Zum Inhalte wechseln

Muss Stöger im Sommer gehen?

Trainer Lucien Favre ein BVB-Kandidat? Diesmal wäre er zu haben

Sky Sport

15.03.2018 | 19:19 Uhr

Lucien Favre hat offenbar kein Interesse am Trainerjob in Bremen.
Image: Lucien Favre steht in Dortmund offenbar weiter hoch im Kurs. © Getty

Borussia Dortmund ist in der Bundesliga unter Peter Stöger noch ungeschlagen und liegt derzeit auf Champions-League-Kurs. Doch die spielerischen Leistungen beim Tabellendritten lassen zu wünschen übrig. Die BVB-Bosse könnten im Sommer einen neuen Trainer installieren. Wunschkandidat ist möglicherweise ein alter Bekannter.

Bereits nach der Trennung von Thomas Tuchel im vergangenen Sommer flirteten die Dortmunder heftig mit Lucien Favre. Doch der Ex-Trainer von Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach erhielt bei seinem Verein OGC Nizza keine Freigabe und musste bleiben. Derzeit liegt Favre nach einem schwachen Saisonstart in der Ligue 1 auf Platz sieben und hat nur einen Zähler Rückstand auf die internationalen Plätze.

Neuer Versuch im Sommer?

Die Schwarz-Gelben setzten stattdessen auf Peter Bosz, der allerdings schon nach wenigen Monaten gehen musste und von Stöger abgelöst wurde. Trotz ordentlicher Ergebnisse lassen die spielerischen Leistungen unter dem Österreicher aber zu wünschen übrig. So kritisiert beispielsweise Sky Experte Lothar Matthäus in seiner Kolumne auf skysport.de den Pokalsieger scharf.

Matthäus: Der BVB überzeugt einfach nicht

Matthäus: Der BVB überzeugt einfach nicht

Rekordnationalspieler und Sky Experte Lothar Matthäus analysiert jede Woche exklusiv in seiner Kolumne "So sehe ich das" aktuelle Themen aus der Bundesliga und der Fußballwelt auf skysport.de.

RMC Sport aus Frankreich meldet nun, dass der BVB nur noch bis Sommer auf Stöger setzt und dann einen neuen Anlauf bei Favre starten will. Der Vertrag des Schweizers in Nizza läuft zwar noch bis 2019, aber nach Sky Informationen würden die Franzosen ihren Coach ziehen lassen.

Nizza würde Favre keine Steine in den Weg legen

Allerdings nur dann, wenn eine Anfrage frühzeitig bei Präsident Jean-Pierre Rivere eingeht und Nizza genug Zeit hat, einen adäquaten Nachfolger zu präsentieren.

"Wenn Lucien die Möglichkeit bekommen würde, einen großen Klub zu trainieren, dann wären wir selbstverständlich gesprächsbereit", erklärte eine gut informierte Quelle aus dem Verein exklusiv gegenüber Sky Sport. Allerdings liegt Nizza bislang noch keine Anfrage für den Coach vor.

Der Weg des erklärten Wunschkandidaten Favre zum BVB wäre also frei, wenn Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc frühzeitig an der Cote d' Azur vorstellig werden und auch bereit sind, eine Ablöse zu zahlen. Eine Abfindung für Stöger wäre nicht fällig, denn der Vertrag des 51-Jährigen läuft nur bis zum Saisonende.

BVB-Kader: Hier haben Watzke und Zorc noch Arbeit

BVB-Kader: Hier haben Watzke und Zorc noch Arbeit

An welchen Stellen muss die Vereinsführung noch die Weichen für die Zukunft stellen?

Weiterempfehlen: