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Übersicht zu den Trainingsauftakten der Bundesligisten - Auch Werder darf trainieren

Auch Werder darf trainieren: So lief's bei den 18 Bundesligisten

Sky Sport, SID

07.04.2020 | 18:16 Uhr

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Die Bundesligisten sind zurück auf dem Rasen. Nun hat auch Werder Bremen die Erlaubnis bekommen, ab Dienstag in kleinen Gruppen mit maximal vier Spielern zu trainieren. Das Ordnungsamt erteilte die dazu erforderliche Genehmigung. Eine Übersicht zu den Trainingsauftakten der Klubs.

Die Profis kehren wieder zurück auf den Fußballplatz - wenn auch nur in Kleingruppen mit maximal vier Spielern. Nun hat auch Bundesligist Werder Bremen diese Erlaubnis bekommen. Das Ordnungsamt der Hansestadt gab die dazu erforderliche Genehmigung. Vorab hatte der Bremer Senat es abgelehnt, eine Ausnahmegenehmigung für die Wiederaufnahme des Trainings zu erteilen.

Nun dürfen aber alle Klubs wieder zurück auf dem Trainingsplatz - natürlich nur unter strengsten behördlichen Auflagen. Sky Sport gibt eine Übersicht zu den Trainingsauftakten der Bundesligisten:

BAYERN MÜNCHEN

Training ab Montag in Schichten, auf mehreren Plätzen und in Gruppen von 5 Spielern. Getrennte Anfahrt über die Tiefgarage, Aufteilung auf mehrere Kabinen, Spieler bekommen Essensboxen mit nach Hause und sollen zu Hause duschen.

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FC Bayern: Zusammenfassung des Trainingstags

BORUSSIA DORTMUND

Das Training wird in Kleingruppen abgehalten, auf Zweikämpfe wird verzichtet, die Abstandsregeln eingehalten. Die Einheit ist für 90 Minuten angesetzt. "Der BVB achtet auf die Einhaltung aller Regeln gemäß Paragraph 3 der Corona-Schutzverordnung", teilte der BVB mit. Die Spieler werden am Trainingsgelände nicht duschen, nicht essen und auch auf das Umziehen verzichten.

RB LEIPZIG

Der Herbstmeister trainiert bereits seit Donnerstag in Kleingruppen mit maximal vier Profis auf verschiedenen Spielfeldern.

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So läuft das Training bei RB Leipzig, Hertha BSC und Union Berlin

BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH

Die Borussia arbeitet in Gruppen mit gebotenem Abstand. Die Trainingsinhalte sind neben athletischen und koordinativen Inhalten Dinge wie zum Beispiel Passfolgen, Positionsspiele und Torabschlüsse.

Mehr Fußball

Der fünfmalige deutsche Meister wird indes auf die vorsorgliche Durchführung von Corona-Tests bei den Profis zunächst verzichten. "Das macht nach Einschätzung unserer Mediziner keinen Sinn. Momentan gibt es keinerlei Anzeichen für eine Infektion. Natürlich beobachten wir aber sehr genau, ob bei jemandem Symptome auftreten, die einen Test nötig machen", sagte Sportdirektor Max Eberl am Montag.

BAYER LEVERKUSEN

Die Werksprofis absolvierten eine Art "Zirkeltraining" mit verschiedenen Stationen. Dabei gab es Passübungen mit Flachpässen, Flugbällen, Volley-Rückgaben, Geschicklichkeitsübungen mit Ball, Dribblings um Hütchen und Stangen sowie Torabschlussübungen. Dazu wurden Lauf- und Sprintübungen gemacht.

SCHALKE 04

Es wird in 7er-Gruppen trainiert, wobei großen Wert auf Einhaltung der Abstandsregeln gelegt wird. Es handelt sich allerdings nicht um ein normales Mannschaftstraining.

VFL WOLFSBURG

Wie schon in der Vorwoche wurde bei den Niedersachsen am Montag in kleinen Gruppen trainiert. Teile der Übungseinheit fanden aber erstmals nicht nur in den Katakomben der Volkswagen-Arena statt, sondern auch auf dem Rasen im Innenraum.

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SC FREIBURG

Das Team von Trainer Christian Streich war auch am Montag noch im Home Office - weil das schlichtweg so vorgesehen war. Zeitnah wollen die Verantwortlichen aber eine Entscheidung über die Rückkehr auf den Rasen treffen.

TSG HOFFENHEIM

Die Kraichgauer kehrten am Montag "unter sorgfältigster Beachtung der aktuellen Hygiene- und Verhaltensvorgaben der Behörden" ans Trainingszentrum in Zuzenhausen zurück, dort wurden "rollierend in kleinen Gruppen" Übungseinheiten absolviert.

1. FC KÖLN

Es wurde nach fast drei Wochen Pause in Kleingruppen - zwei Gruppen mit jeweils acht Spielern, die zeitversetzt trainierten - agiert. Die Einheit fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert. Eine dritte Gruppe absolvierte Training zu Hause. Trainer Markus Gisdol hatte den Trainingsplatz mit Stangen in unterschiedliche Sektoren eingeteilt, die Spieler hielten penibel die Abstands- und Hygieneregeln ein. Als "einen ersten Step zurück in die Normalität" bewertete Manager Horst Heldt im kicker das Training am Montag.

2:20
In diesem Video (Länge: 2:20 Minuten) erklärt Horst Heldt, wie es finanziell um den 1. FC Köln bestellt ist.

UNION BERLIN

Nach mehr als drei Wochen Pause nahm auch der Aufsteiger am Montag das Training auf dem Rasen wieder auf. Im Vordergrund standen zunächst Leistungstests, auf dem Feld sind jeweils immer nur wenige Profis gleichzeitig. Zum Umziehen standen zwei Kabinen zur Verfügung.

EINTRACHT FRANKFURT

Nach der zweiwöchigen Quarantäne trainieren die Hessen wieder in Gruppen von maximal drei Spielern. Im Team waren zuletzt zwei Profis positiv auf das Coronavirus getestet worden.

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HERTHA BSC

Bei Hertha trainierten die Profis ab Montag in kleineren Gruppen, die laut Klub gemäß der Regularien keinen Kontakt haben und auch nacheinander aufs Feld kommen. Es gibt keine Zweikämpfe, kein Training mit dem Ball. Die Spieler haben auch in der Kabine keinen Kontakt, ziehen sich nur kurz um, geduscht wird zu Hause. "Ich habe nicht das Gefühl, weniger fit zu sein, zumal ich zu Hause nebenbei noch viel für meinen Körper gemacht und zum Glück ein Rebound-Netz im Garten habe, wo man so ein bisschen alleine mit sich Fußball spielen kann", sagte Rechtsverteidiger Lukas Klünter.

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FC AUGSBURG

Unter dem neuen Trainer Heiko Herrlich (noch kein Spiel) trainieren die Augsburger bereits seit 23. März in kleinen Gruppen und ohne Zweikämpfe. Laut Herrlich werden dabei alle Sicherheitsmaßnahmen beachtet.

FSV MAINZ 05

Die Rheinhessen werden ab Dienstag in Kleinstgruppen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit wieder auf dem Rasen trainieren.

FORTUNA DÜSSELDORF

"Da sind wir wieder", twitterte die Fortuna am Montagmittag und veröffentlichte ein paar Trainingsfotos, die die Profis bei der Arbeit mit deutlichem Abstand zum Teamkollegen zeigten. Mit roten und blauen Stangen war der Trainingsplatz unterteilt.

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WERDER BREMEN

Der Traditionsklub darf ab Dienstag in Vierer-Kleingruppen und unter strengen Auflagen wieder trainieren. Innensenator Ulrich Mäurer zur Entscheidung: "Wir haben uns zuvor bundesweit erkundigt, wie andere Länder bzw. Kommunen mit ähnlich lautenden Anträgen ihrer Profivereine umgehen und was wir zudem für zwingend notwendig erachten, um die Risiken für Spieler und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten." Man versuche mit der Entscheidung am Montag "dem Recht auf Berufsausübung und der größtmöglichen Reduzierung von Risiken gleichermaßen gerecht zu werden", so Mäurer.

SC PADERBORN

"Wie angekündigt, werden wir den Trainingsbetrieb langsam hochfahren und besonnen durchführen. Wir müssen dabei zwei zentrale Ziele vereinen, nämlich die Spieler in einem sehr guten Fitnesszustand zu halten und gleichzeitig mögliche Infektionen zu vermeiden. Dabei stehen wir in engem Austausch mit der Task Force Gesundheit der DFL und den Behörden", sagte SCP-Geschäftsführer Sport Martin Przondziono über die Vorgehensweise. Die Trainingseinheiten finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Paderborner Spieler werden in Kleingruppen aufgeteilt, die sich jeweils eine Kabine mit einem eigenen Duschbereich teilen. Auf diese Weise ist eine Zusammenkunft aller Spieler ausgeschlossen, was das Ansteckungsrisiko spürbar reduziert. Alle Materialien, die für den Trainingsbetrieb notwendig sind, werden in der jeweiligen Kabine bereitgestellt. Nach jeder Übungseinheit werden die Bereiche, in denen sich die Spieler aufhalten, von einem Fachunternehmen desinfiziert.

Trainer Steffen Baumgart: "Es ist sehr wichtig, dass die Spieler wieder den Ball an die Füße bekommen. Deshalb werden wir die Einheiten im Trainingszentrum so gestalten, dass Aktionen mit dem Ball im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden wir mit den Gruppen in Stationen und zeitlich versetzt trainieren. Zusätzliche Lauf- oder Krafteinheiten werden die Spieler weiterhin individuell durchführen."

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