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Zurückhaltung beim Videobeweis bei der Heim-EM

Weniger VAR-Eingriffe bei der Heim-EM

Ein häufiges Bild auch in der Bundesliga: Der Schiedsrichter greift auf den VAR zurück.
Image: Ein häufiges Bild auch in der Bundesliga: Der Schiedsrichter greift auf den VAR zurück.  © Imago

Die Video-Schiedsrichter sollen bei der bevorstehenden EM in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli) inflationäres Eingreifen vermeiden. Laut der UEFA haben die Unparteiischen, die in Leipzig stationiert sein werden, die klare Anweisung zur Zurückhaltung.

Sie sollen sich nur melden, wenn es den "Beweis für einen klaren und offensichtlichen Fehler" gibt.

UEFA EURO 2024

  • Datum: 14. Juni - 14. Juli 2024
  • Ort: Deutschland (zehn Austragungsorte)
  • Eröffnungsspiel: München Fußball Arena (14. Juni)
  • Finale: Olympiastadion Berlin (14. Juli)
  • Teilnehmer: 24 Länder, Deutschland in Gruppe A
  • Spielmodus: Rundenturnier (6 Gruppen à 4 Teams), K.-o.-System
  • Austragungsorte: München, Berlin, Dortmund, Stuttgart, Hamburg, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Leipzig, Köln, Frankfurt
  • Ticketverkauf: Ab 3. Oktober 2023

"Wir wollen, dass Schiedsrichter mit starken Persönlichkeiten auf dem Platz Entscheidungen treffen", sagte UEFA-Schiedsrichterboss Roberto Rosetti bei seinem Vortrag beim Workshop der EM-Trainer in Düsseldorf.

UEFA plant mit 18 Schiri-Teams

Die UEFA plant mit 18 Schiedsrichter-Teams plus zwei Ersatzriegen bei der EURO. Die Unparteiischen sollen Ende April bekannt gegeben werden. Aus deutscher Sicht gilt der Berliner Felix Zwayer als Favorit auf eine Nominierung.

Während die Video-Schiedsrichter in Leipzig wohnen und arbeiten werden, befindet sich das Camp der Referee-Teams in Frankfurt/Main. Vor der Endrunde wird es vom 13. bis 16. Mai noch einen Workshop für die Unparteiischen geben.

SID

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