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Eintracht Frankfurt: So erklärt Hinteregger seinen Rücktritt & sein Karriereende

So erklärt Hinteregger seinen Rücktritts-Hammer

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Eintracht Frankfurts Martin Hinteregger beendet mit sofortiger Wirkung seine Fußballkarriere. Nach diesem überraschenden Entschluss spricht der 29-Jährige über die Gründe und seine Gefühle in den letzten Monaten.

Es ist der Paukenschlag des Donnerstags. Eintracht Frankfurts Martin Hinteregger hat auf eigenen Wunsch seinen Vertrag bei der SGE aufgelöst. Gleichzeitig beendet der Österreicher damit seine Profikarriere. So begründet er den plötzlichen Abschied.

Am Donnerstag hat Martin Hinteregger die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt darum gebeten, seinen bis 2024 laufenden Vertrag aufzulösen. Der 29-Jährige möchte seine Karriere beenden. Nach "intensiven Gesprächen", wie die Frankfurter im Anschluss schrieben, habe man den Vertrag des Verteidigers ausgesetzt.

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Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere.

Das Statement im Wortlaut

Das Abschiedsstatement im Wortlaut: "Ich hatte bereits im vergangenen Herbst erste Gedanken, nach der Saison aufzuhören. Ich habe mich sportlich in einer schwierigen Phase befunden: Meine Leistungen waren schwankend. Die Siege haben sich nicht mehr so gut angefühlt, dafür tat jede Niederlage doppelt so weh. Mein Leistungsschub im Frühjahr und unsere gemeinsamen Erfolge in der Europa League haben mich dann umso mehr motiviert, mich mit einem großen sportlichen Erfolg zu verabschieden.

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Den Sieg in der Europa League habe ich deswegen so ausgiebig genossen, weil ich da schon wusste, dass es meine letzte große Siegesfeier mit den fantastischen Fans in dieser Stadt sein würde, die meine zweite Heimat geworden ist. Ich werde ausschließlich mit großer Dankbarkeit und Freude an meine Zeit bei der Eintracht zurückdenken, mich weiterhin mit dem Verein und seinen Anhängern fest verbunden fühlen und die Mannschaft bei ihrem weiteren Weg durch Europa als Fan unterstützen. Ich danke meinen Teamkollegen, dem Trainerteam, dem Team hinter dem Team, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der sportlichen Führung für das Vertrauen, die Unterstützung und die fantastische Zeit, die ich hier erleben durfte - vor allem danke ich den Fans, die immer hinter mir gestanden haben, gerade auch in schwierigen Zeiten.

In den vergangenen Wochen haben sich rund um meinen 'Hinti-Cup', den ich mit Herzblut und besten Gewissens ausgetragen habe, einige Themen ergeben, deren Tragweite mir erst im Nachhinein klar geworden ist. Emotionale, vielleicht unbedachte Worte von mir haben zu Irritationen geführt und dafür möchte ich mich entschuldigen. Das bedaure ich sehr. Um es nochmal ganz klar zu sagen: rechtes, intolerantes und menschenverachtendes Gedankengut verurteile ich aufs Schärfste. Wer mich kennt, weiß das. Zunächst gilt es für mich, etwas Abstand zu gewinnen und mein Leben neu auszurichten. Ich bin dankbar, dass mir die Eintracht die Möglichkeit gibt, diesen Schritt jetzt zu gehen."

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Zuletzt Diskussionen um Hintereggers Turnier

Hinteregger war zuletzt wegen einer Geschäftsbeziehung zu einem FPÖ-Gemeinderat schwer in die Kritik geraten. Zwar hatte der Fußballer die Beziehung nach entsprechenden Enthüllungen schnell beendet und sich deutlich nach rechts abgegrenzt, jedoch sorgten weitere Interviewaussagen (unter anderem bei Sky) für immer neuen Ärger.

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Martin Hinteregger im exklusiven Interview über den Hinti Cup, einen möglichen Wechsel von Mario Götze zu Eintracht Frankfurt und den Transfer von Sadio Mane zum FC Bayern.

Für die Eintracht absolvierte Hinteregger insgesamt 136 Pflichtspiele, erzielte 14 Tore und bereitete sechs weitere vor. Mit der SGE holte er 2018 den DFB-Pokal und zuletzt den Europa-League-Titel. Der Verteidiger erarbeitete sich trotz so manchen Zwischenfalls auch Kult-Status bei den Fans.

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