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Reus und Brandt als Fürsprecher, aber: Löw denkt nicht an Hummels

Für die Länderpiele gegen Argentinien und Estland hagelte es Absagen, aber der Bundestrainer verzichtet auf Mats Hummels

Sky Sport

07.10.2019 | 17:17 Uhr

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Bundestrainer Joachim Löw über Nachnominierungen und Mats Hummels.

Für die anstehenden Länderspiele gegen Argentinien und Estland hagelte es für den Bundestrainer zahlreiche Absagen. An ein Comeback von Ex-Nationalspieler Mats Hummels dachte Joachim Löw dennoch nicht.

Die Personalsorgen der deutschen Nationalmannschaft verschärfen sich weiter. Neben Toni Kroos und Leroy Sané sagten auch Jonas Hector, Matthias Ginter, Julian Draxler, Leon Goretzka, Thilo Kehrer, Antonio Rüdiger, Nico Schulz und Torhüter Kevin Trapp für die Duelle gegen Argentinien (Mi., 20:45 Uhr) und Estland (So., 20:45 Uhr) ab. Mit Timo Werner und Ilkay Gündogan sind zumindest für die erste Begegnung zwei weitere Spieler fraglich.

Dass er als Ersatz für Matthias Ginter den Dortmunder Mats Hummels reaktiviert, kommt für Löw nicht infrage. "An den habe ich jetzt nicht gedacht", sagte er: "Wir gehen unseren Weg mit den jungen Spielern, es gibt keine Veranlassung, den Mats zu nominieren."

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Reus und Brandt plädieren für Hummels

BVB-Kapitän Marco Reus machte sich dagegen für seinen Teamkollegen stark: "Aufgrund seiner Leistungen ist er immer herzlich willkommen und würde jede Mannschaft stärker machen. Aber ich bin nicht in der Position, das zu entscheiden."

Julian Brandt bezog ebenfalls klar Position: "Ich finde, er spielt gut, er spielt sehr gut. Ich glaube schon, dass er grundsätzlich ein Spieler ist, der sicherlich noch das Niveau hat, in der Nationalmannschaft eine Führungsperson zu sein und der Nationalmannschaft zu helfen."

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