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Premier League: FA klagt Tuchel und Conte an

Nach Eklat: Verband klagt Tuchel und Conte an

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Nach dem Schlusspfiff kam es zu einem Zoff zwischen Chelsea-Trainer Tuchel und Spurs-Coach Antonio Conte. Als sich beide die Hände gaben, ließen sie sich nicht los, schrien sich gegenseitig an und mussten voneinander getrennt werden.

Der englische Fußball-Verband FA hat die beiden Trainer Thomas Tuchel und Antonio Conte nach ihrer hitzigen Auseinandersetzung angeklagt.

Tuchel vom FC Chelsea und sein italienischer Kollege von Tottenham Hotspur wird demnach "unangemessenes Verhalten" nach dem Spielende vorgeworfen. Beide hätten gegen die FA-Regel E3 verstoßen, hieß es am Montag in einer FA-Mitteilung. Tuchel und Conte sollen bis Donnerstag eine Stellungnahme abgeben.

Tuchel hatte nach dem 2:2 (1:0) im hitzigen Londoner Derby am Sonntag nicht nur die Roten Karten für ihn und Conte, mit dem er nach dem Schlusspfiff heftig aneinander geraten war, als "weitere schlechte Entscheidung" kritisiert. Der ehemalige Bundesligatrainer wetterte zudem über das Zusammenspiel von Referee Anthony Taylor mit dem Videoschiedsrichter (VAR).

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Thomas Tuchel ging nach dem hitzigen London-Derby und der Roten Karte, die er nach dem Zoff mit Antonio Conte, gezeigt bekam, im Sky Interview drauf ein und erklärte, warum es dazu kam.

Tuchel kritisiert Schiedsrichter deutlich

"Seit wann darf man Spielern an den Haaren ziehen", sagte der 48-Jährige bezogen auf eine Szene zwischen Spurs-Verteidiger Cristian Romero und Blues-Profi Marc Cucurella. Wenn der VAR hier nicht eingreife, "müssen wir künftig gar nichts mehr checken. Das ist lächerlich", meinte der Chelsea-Coach. Es wäre "vielleicht besser", wenn Taylor kein Spiel der Blues mehr leite. "Ich kann versichern, dass die ganze Kabine so denkt, jede einzelne Person."

Gegen diese Äußerungen scheint der englische Verband aber nicht vorzugehen. Zuvor hatten englische Medien am Montag übereinstimmend berichtet, dass die FA gegen den deutschen Coach auch wegen dessen Kritik an Schiedsrichter Taylor ermitteln werde.

dpa

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