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SCP reagiert auf möglichen Fan-Boykott: Verein will sportlichen Austausch mit RB

Nach Wechsel von Markus Krösche

Sky Sport

06.06.2019 | 14:49 Uhr

Steffen Baumgart und sein SC Paderborn duellieren sich in der nächsten Saison mit dem FC Bayern, BVB und Co..
Image: Steffen Baumgart und sein SC Paderborn duellieren sich in der nächsten Saison mit dem FC Bayern, BVB und Co.. © Getty

Die geplante Kooperation zwischen RB Leipzig und dem SC Paderborn steht bei den SCP-Fans in der Kritik. Nach der Androhung eines Fan-Boykotts reagiert Paderborn nun mit einer Stellungnahme.

Die langfristig geplante Kooperation im sportlichen Bereich zwischen dem SC Paderborn und RB Leipzig schlägt hohe Wellen. Vor allem die Paderborner Fanszene will von einer Kooperation mit RB Leipzig nichts wissen.

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In einer Stellungnahme äußern insgesamt sechs Fangruppierungen von SC Paderborn nicht nur heftige Kritik an der Vereinsführung, sondern drohen dieser auch noch mit der Beendigung ihrer Unterstützung. Nun hat der SC Paderborn darauf reagiert.

Die Stellungnahme von Paderborn im Wortlaut:

Die Idee einer möglichen Kooperation hat sich im Zuge der harten, aber stets fairen Verhandlungen rund um die Personalie Markus Krösche beiderseits ergeben. Inhaltlich zielt die Kooperation auf einen gegenseitigen Austausch über sportliche Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Ausbildung von Spielern und der Fortbildung von Trainern ab. Dadurch soll es zu einem Know-How-Transfer in beide Richtungen kommen, der letztlich beiden Klubs hilft. Die Möglichkeit von Spielerleihen wurde ebenfalls besprochen, steht aber sicherlich nicht im Vordergrund. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, ist aktuell auch noch nicht abzusehen, zumal ja der Spieler die Letztentscheidung trifft. Eine konkrete Dauer wurde nicht vereinbart, nach der kommenden Saison wird man sich zusammensetzen und überlegen, wo der Austausch sinnvoll war, wo man diesen vertiefen kann und wo es weniger sinnvoll ist. Unabhängig davon stehen wir natürlich in sportlicher Konkurrenz im Ligaspielbetrieb.

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Im Übrigen ist der Austausch von Know-How zwischen Bundesliga-Klubs völlig üblich und findet dieser in vielen Bereichen statt. Dies wird von uns auch überaus positiv gesehen, da dadurch die Qualität innerhalb der Liga konstant gesteigert wird und letztlich alle davon profitieren. Die Integrität des Wettbewerbes und die Rivalität in der Liga wird davon in keinster Weise beeinträchtigt.

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