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Werder Bremen News: Frank Baumann erklärt Aus von Florian Kohfeldt

Kohfeldt-Aus zu spät? Baumann verteidigt bei Sky90 den Zeitpunkt

Sky Sport

17.05.2021 | 09:55 Uhr

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In diesem Video (Länge: 1:20 Minuten) spricht Frank Baumann, Geschäftsführer Sport bei Werder Bremen, über die Trennung von Florian Kohfeldt.

Florian Kohfeldt ist nicht mehr Trainer von Werder Bremen. Geschäftsführer Sport Frank Baumann äußert sich bei "Sky90 – Die Unibet Fußballdebatte" zur Trennung.

Nach einem 0:2 beim FC Augsburg steht Werder Bremen mit dem Rücken zur Wand. Die Norddeutschen sind auf den Relegationsplatz abgerutscht, im schlimmsten Fall droht der direkte Abstieg. Deshalb hat der Klub gehandelt und sich von Trainer Florian Kohfeldt getrennt.

Thomas Schaaf übernimmt das Ruder an der Weser für das Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Wochenende. Bei "Sky90 - Die Unibet Fußballdebatte" erklärt Geschäftsführer Sport Frank Baumann, wie es zur Kohfeldt-Entlassung kam.

"Florian hat das absolut professionell aufgenommen"

"Wir haben schon nach dem Spiel in Augsburg auf der Heimreise mehrmals darüber gesprochen, wie die Situation ist, dass auch eine Entscheidung gegen ihn getroffen werden könnte. Wir haben uns dann innerhalb der Gremien ausgetauscht. Die Entscheidung haben wir gestern spät abends kurz vor Mitternacht eben auch mitgeteilt. Florian hat das absolut professionell aufgenommen und drückt uns alle Daumen, damit wir den Klassenerhalt noch schaffen", erläutert der 45-Jährige.

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Geschäftsführer Sport Frank Baumann erklärt, wie Florian Kohfeldt auf sein Aus als Trainer bei Werder Bremen reagiert hat (Video-Länge: 47 Sekunden).

Bauman selbst gesteht, dass "der Zeitpunkt des Trainer-Wechsels natürlich ein Stück weit überraschend" sei. Allerdings sei der Trend seit dem 24. Spieltag "nicht nur aufgrund der Ergebnisse, sondern auch insbesondere der Leistungen sehr, sehr negativ gewesen."

Endspiel gegen Leipzig

Dabei haben die Bremer nichts unversucht gelassen. Das DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig vor rund zwei Wochen (1:2 nach Verlängerung) habe man nach einer Idee von Kohfeldt als Endspiel für den Coach ausgerufen, um neuen Schwung aufzunehmen.

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DFB-Pokal, Halbfinale: RB Leipzig steht zum zweiten Mal im DFB-Pokalfinale. Die Mannschaft des scheidenden Trainers Julian Nagelsmann setzte sich bei Werder Bremen mit 2:1 nach Verlängerung durch. (Videolänge: 3:00 Minuten)

Im Pokal, als auch im Bundesligaspiel danach gegen Bayer Leverkusen (0:0) hat die Mannschaft laut Baumann "eine klare Reaktion gezeigt." Vor allem die Art und Weise des 0:2 in Augsburg zusammen mit der schwachen Bilanz der letzten Wochen habe den Verein zu diesem Schritt kurz vor Saisonende veranlasst, meint der Geschäftsführer Sport.

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Baumann verteidigt Entscheidung

Allerdings stellt sich die Frage, weshalb der Trainerwechsel erst jetzt erfolgt? Ist es zu spät? Baumann erwidert daraufhin: "Ich bin der festen Überzeugung, dass man den größtmöglichen Effekt eines Trainerwechsels dann erreicht, wenn der Glaube der Mannschaft an diese Konstellation am Boden ist."

Man habe gegen den FC Augsburg gemerkt, "dass die Mannschaft ein Stück weit hilf- und auch ratlos war." Deshalb hält der Werder-Funktionär diesen Schritt nun für richtig. "Da ist es für mich ein Stück weit unabhängig, wie viel Zeit der neue Trainer dann mit der Mannschaft zur Verfügung hat und wie viele Spiele wir noch zu absolvieren haben."

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Bei ''Sky90 – Die Unibet Fußballdebatte'' äußert sich Frank Baumann, Geschäftsführer Sport bei Werder Bremen, zur Trennung von Florian Kohfeldt (Video-Länge: 11:00 Minuten).

Hamann kann Entscheidung nachvollziehen

Zustimmung für die späte Entscheidung bekommt Baumann von Sky Experte Dietmar Hamann. "Du redest dich wund. Wenn du jede Woche auf die Mütze bekommst und dich dann hinstellst und sagst: 'Jungs, wir machen das nicht schlecht und das wird schon.' Dann sagen die Spieler auch irgendwann: 'Ja, was wird denn? Wir verlieren jede Woche und alles ist gut?' Deshalb kann ich das absolut nachvollziehen, was Frank sagt, und es ergibt wahrscheinlich Sinn, zu einem so späten Zeitpunkt den Trainer zu wechseln."

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