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Nationalmannschaft: Hansi Flick zu Katar: "Keine WM für Fans"

Flick mit klaren Worten zu Katar: "Wird keine WM für die Fans"

Bundestrainer Hansi Flick hat zur WM in Katar eine klare Meinung.
Image: Bundestrainer Hansi Flick hat zur WM in Katar eine klare Meinung.  © Imago

Bundestrainer Hansi Flick bedauert die negativen Auswirkungen der umstrittenen Fußball-WM in Katar (20. November bis 18. Dezember).

"Grundsätzlich finde ich es schade, dass dieses Turnier keine WM für Fans wird", sagte der 57-Jährige im Interview mit der Frankfurter Rundschau und dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

WM 2022: Wann spielt die deutsche Nationalmannschaft?

  • Gruppe: Gruppe E
  • Gruppengegner: Japan, Spanien, Costa Rica
  • 1. Spiel: Deutschland – Japan (Anpfiff: 23. November 2022, 14 Uhr)
  • 2. Spiel: Spanien – Deutschland (Anpfiff: 27. November 2022, 20 Uhr)
  • 3. Spiel: Costa Rica – Deutschland (Anpfiff: 01. Dezember 2022, 20 Uhr)
  • Mögliche Achtelfinalgegner: Belgien, Kanada, Marokko, Kroatien

Er habe viele Bekannte, so Flick, "die gerne nach Katar fliegen würden, es aber aus vielerlei Gründen unterlassen". Sie könnten sich die massiven Preise nicht leisten, die Situation etwa für Homosexuelle sei inakzeptabel, es gebe Menschenrechtsverletzungen, weil Minderheiten ausgegrenzt würden. "Dabei sollte der Fußball für alle da sein. Darum sage ich: Es ist keine WM für den normalen Fan", erklärte Flick.

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Die Schlagzeilen um die WM in Katar reißen nicht ab. Nun soll das Eröffnungsspiel einen Tag früher bestritten werden, damit Katar auch das wirklich erste Spiel bestreiten kann. Sky Reporter Uli Köhler ordnet ein.

Politisches Statement ist "eine Herausforderung"

Ein politisches Statement der Nationalmannschaft in Katar sei "für alle Beteiligten eine Herausforderung", meinte Flick, "wir haben schon viele Gespräche geführt, um die Mannschaft bestmöglich zu informieren. Wir werden uns im September erneut zusammensetzen und überlegen, was wir, möglicherweise auch gemeinsam mit anderen Nationen und Mannschaften, machen können und wollen."

SID

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