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Harte Strafe für Stuttgarts Mittelfeldmann

Nach Spuck-Attacke: Lange Sperre für Santiago Ascacibar

Sport-Informations-Dienst (SID)

17.04.2019 | 17:27 Uhr

Santiago Ascacibar beschimpft Schiedsrichter Tobias Stieler und Kai Havertz nach dem Platzverweis.
Image: Santiago Ascacibar beschimpft Schiedsrichter Tobias Stieler und Kai Havertz nach dem Platzverweis.  © Getty

Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart hat nach seiner Spuck-Attacke gegen Nationalspieler Kai Havertz vom Deutschen Fußball-Bund eine heftige Strafe erhalten.

Der Argentinier wird dem VfB Stuttgart dadurch im Abstiegskampf nicht mehr helfen können. Ascacibar wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen einer Tätlichkeit bis einschließlich 25. Mai gesperrt, was das Saison-Aus für den Mittelfeldspieler bedeutet.

"Ich habe mich für mein Verhalten beim Verein und der Mannschaft entschuldigt", sagte Ascacibar am Dienstag: "Natürlich gilt meine Entschuldigung auch meinem Gegenspieler Kai Havertz. Auch wenn ich zuvor provoziert wurde, darf mir so etwas nicht passieren."

Saison-Aus für Ascacibar

Vergangenen Spieltag hatte Ascacibar in der Nachspielzeit der 0:1-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen in die Richtung von Nationalspieler Kai Havertz gespuckt und wurde dafür von Schiedsrichter Tobias Stieler des Feldes verwiesen. Der Spieler beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, womit es rechtskräftig ist.

"Das geht natürlich gar nicht", sagte VfB-Coach Markus Weinzierl über Ascacibars Verhalten: "Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen." Der Profi war auch noch nach dem Platzverweis auf Havertz losgegangen, woraufhin Stieler sich schlichtend zwischen beide Spieler stellen musste.

0:47
Nach seiner Spuck-Attacke gegen Kai Havertz beim 0:1 gegen Leverkusen droht Santiago Ascacibar nun eine Sperre für den Rest der Saison. Stuttgarts Sportvorstand Thomas Hitzlsperger kündigte dazu auch interne Strafe für den Argentinier an.

Volland ätzt gegen Ascacibar

"Das ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was man im Fußball machen kann. Man kann sicherlich hart spielen - aber so etwas macht man nicht", sagte Leverkusens Coach Peter Bosz, Bayer-Profi Kevin Volland ergänzte am Sky Mikro: "Solche Leute braucht man in der Bundesliga nicht."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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