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Sky Info: Jens Keller neuer Trainer beim FC Ingolstadt

Zuletzt bei Union Berlin tätig

Sky Sport

01.12.2018 | 15:00 Uhr

Jens Keller (47), Union Berlin: Über Stuttgart und Schalke ging es nach Berlin zu Union. Bei den Eisernen war der Stuttgarter recht erfolgreich, wurde aber trotzdem am 4.12.2017 entlassen. Zu diesem Zeitpunkt stand er mit seinem Team auf Platz vier.
Image: Jens Keller wird neuer Trainer beim FC Ingolstadt.  © Getty

Die Tinte ist trocken. Jens Keller ist neuer Trainer beim FC Ingolstadt. Das bestätigte mittlerweile auch der Verein Keller trainierte zuletzt Union Berlin, bevor er dort Mittel Dezember 2017 entlassen wurde.

Keller ist schon der dritte Coach beim FCI in dieser Saison. Alexander Nouri wurde am Montag nach nur acht Spielen schon wieder entlassen. Der ehemalige Bremer Trainer hatte den Posten erst nach dem 6. Spieltag am 24. September von Stefan Leitl übernommen.

Kellers Vertrag gilt zunächst bis zum Saisonende. Das anstehende Spiel beim Hamburger SV (Samstag, live und exklusiv ab 12:30 Uhr auf Sky Bundesliga 4 & HD) wird der 48-Jährige allerdings noch nicht verantworten. Für diese Partie springt U19-Trainer Roberto Pätzold interimsweise ein. Keller wird bei den Schanzern am Sonntag offiziell vorgestellt.

"Ich finde, dass das eine ganz reizvolle Aufgabe ist", sagte er bei ran.de trotz fünf Punkten Rückstands auf Platz 15. Keller ist der Meinung, "dass die Mannschaft deutlich besser ist als es der Tabellenplatz wiedergibt. Es ist eine Aufgabe, bei der man richtig was bewegen kann."

Nouri schaffte keinen Sieg

Der Zweitligist liegt mit nur acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Nouri hatte den Verein auf Platz 15 stehend übernommen und in acht Spielen keinen einzigen Sieg geschafft sowie nur drei Punkte geholt. Am vergangenen Samstag hatte den die Oberbayern 0:2 bei Dynamo Dresden verloren.

Keller will "schnellstmöglich" die Ursachen für den Absturz der hoch ambitionierten Ingolstädter erforschen, die noch vor eineinhalb Jahren in der Bundesliga spielten. "Allein von Pech kommt kein Team in diese Situation", meinte Keller, der in der Schießbude der Liga "ein großes Augenmerk" darauf legen will, "die Defensive zu stabilisieren".

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