Zum Inhalte wechseln

Nations League: Flick will im DFB-Team rotieren

Flick plant Rotation in der Nations League & lobt BVB

Bundestrainer Hansi Flick bereitet seine Mannschaft in Marbella auf die Nations League vor.
Image: Bundestrainer Hansi Flick bereitet seine Mannschaft in Marbella auf die Nations League vor.  © Imago

Bundestrainer Hansi Flick plant bei den anstehenden vier Nations-League-Spielen der deutschen Nationalmannschaft eine Rotation - auch mit Blick auf die Fußball-WM in Katar.

"Wir wollen auch die Breite das Kaders ausnutzen und allen Spielern Vertrauen schenken. Bei einer WM muss das auch sein", sagte Flick beim Familien-Trainingslager in Marbella.

Die Spiele gegen Europameister Italien (4. und 14. Juni), den EM-Zweiten England (7. Juni) und Ungarn (11. Juni) seien ein "ambitioniertes Programm" und für "viele eine wahnsinnige Herausforderung". Diese nehme das DFB-Team aber "gerne an", so Flick: "Wir sehen ein bisschen die Weltspitze wieder. Die vier Spiele werden uns zeigen, wie weit der Weg noch ist."

Flick setzt auf Belastungssteuerung

Der Bundestrainer wird nach einer langen Saison auch die "individuelle Belastungssteuerung" in seine Aufstellungen einfließen lassen: "Es geht darum, mental und körperlich einen verantwortungsvollen Übergang zwischen der Saison und der Nations League zu haben."

Sky Sport Messenger Service

Sky Sport Messenger Service

Die ganze Welt des Sports in deiner Messenger-App: Hol Dir alle aktuellen Nachrichten von Sky Sport kostenlos per Direktnachricht auf Dein Smartphone!

Bis zur Nominierung seines Kaders für die Winter-WM (21. November bis 18. Dezember) bleiben Flick danach nur noch die Nations-League-Duelle mit Ungarn und England im September. "Alle wissen, dass wir wenig Zeit haben und bis zur WM nur wenige Tage zusammen sind", mahnte Flick. An der Costa del Sol gehe es daher auch darum, "dass man eine gewisse Atmosphäre schafft".

Lob an Transferpolitik des BVB

Außerdem bewertete Flick die Verpflichtung mehrerer Nationalspieler durch Borussia Dortmund als hilfreich für seine Arbeit und seine Ziele mit der DFB-Auswahl. "Ich begrüße das absolut. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt: Wenn man zwei Vereine hat, die einen Block bilden, kann man damit erfolgreich sein", sagte der 57 Jahre alte Flick.

"Unsere Topspieler in Deutschland zu haben, bringt uns auch einen Schritt weiter mit Blick auf das übernächste Turnier", so Flick mit Vorausblick auf die Europameisterschaft 2024 im eigenen Land.

SID

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Weiterempfehlen:

Mehr Geschichten