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Nach RB-Niederlage gegen Gladbach: Nkunku steckt in der Werner-Falle

RB-Zwickmühle: X-Faktor Nkunku in der Werner-Falle

Findet momentan nicht zu seiner Form aus der Rückrunde: Christopher Nkunku.
Image: Findet momentan nicht zu seiner Form aus der Rückrunde: Christopher Nkunku.  © Imago

Acht Punkte aus sieben Spielen in der Liga: Es ist ein Stotter-Start für RB Leipzig. Auch weil einer momentan nicht funktioniert: Christopher Nkunku. Das liegt auch an Timo Werner.

Marco Rose gab mit einem fulminanten 3:0 gegen Borussia Dortmund den Einstand nach Maß - und doch bleibt es in Leipzig weiterhin durchwachsen. Es folgten Niederlagen gegen Real Madrid und Borussia Mönchengladbach. Besonders das 0:3 in Gladbach wirft Fragen auf.

Nkunku sucht seine Form

Einmal mehr in dieser Saison traten die Leipziger nicht RB-like auf, wirkten müde, konnten die Gladbacher nicht unter Druck setzen. Dabei ist das Personal stark genug. Timo Werner holte man aus Chelsea zurück, Konrad Laimer ließ man am Ende nicht zu den Bayern ziehen. Und: RB verlängerte mit Leistungsträger und X-Faktor Christopher Nkunku.

Ernüchternde Bilanz für Christopher Nkunku.
Image: Ernüchternde Bilanz für Christopher Nkunku.  © Sky

Doch der 24-jährige Franzose sucht nach starkem Saisonstart seine Form. In den ersten vier Bundesliga-Spielen traf er vier Mal, doch danach war Schluss. In den letzten fünf Partien (Bundesliga und Champions League) steht die ernüchternde Bilanz: Null Tore und null Assists. Dabei verlor der schnelle Offensivakteur 58-Mal den Ball und kam am Ende nur auf bescheidene 34 Prozent gewonnener Zweikämpfe.

Nimmt Werner Nkunku die Position weg?

"Nkunku funktioniert aktuell nicht," analysiert Sky Reporter Philipp Hinze. Und weiter: "Das hängt auch damit zusammen, dass Timo Werner jetzt im Kader steht, der diese Tiefenläufe hat, die Nkunku vorher hatte."

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Der Franzose muss eine andere Position einnehmen, weicht im aktuellen 4-2-3-1 eher auf den linken Flügel aus. Er ist nicht mehr in der Scorer-Position mit unmittelbarem Zug zum Tor - dort spielt jetzt Werner, oder wie am vergangenen Spieltag in Gladbach Andre Silva.

Rose vor Aufgabe: System für Werner und Nkunku finden

Auf dem Flügel kann der Franzose momentan nicht die Torgefährlichkeit ausstrahlen, auch ganz vorne in der Spitze, wo er in der vergangenen Saison häufiger zum Einsatz kam, hat der Franzose nach der Verpflichtung von Werner keinen Platz.

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Als die beiden zuletzt gemeinsam in der Spitze aufliefen, ging man in Frankfurt mit 0:4 unter, gefährlich wurden Nkunku und Werner nicht.

"Nkunku wirkt nicht mehr ganz so leichtfüßig, ganz so frei und kreativ wie noch in der Rückrunde," stellt Sky Reporter Hinze fest. Es scheint, als würde Werner momentan seinem Teamkollegen die Position und Aufgaben nehmen.

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Coach Marco Rose steht nun vor der Aufgabe, dieses Dilemma zu lösen. Bochum, Mainz, Hertha und Augsburg heißen die nächsten Gegner in der Liga - nach schlechtem Saisonstart müssen Siege her. Und im besten Fall auch Tore und Assists von Nkunku. Doch dazu bedarf es einer erfolgreichen Symbiose zwischen dem Franzosen und Timo Werner ...

Mehr zum Autor Yannick Smuda

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