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Werder Bremen: So will Ole Werner in der Bundesliga bestehen

Bundesliga-Debütant: Was kann Werder mit Trainer Werner?

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Trainer Ole Werner vor dem Auftakt von Werder Bremen in der Bundesliga.

Nachdem Ole Werner den SV Werder Bremen in die Bundesliga zurückgeführt hat, wartet im Oberhaus mit dem Klassenerhalt die nächste große Aufgabe. Doch wie gut sind die Hanseaten unter dem Erstliga-Debütanten?

Als die Spieler von Werder Bremen im Mai nach dem 2:0-Erfolg gegen Jahn Regensburg auf dem Party-Truck über den Osterdeich direkt am Stadion rollten und ganz Bremen im grün-weißen Freudentaumel war, fühlte es sich fast so an, als hätte die Mannschaft einen europäischen Klub-Wettbewerb gewonnen. Am Ende war es "nur" der Aufstieg ins Fußballoberhaus, der die Hansestadt zur Partymeile machte.

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Trainer Ole Werner über die Baustellen von Werder Bremen.

Werner will in der Bundesliga "mithalten können"

Ohne jeden Zweifel war dieser am Ende verdiente Erfolg zumindest über Teile der Saison so nicht zu erwarten. Ole Werner hatte Werder wieder in die Erfolgsspur gebracht und startet nun in seine erste Bundesliga-Spielzeit. Die Spuren der Party-Nacht sind lange beseitig, an der Weser gilt spätestens seit Mittwoch die volle Konzentration wieder dem Alltagsgeschäft.

"Ich freue mich, mit Werder die Herausforderung erste Bundesliga anzugehen", so Ole Werner zum Start. Die große Frage: Was kann Werner mit Werder? Innerhalb des Vereins sind sich alle Beteiligten einig, dass Werder zwar immer noch einen großen Namen hat, sich rein sportlich aber wohl eher hinten anstellen muss. "Jetzt wollen wir natürlich nicht nur mit dabei sein, sondern auch unter Beweis stellen, dass wir da mithalten können", erklärt Werner.

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Werder muss kleine Transfer-Brötchen backen

Mithalten können ist wohl die passendste Beschreibung für die sportliche Ausgangslage. Werder muss wirtschaftlich kleine Brötchen backen und kann auf dem Transfermarkt keine großen Sprünge machen. Für die Defensive haben die sportlich Verantwortlichen, Frank Baumann und Clemens Fritz, bereits für gute Qualität gesorgt. Niklas Stark und Amos Pieper schnüren ab sofort ablösefrei für die Bremer die Schuhe. Torhüter Jiri Pavlenka und Milos Veljkovic haben ihre Verträge verlängert. Damit hat Werder eine gute defensive Basis.

Allerdings herrscht gerade im Mittelfeld noch Handlungsbedarf. Mit Dikeni Salifou wechselt zwar ein hoffnungsvolles Talent an die Weser, doch der 18-Jährige wird sicher nicht der einzige Transfer für die zentrale Werder-Schaltstelle bleiben.

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Trainingsauftakt bei Werder Bremen.

Offensive braucht Verstärkung - Kyereh kommt nicht

"Wir schauen auf beiden Außenbahnen, vielleicht auch im zentralen Mittelfeld. Und sicherlich könnten wir auch in der Offensive noch jemanden als Verstärkung dazu nehmen", macht Werner seinen Wunschzettel öffentlich. Gerade die fehlende Torgefahr aus dem Mittelfeld war in der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit auffällig. Nach dem treffsicheren Tor-Duo - Duksch und Füllkrug - klafft ein größeres Loch. Dieses gilt es zu stopfen, damit sich Werder in der kommenden Spielzeit nicht mit den Abstiegsrängen beschäftigen muss.

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Der Transfer vom Torgefährlichen Wunschspieler, Daniel Kofi Kyereh, scheiterte. So müssen Baumann und Fritz hier noch Erfolge vermelden. Es wartet in den kommenden Wochen und Monaten viel Arbeit auf die Grün-Weißen, um sich nach der Aufstiegsparty auf dem Osterdeich wieder dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren.

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