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Sky Stimmen zu den Sonntagsspielen

Reus zum Derby: "... dann müssen wir auch Schalke weghauen"

Sky Sport

22.04.2019 | 17:32 Uhr

Marco Reus (r.) und Axel Witsel feiern mit dem BVB einen klaren Auswärtssieg in Freiburg und bleiben an den Bayern dran.
Image: Marco Reus (r.) und Axel Witsel feiern mit dem BVB einen klaren Auswärtssieg in Freiburg und bleiben an den Bayern dran. © DPA pa

Borussia Dortmund feiert einen klaren Sieg beim SC Freiburg und bleibt den Bayern auf den Fersen. Hertha BSC und Hannover 96 trennen sich mit einem torlosen Remis. Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen bei Sky.

SC Freiburg - Borussia Dortmund 0:4

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Glück für die Journalisten, dass es weiter interessant bleibt. Wir müssen uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Wir müssen aufhören zu sagen, wäre, wäre, wäre. Das ist nicht professionell."

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Dortmunds Trainer Lucien Favre nach de Sieg in Freiburg.

Marco Reus (Torschütze und Kapitän Borussia Dortmund)...

... zum Spiel: "Es war heute schwierig von den Temperaturen her. Aber es war wichtig, dass wir früh das 1:0 gemacht haben, weil wir in den letzten Wochen ein bisschen verunsichert waren. Ich denke aber, dass wir heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt haben. Vielleicht gewinnen wir am Ende ein bisschen zu hoch, aber wir sind sehr glücklich über den Sieg."

... zum Druck im Meisterschaftskampf: "Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren. Die war in den letzten Wochen vielleicht nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber wir haben uns gesagt, es ist wichtig, dass wir vor allem in den schwierigen Momenten zusammenbleiben und weiter daran glauben, Meister zu werden. Wir wollen bis zuletzt den Druck auf die Bayern hoch halten. Das ist uns heute geglückt."

... zu seinem ersten Tor als Vater: "Ich freue mich. Es hat leider ein bisschen auf sich warten lassen, aber heute war es soweit."

... zu der Statistik, dass er Mario Götze bis vor dem Spiel in der Bundesliga noch kein Tor aufgelegt hat: "Das glaube ich gar nicht. Wenn es so ist, ist es schade. Denn er ist ein unheimlich guter Fußballer und eigentlich harmonieren wir sehr gut zusammen."

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... zum Derby gegen den FC Schalke 04 am kommenden Samstag: "Jetzt sind wir alle sehr müde. Wir müssen die nächsten beiden Tage gut regenerieren, dann bereiten wir uns ganz normal auf das Derby vor. Es wird kein normales Spiel, das wissen wir. Aber wir spielen zu Hause, wir haben jetzt wieder Selbstvertrauen getankt, wir wollen weiter oben dran bleiben und dann müssen wir auch Schalke weghauen."

Mario Götze (Torschütze Borussia Dortmund)...

... zum Spiel: "Wir haben uns normalerweise immer sehr schwer getan, deswegen tut es gut, hier 4:0 zu gewinnen. Es war ein hartes Stück Arbeit über weite Strecken. Natürlich hat uns das erste Tor gut getan und uns Sicherheit gegeben, das war wichtig. Am Ende war es dann souverän und ein gutes Spiel von uns."

... zu der Statistik, dass Marco Reus ihm bis vor dem Spiel in der Bundesliga noch kein Tor aufgelegt hat: "Das wusste ich nicht. Das müssen wir mal recherchieren."

... zur Frage, ob Borussia Dortmund auf Substanzverlust beim FC Bayern München durch den DFB-Pokal hofft: "Nicht unbedingt. Wir tun einfach gut daran, wenn wir uns auf uns konzentrieren. Wir können das andere nicht beeinflussen. Dann wird am Ende abgerechnet und dann wird sich zeigen, wie weit wir sind."

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Christian Streich (Trainer SC Freiburg)...

... zur Frage, ob er noch Zweifel am Klassenerhalt hat: "Lieber elf Punkte Vorsprung als acht."

Christian Günter (SC Freiburg)...

... zum Spiel: "Wir haben kein so schlechtes Spiel gegen Dortmund gemacht. Wir haben uns wieder einige Chancen herausgearbeitet, aber konnten die leider nicht nutzen. Wir haben gewusst, dass Dortmund im Umschaltspiel brutal ist. Wenn du dann ein bisschen aufmachst, nutzen sie jeden kleinen Fehler aus. Das haben sie heute auch gemacht."

... zur Frage, ob es Zweifel am Klassenerhalt gibt: "Ich persönlich zweifel nicht daran, aber wir müssen es auch rechnerisch klar machen. Dafür brauchen wir noch einen Punkt beziehungsweise drei Punkte. Das gilt es in den letzten Spielen zu holen. Wir werden alles reinwerfen. Heute hat es leider nicht gereicht."

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Freiburgs Trainer Christian Streich nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund.

Hertha BSC - Hannover 96 0:0

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC)...

... zum Spiel: "Beide Mannschaften hatten wenig Selbstvertrauen. Der Wille war da, aber der Kopf war nicht da. Wir brauen den Befreiungsschlag, aber die Spiele werden immer weniger. Der Kampf war da, aber die Spielkultur hat gefehlt. Ich kann den Spielern aber keinen großen Vorwurf machen."

... zu dem Plakat "Dardai - Einer von uns": "Das ist ein schönes Gefühl. Ich habe auch als Spieler einen richtig schönen Abschied bekommen. Ich bin Herthaner seit wer weiß wie vielen Jahren und schätze das."

... zur Frage, welche Auswirkung die Trennung am Saisonende jetzt auf die Spieler hat (vor dem Spiel): "Erst einmal war es gut für die Spieler in dieser Woche. Der Druck der Medien war nicht mehr da. Wir haben in aller Ruhe gearbeitet."

... zum Verzicht auf Valentino Lazaro (vor dem Spiel): "Das ist eine kleine Denkpause, zu viele Kleinigkeiten haben bei der Analyse nicht gestimmt. Nächste Woche, wenn alles gut läuft, kann er wieder spielen. Ich bin ihm aber nicht böse, er hat nichts gemacht."

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Pal Dardai spricht über seinen Abschied am Saisonende als Trainer von Hertha BSC.

Michael Preetz (Manager Hertha BSC)...

... zur Frage, ob die Verkündung der Trennung am Saisonende für Trainer Pal Dardai eine Erleichterung war (vor dem Spiel): "Schwierig zu sagen. Er war auf eine gewisse Art sicherlich ein bisschen erleichtert. Aber vor allem und das muss man betonen, ist es sehr partnerschaftlich und sehr professionell in dieser Woche abgelaufen. Wir beide kennen uns seit über 20 Jahren. Wir haben lange zusammen gespielt, wir haben viereinhalb Jahre sehr erfolgreich zusammen gearbeitet. Wir hatten die Vereinbarung, dass er nach seiner Zeit als Profi-Trainer weiter im Klub arbeiten dürfte, dann wieder in seinem Job als Nachwuchstrainer zurückgeht. Das ist die Verabredung, die wir beide haben und das ist der Wunsch, den Pal Dardai auch noch einmal geäußert hat und das ist auch unser Wunsch. Ich glaube, dass es zeigt, dass man sicherlich auch in diesen aufgeregten Zeiten eine solche Trennung, die nie leicht ist, vernünftig und gemeinsam über die Bühne bringen kann."

... zur Frage, wie sehr die Trennung mit der Niederlagen-Serie zu tun hat (vor dem Spiel): "Es hat damit zu tun, dass wir die Situation gemeinsam beleuchtet haben. Wir haben elf Punkte in dieser Rückrunde geholt. Damit sind wir alle nicht zufrieden und es ist der richtige Zeitpunkt aus unserer Sicht gewesen, die Dinge miteinander zu besprechen und wir sind zu der Vereinbarung gekommen, dass wir ab Sommer etwas Neues versuchen werden. Das heißt aber nicht, dass wir all das, wofür Hertha BSC steht, über Bord werfen, sondern wir versuchen einen Trainer zu finden, der zu uns passt und der auch das behütet, was die DNA des Vereins ist."

... zur Frage, was der neue Trainer können muss (vor dem Spiel): "Es muss jemand sein, der junge Spieler weiterentwickelt, der idealerweise auch schon nachgewiesen hat, dass er mit Talenten arbeiten kann."

... zu dem in den Medien gehandelten Gerardo Seoane (vor dem Spiel): "Wenn ich die Presse verfolge, ist jeden Tag ein anderer Trainer Top-Kandidat. Ich führe Gespräche in diesen Tagen. Das werde ich in aller Ruhe angehen. Wir haben noch Zeit bis zum Saisonende."

... zur Frage, ob er Gerardo Seoane kennt (vor dem Spiel): "Ich habe von ihm schon gehört, wie von so einigen anderen Kollegen auch. Ich kenne ihn nicht persönlich."

Thomas Doll (Trainer Hannover 96)...

... zum Spiel: "So richtig weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll. Natürlich ist damit die Horrorserie durchbrochen worden. Wir haben heute besser verteidigt, hatten aber nach vorne keine richtige Durchschlagskraft, um uns zu belohnen. Denn das war heute drin. Natürlich hatte Hertha auch ein paar Schüsse. Ein Punkt ist zu wenig."

... zur Frage, warum es mit einem Sieg nicht geklappt hat: "Du brauchst dann mal eine Standardsituation, einen abgefälschten Schuss. Das war alles vernünftig, aber die letzte Durchschlagskraft hat gefehlt, weil heute mehr drin war. Denn Hertha hatte auch nicht den besten Tag."

... zur Frage, ob er Lust hätte, bei Hannover 96 zu bleiben: "Ich mache mir darüber keine Gedanken. Ich bin mit Herrn Kind so verblieben, dass wir es bis zum Saisonende durchziehen. Da haue ich alles rein. Heute war ein kleines Lebenszeichen, aber es bringt uns in der Tabelle nicht wesentlich weiter an Stuttgart ran. Wir schauen einfach mal, was passiert."

... zum Kampf um den Klassenerhalt (vor dem Spiel): "Wir haben schon oft schöne Resultate hingelegt bekommen und haben dann nichts daraus gemacht. Ich spüre aber, dass die Jungs brennen, dass sie gewillt sind, heute drei Punkte zu holen und noch an das Unmögliche glauben. Es ist noch drin. Wenn man sich das vorstellt, es ist ja unglaublich, dass man mit 14 Punkten immer noch die Chance hat, dass man noch träumen kann."

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Hannover-Trainer Thomas Doll nach dem Remis in Berlin.

Sky Experte Dietmar Hamann...

... zum Sieg von Borussia Dortmund: "Letztendlich war es souverän. Sie haben heute viele Fragen beantwortet. Es gab ja diese Diskussion, ob sie in der Lage sind, mit dem Druck umzugehen. Heute haben sie es wunderbar beantwortet. In Freiburg ist es nie einfach. Deswegen großes Lob an die Dortmunder. Erste Halbzeit war etwas stotterig, aber in der zweiten Halbzeit haben sie es souverän heruntergespielt und drei tolle Tore geschossen. Es war ein Ausrufezeichen, weil in Freiburg kann man auch mal ausrutschen."

... zur Leistung von Marco Reus: "Nach vorne ist er einfach der x-Faktor, der den Unterschied macht. Immer wenn er am Ball ist, hat man das Gefühl, es kommt etwas und heute hat er wieder diese Form gezeigt, die er über den Großteil der Saison gezeigt hat. Er ist der Dreh- und Angelpunkt des Dortmunder Spiels."

... zum Unentschieden zwischen Hertha BSC und Hannover 96: "Ich würde die Berliner ein Stück weit in Schutz nehmen, nach oben geht nichts mehr, nach unten geht nichts mehr. Wenn dann diese letzten zwei, drei Prozent fehlen, tust du dich schwer, Spiele zu gewinnen. Die Hannoveraner haben sich bemüht, aber ihnen fehlt einfach die Qualität."

.. zur Frage, ob der Trainerwechsel dem VfB Stuttgart einen Schub geben kann: "Darauf hofft man natürlich, aber im Moment ist es sehr wahrscheinlich, dass es bestenfalls die Relegation gibt. Dann ist es vielleicht schon ein Risiko, so einen unerfahrenen Mann da hinzusetzen."

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