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SC Freiburg News: Gerüchte um Schlotterbeck - Duell gegen Haaland & BVB wartet

Begehrter Schlotterbeck vor Duell mit Haaland - und der eigenen Zukunft?

Ein fast schon gewohntes Bild aus dem Hinspiel zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund: Nico Schlotterbeck (l.) gewinnt einen Zweikampf gegen Erling Haaland.
Image: Ein fast schon gewohntes Bild aus dem Hinspiel zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund: Nico Schlotterbeck (l.) gewinnt einen Zweikampf gegen Erling Haaland.  © Imago

Freiburgs Nico Schlotterbeck spielt sich in dieser Saison ins Rampenlicht. Top-Klubs zeigen mittlerweile Interesse am Innenverteidiger - unter anderem auch der kommende Gegner Borussia Dortmund. In diesem Duell könnte er sein Meisterstück aus der Hinrunde wiederholen - vorausgesetzt er kann auflaufen.

Am 2. Januar diesen Jahres ereilte Nico Schlotterbeck die wenig erfreuliche Nachricht. Sein PCR-Test ist positiv ausgefallen. Corona! Ein Einsatz im bevorstehenden Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund ist jedoch möglich, sollte ein zweiter PCR-Test am heutigen Mittwoch ein negatives Ergebnis bringen.

Doch unabhängig der Corona-Thematik und eines möglichen Einsatzes gegen den BVB gilt es mehr denn je ein Auge auf den Freiburger Innenverteidiger zu werfen. Der 22-Jährige, der in der vergangenen Saison noch an Ligakonkurrent 1. FC Union Berlin ausgeliehen war, hat sich in dieser Spielzeit zum Abwehrchef bei den Breisgauern entwickelt. Bislang stand er in 17 von 18 Bundesliga-Spielen in der Startelf. Nur beim jüngsten 2:2 gegen Arminia Bielefeld musste er aufgrund der erwähnten Coronainfektion pausieren.

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Schlotterbeck mit starken Zahlen

Mit lediglich 18 Gegentoren stellt der viertplatzierte SC Freiburg gemeinsam mit Primus FC Bayern München die sicherste Defensive der Liga. Dieser Höhenflug und die starke Bilanz sind auch der enormen Entwicklung Schlotterbecks zu verdanken. Der DFB-Neuling - drei Kadernominierungen, aber noch keinen Einsatz - gehört ligaweit zu den besten Zweikämpfern. Mit 67,1 Prozent gewonnener Privatduelle liegt er in der Bundesliga derzeit sogar auf Platz zwei. Insgesamt hat er in dieser Saison bereits 200 Zweikämpfe für sich entscheiden können - ligaweit Platz acht.

Eine besondere Stärke des Innenverteidigers ist das Luftduell. Dort schraubt er seine gute Zweikampfbilanz nochmals in die Höhe. Betrachtet man nur die Kopfballduelle, hat er 71,9 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen. Hier liegen nur Konstantinos Mavropanos (VfB Stuttgart/ 81,6 Prozent), Mohamed Simakan (RB Leipzig/ 74,6 Prozent) und Jonathan Tah (Bayer Leverkusen/ 72 Prozent) vor dem gebürtigen Waiblinger. Zum Vergleich: Bayerns Abwehrwand Dayot Upamecano kommt in diesem Bereich lediglich auf 61,2 Prozent und auch Mats Hummels vom BVB kann nicht ganz mit dem Freiburg-Profi mithalten (71,4 Prozent).

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Schlotterbeck stellt Haaland kalt

Apropos BVB: In der Hinrunde gelang Schlotterbeck gegen die Schwarz-Gelben um Offensivstar Erling Haaland sein Meisterstück, das quasi als Beginn dieser starken Hinrunde des 22-Jährigen bezeichnet werden kann. Im Weltfußball gibt es derzeit wohl kaum eine schwierigere Aufgabe, als Haaland über 90 Minuten zu verteidigen. Doch genau dies ist dem Freiburger beim 2:1-Sieg gelungen. Mit viel Körperlichkeit, Tempo in den Laufduellen und gutem Stellungsspiel entnervte Schlotterbeck seinen Gegenspieler und hinterließ nach einem intensiven Spiel einen völlig frustrierten Haaland.

Gibt es am Freitag nun die Wiederholung des Meisterstücks? Sollte Schlotterbecks Test negativ ausfallen, bestünde zumindest die Möglichkeit - vorausgesetzt Coach Christian Streich traut dem 22-Jährigen nach seiner mehrtägigen Pause direkt wieder einen Startelfeinsatz zu.

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BVB mit Interesse an Schlotterbeck

Doch nicht nur das erneute Aufeinandertreffen mit Haaland könnte für Schlotterbeck speziell werden. Auch der Gegner an sich dürfte für den Verteidiger ein besonderer sein, immerhin gehört nach Sky Informationen auch der BVB zu den Vereinen, die Interesse an dem Waiblinger zeigen. Somit könnte es für Schlotterbeck zu einem Duell mit der eigenen Zukunft kommen.

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Gegenüber Sky bestätigte auch Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier, dass bereits Gespräche mit interessierten Klubs geführt wurden. Einen Abgang im Winter wird es dennoch wohl nicht geben. Für den Sommer geht die Tendenz jedoch in Richtung Schlotterbeck-Abgang.

Nun gilt es für den Innenverteidiger - immer unter der Prämisse, dass er spielfähig ist - nochmals einen starken Auftritt gegen einen der besten Stürmer der Welt zu zeigen und so seine Chancen und Ambitionen auf eine Zukunft bei einem großen Verein zu erhöhen.

Möglicherweise heißt dieser dann ab der kommenden Saison ja sogar Borussia Dortmund ...

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