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Nouri-Nachfolge noch offen

Werder Bremen: Andreas Herzog bietet sich an - Lucien Favre sagt ab

02.11.2017 | 11:17 Uhr

Lucien Favre hat offenbar kein Interesse am Trainerjob in Bremen.
Image: Lucien Favre hat offenbar kein Interesse am Trainerjob in Bremen. © Getty

Lucien Favre wird offenbar nicht neuer Trainer bei Werder Bremen. Sein Berater Reza Fazeli dementierte Gerüchte, nach denen sein Schützling ein Kandidat für die Nachfolge des am Montag beurlaubten Alexander Nouri sei.

"Das ist im Moment kein Thema", sagte Fazeli der dpa. "Lucien Favre ist total konzentriert auf seine Aufgabe in Nizza."

Allerdings befindet sich der Ex-Berliner und -Gladbacher Favre, der am Donnerstag seinen 60. Geburtstag feiert, mit Nizza derzeit in der Krise. Nach vier Niederlagen in Serie belegt das Team von der Cote d'Azur in der Ligue 1 aktuell nur Rang 16. Im Vorjahr hatte OGC im ersten Jahr unter Favre lange um den Titel mitgespielt und am Ende Rang drei belegt.

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Herzog bietet sich indirekt an

Während Favre offenbar kein Interesse an der Nouri-Nachfolge hat, bietet sich Andreas Herzog indirekt als Trainer bei seinem Ex-Klub an. "Mich verbindet Vieles mit Werder Bremen, aber ich glaube nicht, dass ich reelle Chancen habe, der nächste Werder-Trainer zu werden", erklärte Herzog gegenüber Sky. Ein Interesse seinerseits ist offenbar vorhanden, aber große Chancen auf den Posten rechnet sich der Österreicher nicht aus.

Andreas Herzog bringt sich als Werder-Trainer ins Gespräch.
Image: Andreas Herzog bringt sich als Werder-Trainer ins Gespräch. © DPA pa

Werder hatte sich am Montag nach einem katastrophalen Saisonstart mit nur drei Toren und fünf Punkten aus zehn Spielen von Chefcoach Alexander Nouri getrennt. Mindestens am Freitag bei Eintracht Frankfurt soll Interimscoach Florian Kohfeldt das Team betreuen.

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