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WM: Südamerikaner plädieren für Endrunde alle zwei Jahre

Bessere Alternative zu EM oder Copa America?

25.11.2018 | 13:29 Uhr

Frankreich wird zum 2. Mal nach 1998 Weltmeister - das obligatorische Siegerfoto.
Image: Frankreich krönt sich in Russland zum zweiten Mal nach 1998 zum Weltmeister. © Getty

Der südamerikanische Kontinentalverband CONMEBOL plädiert für die Austragung der Fußball-WM alle zwei Jahre.

Einen entsprechenden Vorschlag habe CONMEBOL-Präsident Alejandro Dominguez bereits bei der vergangenen FIFA-Council-Sitzung Ende Oktober in Kigali/Ruanda eingereicht, berichtet die New York Times.

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Das größte und mit Abstand ertragreichste Turnier des Weltverbandes öfter auszurichten, sei die bessere Alternative zu Kontinental-Meisterschaften wie der EM oder Copa America.

Geringe Aussichten auf Erfolg

Große Chancen auf Erfolg dürfte dieser Vorstoß aber nicht haben. Gerade die Europäische Fußball-Union (UEFA) würde ihr EM-Turnier gegen alle Widerstände verteidigen. Dominguez betonte, dass ein verkürzter WM-Zyklus auch dazu führen würde, dass mehr Spieler die Chance hätten, an einer Endrunde teilzunehmen.

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Die südamerikanischen Verbände sind große Unterstützer von FIFA-Präsident Gianni Infantino, der wegen seiner weitreichenden Reformpläne seit Monaten in der Kritik steht. Unter anderem würde der Schweizer gerne bereits bei der WM 2022 mit 48 statt 32 Teams spielen. Große Diskussionen gibt es zudem wegen des dubiosen Milliarden-Angebots an Infantino für den Verkauf zweier Wettbewerbe. (sid)

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