspiel in Mainz verunsichert und sich verkalkuliert, lässt der gelernte Mathematiklehrer nicht gelten.

"Den Schuh muss ich mir nicht anziehen"

"Man muss ich nur mal die Namen anschauen, die auf dem Platz standen. Den Schuh muss ich mir nicht anziehen", rechtfertigt sich Beierlorzer.

Köln hatte gegen Saarbrücken unter anderem statt mit dem zuletzt starken Simon Terodde mit Anthony Modeste im Sturm begonnen.

Das wirft Beierlorzer seiner Mannschaft vor

Unabhängig vom Personal offenbarte das Kölner Spiel Schwächen, die man meinte, eigentlich schon behoben zu haben.

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1. FC Köln: Beierlorzer: ''Das ist der größte Vorwurf, den ich der Mannschaft mache''

Nach der 0:4-Heimpleite gegen Berlin schienen die Rheinländer einigermaßen die Kurve bekommen zu haben. Das 1:1 auf Schalke und das 3:0 gegen Paderborn hatten zumindest diesen Eindruck entstehen lassen. Das 1:3 in Mainz war im Zustandekommen unglücklich, aber die Leistung gegen Saarbrücken passte hinten und vorne nicht.

"Der größte Vorwurf, den ich der Mannschaft mache ist: Wir haben zugelassen, dass wir nach den letzten 'Ups" ein großes Down erlebt haben", so Beierlorzer.

Spiel in Düsseldorf wird wegweisend

Mit sieben Zählern steht Köln auf Platz 16. Eine Niederlage bei der punktgleichen Fortuna und eine Pleite eine Woche später gegen Hoffenheim würden die bedrohliche Tabellensituation des Aufsteigers und die des Trainers weiter verschärfen.

"Ich kann das nicht beurteilen. Das müssen diejenigen beurteilen, die in der Verantwortung stehen", gibt sich Beierlorzer gelassen.

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1. FC Köln: Trainer Beierlorzer über seine Zukunft

Beierlorzer wurde von Veh gestützt

Noch wird der Coach von Veh gestützt. Doch die vermeintlich stabile Grundstruktur ist nach Vehs Abschiedsankündigung vom Donnerstag gehörig ins Wanken geraten. Bleibt der sportliche Erfolg weiter aus, wäre eine Trennung von Beierlorzer wohl unvermeidlich. Als potenzieller Nachfolger wird bereits der ehemalige FC-Profi Bruno Labbadia gehandelt.

Die Gemengelage in Köln ist schwierig, die Lage ist ernst. Und das nur knapp zwei Wochen vor Beginn der Karnevalssaison am 11. November.

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