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Erzgebirge Aue - Hamburger SV

2. Bundesliga

Erzgebirge Aue 3

  • P Testroet 39'
  • J Hochscheidt 74', 88'

Hamburger SV 0

  • G Jung  58'

Live-Kommentar

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An dieser Stelle soll es das von uns gewesen sein. Wir danken herzlich für das Interesse! Am morgigen Sonntag rollt der Ball im deutschen Fußball-Unterhaus bereits wieder: Ab 13:30 Uhr stehen drei Begegnungen auf dem Programm, unter anderem will Aufstiegsaspirant Bielefeld gegen Aufsteiger Wehen Wiesbaden den nächsten Schritt in Richtung Bundesliga machen. Klicken Sie gerne rein - für Spannung sollte auch da gesorgt sein. Bis bald!

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Kommenden Sonntag müssen sich die Erzgebirgler beim Tabellenschlusslicht aus Dresden beweisen (Anpfiff 13:30 Uhr). Einen Tag zuvor empfängt der HSV den Jahn aus Regensburg ab 13 Uhr.

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Mit nun 34 Zählern auf dem Konto klettert der FCE zwischenzeitlich auf Rang 7, ihren Abwärtstrend konnte die Truppe von Dirk Schuster in beeindruckender Manier stoppen. Die Rothosen verharren ihrerseits mit 41 Punkten auf dem Relegationsplatz, haben aber Glück, dass auch der VfB (44 Zähler) und Verfolger Heidenheim (38) heute ebenfalls überraschend unterlagen.

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Mit einer beeindruckenden Leistung ringen die Sachsen den selbsternannten Aufstiegskandidaten von der Elbe nieder. Gegen kampfstarke Gastgeber fiel dem Auswärtsteam rein gar nichts ein, ihre größte Torchance kurz vor der Halbzeit war eher ein Zufallsprodukt. Die Erzgebirgler hingegen setzten ihre Marschroute nahezu perfekt um und wurden mit geradlinigen Umschaltaktionen aus einer gesicherten Defensive heraus ein ums andere Mal offensiv gefährlich. Der Platzverweis gegen Hamburgs Jung nach einer knappen Stunde war der endgültige Genickbruch. Gegen aufrückende Gäste schoss Aue das auch in dieser Höhe verdiente Endergebnis heraus!

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Ohne nennenswerte Ereignisse mäandert das Spiel dem Ende entgegen. Aue will nicht mehr, Hamburg kann nicht mehr. Dann ist Schluss! Aue bezwingt den Hamburger SV überraschend verdient mit 3:0.

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Derweil signalisiert der Vierte Offizielle an der Außenlinie: Es soll nochmal drei Extra-Minuten geben. Dann ist der HSV erlöst.

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Hämische "St. Pauli, St. Pauli"-Rufe erschallen von den Rängen. Das Erzgebirgsstadion schwebt auf Wolke sieben. Der erste Sieg im Kalenderjahr 2020 ist den Auern kaum noch zu nehmen.

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Toooor! FC ERZGEBIRGE AUE - Hamburger SV 3:0. Jetzt wird's sogar noch deutlicher: Riese legt auf Hochscheidt ab. Der wird nicht angegangen und kann daher aus 17 Metern abschließen. Flach trifft er mit links ins lange Eck - und krönt seine tolle Leistung an diesem Nachmittag.

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Die Körpersprache bei beiden Mannschaften könnte unterschiedlicher nicht ausfallen. Während die Auer Hausherren selbstbewusst agieren und nach wie vor mit Verve um jeden Ball kämpfen, gehen die Köpfe der Hamburger nach und nach immer weiter nach unten. Eine Aufholjagd liegt hier wahrlich nicht in der Luft!

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Auch die Erzgebirgler schöpfen ihr Wechelkontingent restlos aus: Daferner erlöst den ausgepowerten Testroet in der absoluten Schlussphase.

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Leibold schiebt unermüdlich über seine linke Außenbahn an. Jattas Ablage kann dann jedoch direkt wieder ein Auer erlaufen. So verrinnen die Sekunden, der HSV wankt.

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Die Erzgebirgler verteidigen mittlerweile mit Mann und Maus. Mit vollem Einsatz werfen sie sich in jeden Zweikampf - und ziehen den Hamburger Gästen so nach und nach den Zahn. Der Matchplan von Coach Schuster geht blendend auf!

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Der Bundesliga-Absteiger von 2018 droht hingegen weiter an Boden im Aufstiegsrennen zu verlieren: Nach sechs ungeschlagenen Zweitliga-Spielen in Folge (mit drei Siegen sowie drei Remis) verlor der Hamburger SV am vergangenen Spieltag mit 0:2 im Derby gegen den FC St. Pauli erstmals wieder. Umgehend war der zweite Tabellenplatz futsch, der VfB Stuttgart schob sich vor den Traditionsverein von der Elbe. Heute winkt die nächste Pleite.

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Beim 1:2 gegen Kiel im letzten Heimspiel kassierte Aue die erste Heimniederlage seit dem 0:1 gegen Heidenheim im April 2019. Dazwischen hatte es für den FCE in der 2. Liga zwölf ungeschlagene Heimpartien in Folge gegeben (acht Siege, vier Remis). Heute sieht es bislang danach aus, als würde die Pleite gegen den FCH ein Ausrutscher mit Seltenheitswert bleiben!

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Eine gute Viertelstunde bleibt den Rothosen, um das Ergebnis doch noch umzubiegen. Viel Optimismus verbreiten die Hamburger Akteure mit ihren Aktionen auf dem Rasen allerdings nicht.

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Aue wechselt umgehend zum zweiten Mal: Der fleißige Nazarov macht Platz für Krüger.

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Hamburgs Defensiv-Organisator van Drongelen will vor dem 2:0 ein Abseits gesehen haben und gestikuliert lautstark. Schiri Winter hat kein offenes Ohr für ihn, aber eine Verwarnung.

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Toooor! FC ERZGEBIRGE AUE - Hamburger SV 2:0. Die Hausherren schalten schnell um - und bauen ihre Führung aus. Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie setzt Testroet seinen Sturmpartner mustergültig ein. Diesmal behält Hochscheidt die Nerven und vollstreckt sicher aus zwölf Metern flach ins lange Eck.

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Das muss die Vorentscheidung sein! Hochscheidt wird mustergültig mit einem Steckpass in den Sechzehner bedient. Einen Gegenspieler lässt er aussteigen, dann wird sein Schuss aus 13 Metern geblockt. Da hat er viel zu lange mit dem Abschluss gewartet - und vergibt so das mögliche 2:0!

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So ist es, dritter und letzter Wechsel der Hanseaten: Letschert muss draußen bleiben, Stürmer Pohjanpalo darf an seiner Stelle fortan mitwirken. Die Rothosen werden offensiver!

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Nach einem Zusammenprall scheint HSV-Verteidiger Letschert benommen zu sein. Das sieht nicht gut aus, droht den Hanseaten der nächste verletzungsbedingte Ausfall in der Defensive?

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Hochscheidt, das Schlitzohr: Aus großer Distanz lässt der 32-Jährige einen Weitschuss los. Der Routinier hatte gesehen, dass sich Heuer Fernandes sehr weit vor seinem Gehäuse aufgehalten hatte. Sein Risiko wird letztlich aber nicht belohnt, zirka zwei Meter geht sein listiger Versuch am Ende daneben.

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Nun darf sich Leibold an der nächsten Ecke der Norddeutschen versuchen. Reichlich unmotiviert löffelt der Ex-Nürnberger den Ball ins Zentrum. Jatta setzt sich im Gewühl zu körperlich ein, Freistoß Aue.

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Indes bleiben die Gastgeber aus Sachsen hauteng an ihren Gegenspielern. Die hauen heute alles rein, um die Sensation zu schaffen. Bislang sieht das auch wirklich vielversprechend aus für den FCE!

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Nazarov zu eigensinnig! Der Mittelfeldmotor der Erzgebirgler kurbelt durch die Mitte an. Statt einen Mitspieler zu bedienen, nimmt er sich selber den Abschluss. Aus 19 Metern zieht er zu zentral ab, sichere Beute für Heuer Fernandes.

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Zweite frische Kraft für das Team von der Elbe: Schaub geht, Fein kommt.

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Dann wird Leibold mit einem feinen Chipball hinter die letzte Auer Kette geschickt, doch Mihojevic lässt sich nicht abschütteln - und blockt sauber dessen Flankenversuch.

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Der HSV antwortet wütend, Schaub bricht auf links durch. Sein finales Zuspiel in die Mitte kann Aue jedoch abfangen. Zum wiederholten Male fehlt es da an der nötigen Genauigkeit im Passspiel!

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Auch das noch: Die Hamburger rennen nun also in Unterzahl einem Rückstand hinterher. Eine Herkulesaufgabe deutet sich an, runde 30 Minuten bleiben den Rothosen noch für eine Ergebniskorrektur.

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Aues Torwart Männel beschwert sich dennoch lautstark beim Unparteiischen - und sieht den gelben Karton. Unnötige Aktion.

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Am anderen Ende des Spielfelds versucht sich Jung einen Strafstoß zu erschleichen. Der 28-jährige Schiri fällt darauf nicht hinein. Ganz im Gegenteil: Winter schickt Jung wegen seiner unsportlichen Schwalbe mit Gelb-Rot vom Feld!

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Der nachfolgende Freistoß beschwört Gefahr herauf: Der HSV verteidigt abenteuerlich, bekommt die Kugel mehrfach nicht aus der Gefahrenzone bugsiert. Strauß kann daraus jedoch kein Kapital schlagen, sein Schuss aus 16 Metern Torentfernung wird noch abgefälscht, trudelt knapp einen Meter ins Toraus.

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Wenig später übertreibt es Hamburgs Beyer im Zweikampf mit Hochscheidt mit dem Einsatz. Auch er sieht Gelb!

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Am anderen Ende versucht sicht Hunt - mit dem gleichen Ergebnis: Sein Fernschuss geht weit daneben.

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Testroet auf eigene Faust: Der Angreifer mogelt sich an seinem Gegenspieler vorbei. Aus 19 Metern verfehlt sein Abschluss den Kasten von FCE-Schlussmann Männel allerdings deutlich. Keine Gefahr.

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Der dreimalige DDR-Meister verwickelt indes seine Gegenspieler nach wie vor in zahlreiche Zweikämpfe. Mit aktuell 51 Prozent erfolgreichen Duellen um das Spielgerät entscheidet der FCE diese auch oftmals für sich. Er nervt den Aufstiegsaspiranten nach Kräften!

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Die Kicker von der Elbe sind übrigens in ihrer Klubhistorie noch ungeschlagen gegen die Erzgebirgler: Die bisherigen vier Pflichtspiele gegeneinander endeten mit einem Remis und drei Hamburger Erfolgen - bei 11:2 Toren. Aus Sicht der Sachsen wird es höchste Zeit, diese wenig erbauliche Bilanz aufzupolieren!

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Früh zeichnet sich ab, wie diese zweiten 45 Minuten verlaufen könnten: Die Hanseaten stürmen mit Macht auf den Ausgleich. Aue verlegt sich auf Kontersituationen, um im Umschaltspiel das 2:0 zu erzielen.

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Der HSV hält den Druck hoch: Als nächstes probiert sich der aufgerückte Beyer an einem Fernschuss. Aus 17 Metern rauscht sein Flachschuss nur knapp am linken Pfosten vorbei.

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Die Gäste versuchen umgehend nach vorne zu drängen. Hunt scheitert erst bei seinem nächsten Freistoß-Versuch. Anschließend hebt er das Kunstleder im zweiten Anlauf deutlich zu weit nach außen. Ballbesitz FCE.

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Die zweiten 45 Minuten laufen!

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Aue wechselt erstmals: Baumgart wird ersetzt durch Strauß. Ein positionsgetreuer Wechsel.

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Was sagen die Zahlen? 10:5 Torschüsse und 54 Prozent gewonnene Zweikämpfe zugunsten Aues sprechen Bände. Insgesamt 1:1 Abschlüsse auf das Tor des Gegners belegen jedoch ebenfalls die Mängel in beiden Offensivreihen. Der HSV hat mehr vom Spiel (69 Prozent Spielanteile), weiß aus seinem Plus an Ballbesitz bislang allerdings herzlich wenig Konstruktives zu machen. Dennoch dürfen wir uns auf eine spannende zweite Hälfte freuen!

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Wenig später ist Halbzeit! Beim Stand von 1:0 verabschieden sich die Protagonisten in die Umkleiden.

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Hilft dem HSV ein Standard? Fast! Schaub schnibbelt die Kugel von links nach innen. Dort entsteht eine Ping-Pong-Situation, der Ball springt wild umher. Aus dem Gewühl kommt schließlich Beyer zum Kopfball, doch Männel pariert seinen Versuch aus zwei Metern. Eine klasse Tat des 31-Jährigen!

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180 Sekunden Nachschlag sind angezeigt im ersten Durchgang.

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Auch Hamburgs Jung scheint mächtig angefressen. Nach einem Zweikampf tritt er fies nach - und wird mit dem gelben Karton dafür bedacht.

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Wenig später senst van Drongelen den umtriebigen Nazarov um. Ist da bereits etwas Frust im Spiel? Um eine Verwarnung kommt der noch herum. Aber Aues Kreativgeist ist kaum einzufangen von den Norddeutschen und liefert eine ganz starke Partie bisher.

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In seinen fünf Liga-Auftritten seit dem Jahreswechsel markierte der gastgebende FCE lediglich vier Treffer. Im gesamten Saisonverlauf blieb man sogar in acht Partien ohne eigenen Torerfolg - nur Sandhausen und Dresden hielten (mit insgesamt neun Zu-Null-Matches) noch häufiger unfreiwillig eine "Tor-Diät" ein. Dieser Bann wurde nun also heute zumindest schonmal gebrochen.

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Toooor! FC ERZGEBIRGE AUE - Hamburger SV 1:0. Der fällige Freistoß wird nur unzureichend geklärt. So kann Fandrich nochmal wuchtig aus 22 Metern draufhalten. Sein Schuss wird unabsichtlich zur Vorlage, pfannenfertig landet die Kugel in den Beinen von Testroet. Der Goalgetter bleibt cool und vollstreckt aus neun Metern zur Führung!

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Nach einer abgefangenen Ecke macht Männel das Spiel mit einem Mega-Abwurf schnell. Hochscheidt schleppt den Ball, bis Hunt ihn minimal touchiert und er 20 Meter vor dem Tor dankend zu Boden geht. Der Hamburger Spielführer wird für sein Einsteigen verwarnt.

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Nazarov greift in die Trickkiste: Am Ende einer Stafette probiert sich Aues Aserbaidschaner an einem schwierigen Seitfallzieher. Von innerhalb des Sechzehners zieht er ab, trifft die Kugel jedoch unsauber. Deutlich daneben.

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Die Gastgeber agieren hingegen zielstrebiger vor dem Kasten des Kontrahenten: Hochscheidt nimmt eine Ablage direkt. Aus 18 Metern schlenzt er die Kugel - aber klar daneben. Wieder nichts!

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Der nächste Beweis folgt auf dem Fuß: Schaub hebt einen Freistoß von halblinks in den Sechzehner. Seine Hereingabe rutscht ihm jedoch über den Spann, Letschert kann die Kugel nicht mehr im Spiel halten. Abstoß FCE.

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In der Zwischenzeit hat der HSV seine Ballbesitzanteile sogar auf 72 Prozent gesteigert. Dennoch wartet er noch auf seine erste vielversprechende Abschlussaktion.

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Auf der Gegenseite läuft sich erst Schaub zentral am Sechzehner fest, ehe Jatta über links doch in den Strafraum eindringen kann. Rasch stellt sich ihm allerdings wieder ein Auer Abwehrspieler in den Weg. Aues Defensive steht!

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Erste Großchance der Partie - und die hat es in sich: Aues Nazarov leitet ein und bedient Hochscheidt auf rechts. Der legt von nahe der Grundlinie clever in den Rückraum, wo Testroet die Kugel mit der Hacke gen Tor streichelt. Aus drei Metern trudelt das Kunstleder letztlich knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus. Viel fehlte da nicht - aber nett anzuschauen war das allemal!

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Beachtliche 24 ihrer insgesamt 31 Zähler fuhren die Sachsen vor eigenem Publikum ein. Die Top-Teams von Arminia Bielefeld und des VfB Stuttgart kamen hier jeweils nicht über ein torloses 0:0 hinaus. Auch die Hamburger Rothosen tun sich bislang schwer, sich in dieser rauen Umgebung zu behaupten.

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Sechser Jung bietet sich in diesen Momenten zwar tief an, um den eigenen Ballvortrag zu ordnen. Aber auch ihm hapert es an Esprit, Ballsicherheit genießt weiter Priorität beim Favoriten. Ein ums andere Mal baut der HSV neu auf über Keeper Heuer Fernandes.

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In dieser Phase laufen die Auer mit zwei Angreifern den Spielaufbau der Rothosen aus der letzten Kette an. Das gelingt gut, Hamburg kann das Spielgerät nur langsam ins Mitteldrittel transportieren. Die Erzgebirgler bleiben der gewohnt ungemütliche Gegner!

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Dann haben wir Gewissheit, der HSV muss tatsächlich früh wechseln: Der angeschlagene Ewerton macht Platz für van Drongelen.

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Nun sitzt Hamburgs Defensiv-Organisator Ewerton frustriert am Boden. Immer wieder schüttelt er mit dem Kopf. Es scheint nicht mehr weiterzugehen für ihn.

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Die Hamburger intensivieren derweil ihr Angriffspressing, um die Gastgeber im Spielaufbau zu Fehlern zu zwingen. Die tun ihnen diesen Gefallen allerdings nicht.

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Allen Bemühungen zum Trotz: Wirklicher Spielfluss ist bislang auf keiner Seite zu sehen. Hochkarätige Torchancen bleiben absolute Mangelware!

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Die fällige Ecke gibt es natürlich trotzdem. Eine kurze Variante landet am Ende bei Narey, der aus der Distanz einfach mal draufhält. Doch deutlich daneben, abgerutscht!

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Jetzt rauschen Mihojevic und Jatta auf der linken Außenbahn zusammen. Der Erzgebirgler wird dabei unabsichtlich schmerzhaft getroffen, die Physios eilen auf den Platz.

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Beide Teams konzentriert zu Spielbeginn: Erzgebirge Aue kassierte in dieser Zweitliga-Saison erst ein Gegentor in der Anfangsviertelstunde. Ligaweit zeigte sich nur ein Kontrahent noch besser vorbereitet, Gegner Hamburger SV musste in den ersten 15 Minuten sogar noch gar keinen Treffer hinnehmen. Auch heute haben diese Zahlen Bestand!

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Nach einer unsauberen Ballannahme geht Aues Baumgart im Mitteldrittel mit gestrecktem Bein in seinen Gegenspieler. Gelb ist die Konsequenz!

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Angesichts von 57 Prozent Zweikampfquote und 66 Prozent Spielanteilen bis hierhin erarbeiten sich die Norddeutschen langsam, aber sicher Feldvorteile.

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Wir sind Zeuge einer durchaus munteren Anfangsphase. Beiden Teams ist der Wille nicht abzusprechen, aber noch fehlt es an der Präzision im Passspiel, um sich mal aussichtsreich durchzukombinieren.

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Als nächstes treibt der aktive Hochscheidt das Leder durchs Zentrum. Im Anschluss segelt von rechts eine Flanke auf den zweiten Pfosten. Die wird lang und länger, Nazarov schreckt das nicht: Er nimmt die Hereingabe volley, trifft sie aber aus spitzem Winkel unsauber. Keine Gefahr für den Kasten der Rothosen!

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Die Gäste von der Elbe stellen nun erstmals ganz hoch zu. Nach dem Abstoß kann sich Aue allerdings spielerisch aus der Umklammerung befreien.

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Dann holt Rizutto auf der linken Außenbahn einen Freistoß raus, den Riese leichtfertig vergibt. Ebenfalls bemerkenswert schwach ausgeführt!

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Die Auer nähern sich erstmals an: Nach einem Umschaltmoment probiert es Hochscheidt mit einem Schlenzer, verzieht aus 16 Metern aber knapp. Ein Meter fehlt am Ende ins Glück.

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Nach einem Schubser von Hunt rauscht Nazarov im Mittelfeld in Ewerton hinein. Die Pfeife des jungen Referees Winter bleibt jedoch stumm. Nach einer kurzen Behandlungspause geht es weiter.

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Während sich die Hausherren in einem 3-4-3 einsortieren, empfängt der Gast die ballführenden Erzgebirgler zunächst an der Mittellinie in einer 4-3-3-Formation.

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Doch die Hanseaten bleiben auf dem sprichwörtlichen Gaspedal, die nächste Ecke liegt flugs bereit. Die wird kurz ausgeführt, doch Hochscheidt spritzt dazwischen und erobert das Kunstleder.

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Kurz darauf zirkelt Hunt einen ruhenden Ball aus dem linken Halbfeld: Für den ist allerdings sogar noch früher Endstation, der Kapitän bleibt in der Ein-Mann-Mauer hängen. Kriegt auch nicht jeder hin!

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Die kommt aber nicht weit. Aue kann am ersten Pfosten mit dem Kopf klären.

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Doch auch der HSV hält von Beginn an dagegen: Jatta holt gegen Gonther auf halblinks die erste Ecke heraus ...

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Die Veilchen starten mutig, suchen umgehend den Weg nach vorne. Man merkt: Der FCE hat sich viel vorgenommen und will seine Talfahrt stoppen.

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Der Anpfiff ertönt, Aue stößt zuerst an.

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Unterdessen führen die Unparteiischen die Protagonisten auf den Rasen des Erzgebirgsstadions. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden.

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Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. Dieses wird geleitet von Schiedsrichter Nicolas Winter.

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Ligaweit kann kein anderes Team eine derart mickrige Ausbeute nach der Winterpause vorweisen. Vergangenen Samstag erkämpfte sich der FC Erzgebirge immerhin eine Punkteteilung beim Aufsteiger Osnabrück (0:0). Defensiv präsentierten sich die Ostdeutschen also stabil, im Angriff stockte es jüngst allerdings merklich: In seinen fünf Pflichtpartien seit Januar blieb Aue viermal ohne eigenen Torerfolg. Einzig beim 1:2 in Kiel vor zwei Wochen war ihnen ein Treffer vergönnt.

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Ganz anders die Ausgangslage bei den Gastgebern. Nachdem Aue die Hinrunde auf einem unerwartet guten 6. Platz abgeschlossen hatte, setzte seither ein konstanter Abschwung ein. Kein einziges seiner fünf Begegnungen im neuen Kalenderjahr konnten die Veilchen bisher für sich entscheiden. Nur zwei mickrige Punkte sammelten sie 2020, im Klassement sind sie (mit aktuell 31 Zählern) folglich bis auf den neunten Platz abgerutscht.

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Angesichts des engen Aufstiegsrennens im deutschen Fußball-Unterhaus sind für die Hanseaten heute drei Zähler Pflicht. Dabei muss Hamburg aber einen Negativ-Trend überwinden, um in der Fremde mal wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Zuletzt klappte dies nämlich selten: Ganze sieben der jüngsten neun Auswärtsauftritte des HSV endeten unentschieden. Einzig in Bochum und Osnabrück konnten die unfreiwilligen "Remis-Könige" zuletzt auswärts dreifach punkten.

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Die Rivalen vom Millerntor fügten den Rothosen ihre insgesamt vierte Niederlage in der laufenden Spielzeit zu. Diese beendete eine Serie von zuvor sechs ungeschlagenen Liga-Auftritten des HSV in Folge. In diesem Zeitraum fuhr er jeweils drei Siege und drei Remis ein.

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Tabellarisch sieht es für den Europapokalsieger der Landesmeister von 1983 allerdings weiter relativ gut aus: Als Dritter hat der HSV (41 Punkte) momentan den begehrten Relegationsrang inne. Einerseits ist ihm jedoch Verfolger Heidenheim (38) auf den Fersen, andererseits sind Stuttgart (44) und der Überraschungsspitzenreiter aus Bielefeld (47) ebenfalls noch in Reichweite.

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Ihre fitten Spieler reisen mit reichlich Wut im Bauch ins Erzgebirge und brennen auf Wiedergutmachung, verlor man doch vergangenes Wochenende das Stadtderby im eigenen Stadion gegen den FC St. Pauli (0:2). Sich in beiden Saisonduellen gegen den braun-weißen Nachbarn geschlagen geben zu müssen, nagt natürlich am Selbstverständnis des ehemaligen "Bundesliga-Dinos" aus dem Volkspark.

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In Dudziak (Innenbandteilabriss), Gyamerah (Wadenbeinbruch) und Vagnoman (Fußwurzelknochenbruch) haben die Hamburger ihrerseits ebenfalls drei Profis zu ersetzen.

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Die Gäste von der Elbe gehen hingegen mit folgender Aufstellung ins Match: Heuer Fernandes - Beyer, Letschert, Ewerton, Leibold - Jung - Schaub, Hunt - Narey, Hinterseer, Jatta.

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Verletzungsbedingt müssen die Sachsen heute auf Breitkreuz (Knieprobleme), Cacutalua (Ellenbogenverletzung) und Kalig (Knie-OP nach Knorpelschaden) verzichten.

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Auch heute gilt unser Augenmerk zuallererst den Hauptdarstellern. Die Hausherren beginnen mit dieser Startelf: Männel - Mihojevic, Gonther, Rasmussen - Baumgart, Riese, Fandrich, Rizzuto - Hochscheidt - Testroet, Nazarov.

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Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 24. Spieltages zwischen Erzgebirge Aue und dem Hamburger SV.