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2. Bundesliga News: Nürnberg, Fortuna, HSV & Co. - alle Vereine im Kurz-Check

Saisonstart im Unterhaus: Alle Zweitligisten im Kurz-Check

Sky Sport

18.09.2020 | 23:17 Uhr

Wer wird Meister der 2. Bundesliga 2020/21?
Image: Wer wird Meister der 2. Bundesliga 2020/21? © DPA pa

Ab Freitag rollt der Ball wieder in der 2. Bundesliga. Wer steigt auf? Wer steigt ab? Sky Sport nimmt alle 18 Klubs unter die Lupe.

Fortuna Düsseldorf: Der Absteiger muss sich in der Liga wieder neu orientieren. Das Gerüst des letzten Jahres konnte Trainer Uwe Rösler halten. Mit Edgar Prib und Florian Hartherz wurden zwei erfahrene Akteure hinzugewonnen.

Prognose: Die Fortuna kann man zum Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen.

SC Paderborn: Steffen Baumgart will und muss die Verlaufskette unterbrechen. Nach dem Bundesligaabstieg 2015 wurde man komplett durchgereicht. Viele neue Gesichter gibt es beim SCP, große Hoffnung setzt man auf Maximilian Thalhammer, der aus Ingolstadt kam.

Prognose: Ein sicherer Mittelfeldplatz ist Pflicht.

1. FC Heidenheim: Nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation steht das Team von Frank Schmidt vor einem Umbruch. Mit Niklas Dorsch, Tim Kleindienst und Sebastian Griesbeck musste man drei absolute Leistungsträger abgeben.

Prognose: Die Schwaben werden sich im oberen Tabellendrittel einfinden.

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Hamburger SV: Neue Saison, neues Glück! Der HSV nimmt den dritten Anlauf, um in die Bundesliga zurückzukehren. Dafür hat man sich den Top-Stürmer der 2. Liga schlechthin geholt: Simon Terodde. Drei Mal war er bereits Torschützenkönig im Unterhaus und stieg bereits mit Köln und Stuttgart auf.

Prognose: Die Verteilung der Aufstiegsplätze geht nur über den HSV.

SV Darmstadt 98: Neu-Trainer Markus Anfang übernimmt ein schweres Erbe. Die Lilien spielten eine starke Rückrunde (zweitbestes Team der Liga) und wurden Fünfter. Diese Entwicklung soll weitergehen, dafür wurde der Kern gehalten und mit talentierten Spielern wie Lukas Mai (FC Bayern) ergänzt.

Prognose: Mit den Darmstädtern muss man im oberen Tabellendrittel rechnen.

Hannover 96: Nach durchwachsener Vorsaison backt man an der Leine kleine Brötchen. Kocaks Kaderumbruch ist nicht unumstritten. Mit Edgar Prib und Waldemar Anton hat man zwei Führungsspieler abgegeben, sich aber punktuell intelligent verstärkt. Besonders die Offensive könnte mit Sturmduo Ducksch und Weydandt sowie den Außen Maina, Twumasi, Muslija und Co. viel Spaß bereiten. In der Defensive kehrte mit Michael Esser ein wichtiger Rückhalt zurück.

Prognose: Alles kann, nichts muss: Mit 96 darf man oben trotzdem rechnen.

Erzgebirge Aue: Das verflixte fünfte Jahr! Bisher musste Aue nach fünf Jahren 2. Liga immer absteigen (2008 und 2015), jetzt wäre es wieder so weit. Nach dem Pokal-Aus in Ulm wurde der Kader in Frage gestellt. Mit Ben Zolinski hat Trainer Schuster jetzt seinen Wunschspieler bekommen.

Prognose: Ziel ist in Aue wieder der Klassenerhalt, aber der Schritt ins gesicherte Mittelfeld ist sicher möglich.

VfL Bochum: Topstürmer Silvere Ganvoula blieb beim VfL. Damit macht man auch deutlich, wo die Reise hingehen soll. Man setzt auf ein eingespieltes Team und will den Schwung aus dem Saisonendspurt mitnehmen. Ein Fehlstart wie im letzten Jahr muss aber vermieden werden.

Prognose: Bochum gehört in die obere Tabellenhälfte.

Greuther Fürth: Das Kleeblatt hat im Sommer mit Caligiuri, Keita-Ruel und Wittek wichtige Stützen verloren. Namhafte Zugänge sucht man vergebens. Für das fränkische Zweitliga-Urgestein, das bereits auf 31 Spielzeiten im Unterhaus zurückblickt, geht es in dieser Saison wohl lediglich darum, die Führung in der Ewigen Tabelle auszubauen.

Prognose: Trotz des personellen Aderlasses wird das Kleeblatt nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Für mehr als graues Mittelfeld wird es aus diesem Grund aber auch nicht reichen.

SV Sandhausen: Die Routiniers Diekmeier und Contento sollen die Außenbahn dichtmachen und vorne soll Neuzugang Daniel Keita-Ruel für die Tore sorgen. Den Stempel Abstiegskandidat will man im achten Zweitliga-Jahr endlich ablegen.

Prognose: Sandhausen hat nichts mit dem Abstieg zu tun und könnte die Überraschungsmannschaft werden.

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Holstein Kiel: Die Störche freuen sich über Rückkehrer Fin Bartels, der aus Bremen kam und für die Tore sorgen soll. In diesem Jahr will man die Heimschwäche ablegen, denn im eigenen Stadion holte man mit 21 Punkten (15. Heimtabelle) einen weniger als auswärts.

Prognose: Die Holsteiner werden sich im Mittelfeld der Tabelle einreihen.

Jahn Regensburg: Christoph Moritz ist der namenhafteste Neuzugang, sonst wurden junge talentierte Spieler geholt, die sich noch entwickeln müssen. Viel kommt darauf an, wie schnell man in die Saison findet. Testspiele gegen die Ligakonkurrenten Fürth und Nürnberg gingen verloren.

Prognose: Der Jahn wird sich in der unteren Tabellenhälfte im Abstiegskampf wiederfinden.

VfL Osnabrück: Für den VfL geht es auch im zweiten Jahr nur um den Ligaverbleib. Abgänge von Stammkräften wie Heyer oder Alvarez will man mit Beermann (Heidenheim), Kerk (Nürnberg) und Reichel (Union) auffangen.

Prognose: An der Bremer Brücke zählt wieder nur der Klassenerhalt.

FC St. Pauli: Statt Hells Bells läuten auf dem Kiez nach dem Pokal-Aus bereits die Alarmglocken. Das Debüt als Cheftrainer ging für Timo Schultz in die Hose. Als Spieler kannte er solche Situationen, jetzt muss er zeigen, dass er sie auch als Trainer meistern kann. Der Abgang von Henk Veerman (11 Tore) ist nur schwer zu ersetzen.

Prognose: Bei St. Pauli geht der Blick in die untere Tabellenhälfte.

Karlsruher SC: Die letzte Saison war finanzieller und sportlicher Überlebenskampf. Trainer Eichner will Ruhe in sein Team bringen und die Durschlagskraft in der Offensive steigern, um sich früh aus dem Tabellenkeller zu verabschieden.

Prognose: Der KSC muss sich mit der zweiten Tabellenhälfte anfreunden.

1. FC Nürnberg: Der Fast-Abstieg in Liga 3 hat bei den Franken zu einem großen Umbruch geführt: neuer Sport-Vorstand, neuer Trainer, sechs externe Neuzugänge und zehn Abgänge. Dieses Konstrukt braucht Zeit, sich zu finden, weshalb Nürnberg zu Saisonbeginn nicht unbedingt zu den Aufstiegskandidaten zu zählen ist.

Prognose: Der Club spielt eine sorgenfreie Saison und kann bei einem schnellen Ineinandergreifen der neuen Rädchen vielleicht auch oben angreifen.

Würzburger Kickers: Nach 1217 Tagen sind die Kickers zurück in der 2. Liga. Mit Arne Feick (248 2BL-Spiele) hat man sich eine Menge Erfahrung in den Kader geholt. Neu-Keeper Fabian Giefer spielte sogar schon in der Bundesliga. Insgesamt holte man elf neue Spieler für die Mission Klassenerhalt.

Prognose: Für den Aufsteiger geht es nur um den Ligaverbleib.

Eintracht Braunschweig: Der Aufsteiger machte bereits beim Pokalsieg gegen die Hertha auf sich aufmerksam. Kapitän Martin Kobylanski machte gleich weiter, wo er in der 3. Liga aufgehört hatte. 18 Toren im Aufstiegsjahr ließ er gegen die Berliner drei Treffer folgen. Erfahrene Neuzugänge wie Felix Kroos (Union) oder Felix Dornebusch (Nürnberg) sollen eine Achterbahnfahrt verhindern.

Prognose: Das Ziel ist natürlich der Klassenerhalt, aber die Eintracht hat neben Sandhausen das Zeug zur Überraschungsmannschaft.

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