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Teams, Trainer & Chancen - die Gruppe A im Check

Teams, Trainer & Chancen - die Gruppe A im Check

Sky Sport

10.06.2021 | 08:50 Uhr

Italien.
Image: Italien trifft in der Gruppe A auf die Türkei, Wales und die Schweiz. © Imago

Italien bekommt es in der Gruppe A mit der Türkei, Wales um Superstar Gareth Bale und der Schweiz zu tun. Sky blickt auf die Kader, Trainer, Erfolge und alles Wissenswerte!

TÜRKEI

TRAINER

Senol Gunes - Seine bemerkenswerteste Leistung als Trainer ist das Erreichen des dritten Platzes bei der Weltmeisterschaft 2002 und der Gewinn von zwei Super Lig-Titeln, beide mit Besiktas.

Die Türkei beeindruckte in der Qualifikation, indem sie vier Punkte hinter Weltmeister Frankreich holte und den ersten Platz lediglich verlor, da die Mannschaft an anderer Stelle schwächelte. Caglar Soyuncu von Leicester half ihnen, lediglich drei Gegentoren zuzulassen, was zeigt, dass die Verteidigung ihre größte Stärke ist.

Burak Yilmaz scheint mit zunehmendem Alter besser zu werden und wird von seinem Teamkollegen aus Lille, Yusuf Yazici, der seinen eigenen Durchbruch in der vergangenen Saison feierte, unterstützt.

KADER

Torhüter: Altay Bayındır (Fenerbahçe), Mert Günok (İstanbul Başakşehir), Uğurcan Çakır (Trabzonspor)

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Abwehr: Zeki Çelik (LOSC Lille), Çağlar Söyüncü (Leicester), Kaan Ayhan (Sassuolo), Merih Demiral (Juventus), Mert Müldür (Sassuolo), Ozan Kabak (Liverpool), Rıdvan Yılmaz (Beşiktaş), Umut Meraş (Le Havre)

Mittelfeld: Yusuf Yazıcı (LOSC Lille), Dorukhan Toköz (Beşiktaş), İrfan Can Kahveci (Fenerbahçe), Okay Yokuşlu (West Brom), Orkun Kökçü (Feyenoord), Ozan Tufan (Fenerbahçe), Taylan Antalyalı (Galatasaray), Hakan Çalhanoğlu (AC Milan)

Angriff: Burak Yılmaz (LOSC Lille), Cengiz Ünder (Leicester), Enes Ünal (Getafe), Abdülkadir Ömür (Trabzonspor), Kerem Aktürkoğlu (Galatasaray), Halil İbrahim Dervişoğlu (Brentford), Kenan Karaman (Fortuna Düsseldorf)

EM-ERFOLGE

SPIELPLAN

SPIELER IM FOKUS

Zeki Celik - Celik beeindruckte während seiner 27 Einsätze für Lille diese Saison, er erzielte drei Tore und bereitete zwei vor - hatte folglich großen Anteil am Gewinn der Ligue 1. Seine Auftritte resultieren in erhöhter Aufmerksamkeit mehrerer Premier-League-Klubs, unter anderem Manchester United und Arsenal.

Auch wenn er während der Qualifikation keine Assists beisteuerte, ist der 24-Jährige ein moderner Außenverteidiger, der acht Mal diese Saison auf der rechten Seite anfing und sie nach wie vor als seine eigene ansieht.

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ITALIEN

TRAINER

Roberto Mancini - Der ehemalige Trainer von Manchester City ist seit 2018 im Amt und hatte sechs Monate nach der verpassten Teilnahme an der WM übernommen. Er führte die Mannschaft mit drei verbliebenen Spielen zur EURO 2020 und brach im November Vittorio Pozzos Rekord: er führte Italien zum zehnten Sieg in Folge und zum sechsten Auswärtssieg in Folge.

Mancini ersetzte Gian Piero Ventura, seine Siegquote von inzwischen 70 Prozent ist von keinem seiner Vorgänger jemals erreicht worden. Seine Mannschaft ist eine Mischung aus Jugend und Erfahrung - die Azzurri sind wieder in der Spur, nachdem sie alle zehn Qualifikationsspiele gewonnen haben. Sie sind der klare Favorit der Gruppe A. Aber haben sie tatsächlich zu alter Stärke gefunden?

KADER

Torhüter: Gianluigi Donnarumma (Milan), Alex Meret (Napoli), Salvatore Sirigu (Torino)

Abwehr: Francesco Acerbi (Lazio), Alessandro Bastoni (Inter), Leonardo Bonucci (Juventus), Giorgio Chiellini (Juventus), Giovanni Di Lorenzo (Napoli), Emerson Palmieri (Chelsea), Alessandro Florenzi (Paris), Leonardo Spinazzola (Roma), Rafael Toloi (Atalanta)

Mittelfeld: Nicolò Barella (Inter), Bryan Cristante (Roma), Jorginho (Chelsea), Manuel Locatelli (Sassuolo), Lorenzo Pellegrini (Roma), Stefano Sensi (Inter), Marco Verratti (Paris)

Angriff: Andrea Belotti (Torino), Domenico Berardi (Sassuolo), Federico Bernardeschi (Juventus), Federico Chiesa (Juventus), Ciro Immobile (Lazio), Lorenzo Insigne (Napoli), Giacomo Raspadori (Sassuolo)

EM-ERFOLGE

SPIELPLAN

SPIELER IM FOKUS

Ciro Immobile - Der Torjäger von Lazio hatte auf internationaler Ebene Schwierigkeiten, seine Form im Verein zu bestätigen. Über die letzten fünf Saisons der Serie A erzielte er durchschnittlich 25 Tore, während er für sein Land lediglich zwölf Mal in 45 Spielen traf - vor allem gegen europäische Teams aus dem Mittelfeld.

Diese Tatsache könnte ihm in der Gruppe mit der Türkei, der Schweiz und Wales zugutekommen und seinen Rekord verbessern.

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SCHWEIZ

TRAINER

Vladimir Petkovic - Bevor er Nationaltrainer wurde, trainierte er einige Schweizer Klubs, genau wie Lazio Rom. Der 57-Jährige wurde 2014 in die Nationalmannschaft berufen und hat die Schweiz während der EURO 2016 und der WM 2018 ins Achtelfinale geführt.

Die Schweiz erinnert oft an eine Wundertüte; einer Bilanz von sieben sieglosen Spielen in Serie folgten sechs siegreichen Spielen in Folge, inklusive eines 7:0-Sieges gegen Liechtenstein im letzten Test vor dem Spiel gegen Wales.

Der jüngste Siegeslauf war gegen die Ukraine, Bulgarien, Litauen, Finnland und die USA. Petkovics größtes Problem wird sein, dass viele Spieler ein wenig außer Form anreisen; Fabian Schär verpasste aufgrund einer Verletzung den Großteil der Saison und Xherdan Shaqiri wurde in Liverpool häufig übergangen.

KADER

Torhüter: Yann Sommer (Mönchengladbach), Yvon Mvogo (PSV), Jonas Omlin (Montpellier)

Abwehr: Manuel Akanji (Dortmund), Loris Benito (Bordeaux), Eray Cömert (Basel), Nico Elvedi (Mönchengladbach), Jordan Lotomba (Nice), Kevin Mbabu (Wolfsburg), Becir Omeragic (Zürich), Ricardo Rodríguez (Torino), Fabian Schär (Newcastle United), Silvan Widmer (Basel)

Mittelfeld: Christian Fassnacht (Young Boys), Edimilson Fernandes (Mainz), Remo Freuler (Atalanta), Admir Mehmedi (Wolfsburg), Xherdan Shaqiri (Liverpool), Djibril Sow (Frankfurt), Ruben Vargas (Augsburg), Granit Xhaka (Arsenal), Denis Zakaria (Mönchengladbach), Steven Zuber (Frankfurt)

Angriff: Breel Embolo (Mönchengladbach), Mario Gavranović (Dinamo Zagreb), Haris Seferović (Benfica)

EM-ERFOLGE

SPIELPLAN

SPIELER IM FOKUS

Ricardo Rodriguez - Der Außenverteidiger von Turin traf im Freundschaftsspiel gegen die USA und wird den Schweizern auf der linken Seite Stabilität geben.

Für den Standard- und Elfmeterschützen ist es bereits das vierte Turnier für sein Land (2014, 2016 und 2018). Die Gefahr seiner ruhenden Bälle könnten der Schlüssel für eine erfolgreiche Gruppenphase sein.

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte

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WALES

TRAINER

Rob Page - Momentan übernimmt er vorübergehend für Ryan Gibbs, begonnen hat seine Karrie bei Nottingsham Forest im Januar 2017; Wales trainierte er bereits im Jugendbereich. Er wurde 2019 zu Gibbs' Assistenten ernannt und verhalf seinem Team zuletzt zum Aufstieg in die Liga A der Nations League.

Chris Colemans Heldentaten von 2016 mögen sich als unmöglich zu wiederholen herausstellen, doch der Kern der in Frankreich erfolgreichen Spieler wird durch eine verheißungsvolle Generation talentierter Spieler ergänzt. Gareth Bale ist zwar der Mittelpunkt der Mannschaft, doch auch Harry Wilson bewies durch sein wunderschönes Tor gegen Belgien, dass diese Mannschaft noch mehr zu bieten hat.

KADER

Torhüter: Wayne Hennessey (Crystal Palace), Daniel Ward (Leicester City), Adam Davies (Stoke City)

Abwehr: Chris Gunter (Charlton Athletic), Ben Davies (Tottenham Hotspur) Connor Roberts (Swansea City), Ethan Ampadu (Chelsea), Chris Mepham (Bournemouth), Joe Rodon (Tottenham Hotspur), Neco Williams (Liverpool), Rhys Norrington-Davies (Sheffield United), Ben Cabango (Swansea City), Tom Lockyer (Luton)

Mittelfeld: Aaron Ramsey (Juventus), Joe Allen (Stoke City), Jonathan Williams (Cardiff City), Harry Wilson (Liverpool), Daniel James (Manchester United), David Brooks (Bournemouth), Joe Morrell (Luton Town), Matthew Smith (Manchester City), Dylan Levitt (Manchester United), Rubin Colwill (Cardiff City)

Angriff: Gareth Bale (Real Madrid), Kieffer Moore (Cardiff City), Tyler Roberts (Leeds United)

EM-ERFOLGE

SPIELPLAN

SPIELER IM FOKUS

Gareth Bale - In elf Spielen ohne Gegentor seit Anfang 2020 blieb die Mannschaft acht Mal ohne Gegentor - das spricht für Wales' Defensivstärke, und genau diese Stärke wird das nötige Fundament sein. Nichtsdestotrotz wird die Mannschaft auf Bale und seine Angriffsstärke angewiesen sein.

Was seine Zukunft auf Vereinsebene angeht, hat Bale sich zuletzt zurückgehalten. Er sagte zwar, dass er seinen nächsten Schritt kenne, dieser vor dem Turnier aber zu viel "Chaos verursachen" würde - Rücktrittsgerüchte zumindest scheinen verfrüht.

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