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Strafe von UEFA: Marseille auf Bewährung

Wegen Krawallen gegen Leipzig

25.07.2018 | 20:34 Uhr

Marseille-Fans randalieren im Viertelfinale gegen RB Leipzig.
Image: Marseille-Fans randalieren im Viertelfinale gegen RB Leipzig. © Getty

Wegen schweren Fehlverhaltens seiner Fans in mehreren Fällen ist Olympique Marseille von der UEFA für eine Saison aus den Europapokal-Wettbewerben ausgeschlossen worden. Die Strafe ist jedoch vorerst zur Bewährung ausgesetzt.

Wenn sich die Franzosen in den nächsten zwei Jahren weitere Aussetzer leisten, erfolgt der tatsächliche Ausschluss. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der UEFA bestraft damit unter anderem die Krawalle beim Europa-League-Viertelfinale gegen Bundesligist RB Leipzig.

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Am Donnerstag startet RB Leipzig mit der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League ungewohnt früh in Saison. Vor dem wichtigen Duell läuft es für Ralf Rangnick und Co. noch nicht rund.

"OM"-Fans hatten nach ihrer Randale bei der Begegnung mit Leipzig auch beim Halbfinale gegen RB Salzburg und im Endspiel in Lyon gegen Atletico Madrid (0:3) für Ausschreitungen gesorgt. Dabei waren Sachschäden entstanden. Zudem musste einmal der Anstoß verschoben werden.

Geisterspiel, Geldstrafe und Entschädigung on top

Als direkte Sanktion für die Krawalle muss Marseille in der bevorstehenden Europa-League-Saison sein erstes Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten und in den folgenden Begegnungen im eigenen Stadion Teile der Arena sperren.

Über die Geldstrafe von 100.000 Euro hinaus verpflichtete die UEFA den früheren Champions-League-Sieger, Olympique Lyon als Besitzer des Endspielstadion der vergangenen Spielzeit für die von "OM"-Anhängern angerichteten Schäden in der Arena zu entschädigen. (sid)

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