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Rosen & Krösche kritisieren Länderspiele - Hamann wirbt um Vertsändnis

Rosen kritisiert Länderspiele scharf: "Unverantwortlich!"

Sky Sport

17.10.2020 | 22:24 Uhr

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1899 Hoffenheim: Sportdirektor Alexander Rosen kritisiert am Sky Mikro die hohe Belastung für die Nationalspieler (Videolänge: 27 Sek.).

Die Länderspielpause hat bei den Bundesligisten deutliche Spuren hinterlassen. Einige Spieler müssen aufgrund der hohen Belastung am 4. Spieltag pausieren - andere aufgrund einer Corona-Infektion. Eine Situation, die für reichlich Zündstoff sorgt.

Mit Andrej Kramaric, Kasim Adams und Pavel Kaderabek hat die TSG Hoffenheim aktuell drei Spieler in ihren Reihen, die aufgrund eines positiven COVID-19-Tests nicht einsatzfähig sind. Die beiden erstgenannten haben sich bei ihren Nationalmannschaften mit dem Coronavirus infiziert. Auch RB Leipzig hat mit Amadou Haidara einen Corona-bedingten Ausfall zu beklagen.

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Rosen und Krösche üben Kritik

RB-Sportdirektor Markus Krösche sieht die Länderspielabstellungen daher kritisch: "Es ist grenzwertig. Es muss eine klare Richtlinie von der FIFA geben, wie das mit Abstellungen vor allem in Risikogebiete funktionieren soll. Wir hatten Spieler, die teilweise in drei verschiedenen Risikogebieten gespielt haben."

Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen schlägt in die gleiche Kerbe und kritisiert zudem die hohe Belastung für die Nationalspieler: "Man muss sich fragen, was dieses dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen soll. Uns fallen nicht nur drei Spieler Corona-bedingt aus, sondern wir können auch zwei Spieler nicht aufstellen, weil sie in allen Spielen Stammspieler waren."

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Hamann: Verbände haben Verpflichtungen

Die Klub-Veranwortlichen fühlen sich von der FIFA alleine gelassen. "Man hat das Gefühl, dass es den übergeordneten Verbänden einfach egal ist", klagt Rosen und zeigt gleichzeitig Verständnis für die Nationaltrainer: "Die stehen auch unter Druck und wollen ihre besten Spieler spielen lassen."

Rosen fordert die DFL nun auf "ein Ausrufezeichen" zu setzen. "Das geht so nicht. Das ist unverantwortlich! Ansonsten müssen wir intensiv darüber nachdenken, die Spieler nicht mehr gehen zu lassen."

Sky Experte Didi Hamann wirbt allerdings um Verständnis für die Nationalverbände: "Man darf nicht vergessen, dass die Verbände auch Verpflichtungen gegenüber Sponsoren haben und eine gewisse Anzahl an Spielen absolvieren müssen."

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