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Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

Bundesliga

Werder Bremen 0

    Eintracht Frankfurt 3

    • A Valente Silva 60'
    • S Ilsanker 81', 90'

    Live-Kommentar

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    Für heute soll es das aus der Fußball-Bundesliga gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Weiter geht es am kommenden Wochenende - konkret am Freitag. Dann beginnt der 30. Spieltag. Und wir mischen auch wieder mit. Bis dahin! Wir wünschen einen schönen Rest-Abend bzw. eine geruhsame Nacht!

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    Mit diesem Erfolg legen die Frankfurter acht Punkte zwischen sich und den Abstiegsrelegationsplatz. Das stellt für die verbleibenden fünf Spiele ein ordentliches Ruhekissen dar. Am Samstag folgt das Heimspiel gegen Mainz. Werder Bremen hingegen bleibt Vorletzter, die Heimschwäche wirkte sich mal wieder negativ aus. Und die gute Serie ist ebenfalls gerissen. Noch aber ist das rettende Ufer in Reichweite. Am Sonntag kommt Wolfsburg ins Weserstadion.

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    Eintracht Frankfurt gelingt ein gewaltiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Beim SV Werder Bremen gewinnen die Hessen am Ende klar mit 3:0. Dabei hatten insgesamt die Hausherren etwas mehr vom Spiel - und vor allem in der ersten Hälfte auch die besseren Chancen. Doch die schwächste Angriff der Liga ließ alle Gelegenheiten aus, strahlte nach dem Seitenwechsel nicht mehr diese Zielstrebigkeit aus und gab die Partie so aus der Hand. Letztlich agierten die Gäste einfach cleverer. Ihrerseits verschafften sich die Frankfurter nach Wiederbeginn Möglichkeiten - und wussten diese recht effizient zu nutzen. Ein nicht gegebenes Abseitstor stoppte die Eintracht nicht, die legte sofort regulär nach. Und dann sorgte das goldene Händchen von Adi Hütter bei den Einwechslungen für den Rest.

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    Dann ist Feierabend im Weserstadion.

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    Nun strecken die Hausherren die Waffen. Natürlich lässt sich das Ding hier nicht mehr drehen. Für Wunder ist heute nicht die richtige Zeit.

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    Es ehrt die Werderaner, dass sie weiter nach vorn spielen. Doch auch Milot Rashica kommt einzig aus der zweiten Reihe zum Zug, verfehlt mit seinem direkten Freistoß den Kasten von Kevin Trapp.

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    Dann läuft die reguläre Spielzeit ab. Fünf Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Tooooor! SV Werder Bremen - EINTRACHT FRANKFURT 0:3. Stefan Ilsanker hat Gefallen am Toreschießen gefunden und macht endgültig den Deckel drauf. Der ebenfalls eingewechselte Jonathan de Guzman schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld lang in den Sechzehner. Auf Höhe des zweiten Pfostens hat Ilsanker diesmal sogar einen Gegenspieler, der aber nicht mit hoch springt. So kann der Österreicher aus fünf Metern ins linke Eck köpfen.

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    Vorlage Jonathan de Guzmán

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    Bei der Eintracht räumt Mijat Gacinovic das Feld. Jonathan de Guzman bestreitet dafür die Schlussminuten. Das ist der vierte Wechsel von Adi Hütter, der dabei aber bereits drei Zeitpunkte in Anspruch genommen hat, mit dem Tauschen also für heute durch ist.

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    Gerade hat Milos Veljkovic eine Gelbsperre abgesessen, jetzt fängt sich der serbische Nationalspieler seine sechste Verwarnung der laufenden Spielzeit ein - für ein Foul an Djibril Sow.

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    Halbgare Distanzschüsse helfen Bremen nicht weiter. Jetzt versucht sich Ludwig Augustinsson. Der Linksschuss ist allerdings zu hoch angesetzt.

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    Florian Kohfeldt nimmt seinen fünften und letzten Wechsel vor. Für Kevin Vogt wirft der Werder-Coach mit Nick Woltemade noch einen Offensiven ins Getümmel. Alles oder nichts!

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    Tooooor! SV Werder Bremen - EINTRACHT FRANKFURT 0:2. Nicht zu glauben, der soeben eingewechselte Stefan Ilsanker ist in Erwartung einer Ecke von Filip Kostic gerade im Sechzehner angelangt, da wird die Hereingabe von Bas Dost verlängert. Kein Bremer hat Islanker auf der Rechnung, der im Torraum unbedrängt den rechten Fuß hinhält und sein erstes Tor für die Hessen erzielt. Für sein erstes Bundesligator überhaupt benötigt der Defensivmann nach seiner Einwechslung allenfalls 20 Sekunden.

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    Vorlage Bas Dost

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    Auf Seiten der Gäste kommt Stefan Ilsanker für Sebastian Rode.

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    So verrinnen die Minuten. So langsam sollte ein merklicher Ruck durch die Mannschaft des Gastgebers gehen. Ein Distanzschuss von Leonardo Bittencourt findet jedoch den Weg aufs Tor nicht.

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    Darüber hinaus verlässt Daichi Kamada das Spielfeld, dafür kommt Djibril Sow.

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    Adi Hütter greift erstmals ein, tut das auch doppelt. Torschütze Andre Silva hat vorzeitig Feierabend. Bas Dost übernimmt.

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    Florian Kohfeldt nimmt auch noch Marco Friedl runter und schickt Ludwig Augustinsson auf den Rasen.

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    Anschließend wird fleißig gewechselt. Leonardo Bittencourt kommt für Yuya Osako.

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    Stattdessen läuft auf der Gegenseite schon wieder Filip Kostic zur Grundlinie durch, bringt eine gefühlvolle Flanke an. Unter Bedrängnis bekommt Almamy Toure auf Höhe des zweiten Pfostens keinen gezielten Kopfball hin, setzt sich zudem zu vehement gegen Davy Klaassen ein, was einen Freistoß für Bremen zur Folge hat.

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    Werder hat jetzt mehr vom Spiel. Es fehlt aber an Torabschlüssen. Doch die wird es brauchen, wenn denn Punkte in Bremen bleiben sollen.

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    Mijat Gacinovic startet in halblinker Position ein glänzendes Solo. An der Strafraumkante setzt der Serbe einen Rechtsschuss ab. Der Flachschuss streicht nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

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    Während die Behandlung von Kohr schnell Erfolge zeigt, dauert es bei Hinteregger länger. Der Nasenrücken ist deutlich lädiert. Doch den österreichischen Verteidiger stoppt so schnell nichts, der wird jetzt gleich weiter machen.

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    Im eigenen Sechzehner rasseln zwei Frankfurter zusammen. Martin Hinteregger und Dominik Kohr gehen zu Boden.

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    Jetzt haben die Bremer die Zeichen der Zeit erkannt und den Rückschlag weggesteckt. Der Vorwärtsgang wird wieder eingelegt. Einen Eckstoß von der linken Seite wissen die Werderaner allerdings nicht für sich zu nutzen. Die flache Hereingabe von Marco Friedl taugt nichts.

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    Zudem spielt die Eintracht mit dem Rückenwind der Führung zunächst weiter nach vorn.

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    Nun ist guter Rat teuer für Werder. Noch ist genügend Zeit für den Vorletzten, doch die Hanseaten haben ihre Zielstrebgkeit nahezu völlig eingebüßt. Der Linksschuss eben von Niklas Moisander ändert daran nichts.

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    Unmittelbar nach dem Tor wird erstmals getauscht. Florian Kohfeldt bringt frische Kräfte. Milot Rashica ersetzt Fin Bartels.

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    Zugleich räumt Davie Selke das Feld, macht Platz für Josh Sargent.

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    Tooooor! SV Werder Bremen - EINTRACHT FRANKFURT 0:1. Erneut findet der Ball den Weg ins Netz. Von der linken Seite bringt Filip Kostic eine mustergültige Flanke an. Die Hereingabe kommt auf den Punkt. In zentraler Position steht Andre Silva ziemlich frei, muss gar nicht abspringen und köpft die Pille unhaltbar ins rechte Eck. Für den Stürmer ist das der achte Saisontreffer. Einwände von den Videoschiedsrichtern gibt es diesmal nicht.

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    Vorlage Filip Kostić

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    Darüber hinaus reißt die Eintracht das Zepter derzeit so ein wenig an sich, tut jetzt mehr fürs Spiel.

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    Da haben wir den ersten Torabschluss seit Wiederbeginn. Davy Klaassen versucht sich aus der zweiten Reihe und lässt es dabei an Schussgenauigkeit vermissen.

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    Patrick Ittrich hat die Zügel deutlich gelockert. Der Schiedsrichter ahndet Fouls längst nicht mehr so streng, lässt die Gelbe Karte seit geraumer Zeit konsequent stecken - so auch eben nach dem einsteigen von Almamy Toure gegen Yuya Osako.

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    Und da die Hessen jetzt wieder aktiv mitmischen, ist das eine völlig offene Angelegenheit. Torabschlüsse würden dieser Partie allerdings auch mal wieder ganz gut tun.

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    Grundsätzlich ist ein wenig mehr Ruhe eingekehrt ins Spiel. Beide Mannschaften halten sich auch in den Duellen Mann gegen Mann merklich zurück. Die rasante Zweikampfführung des ersten Durchgangs erleben wir derzeit nicht.

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    Nun schickt sich die Eintracht an, mal wieder etwas zu tun. Dominik Kohr hebt die Pille etwas planlos vor in den Sechzehner. Dort hat Jiri Pavlenka keine Probleme, sich das Spielgerät zu greifen.

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    Werder knüpft an die Herangehensweise an, die der Gastgeber bereits über weite Strecken der ersten Hälfte an den Tag legte. Die Männer von Florian Kohfeldt bestimmen das Geschehen auf dem Platz, spielen gegen den Fluch, schlechteste Heimmannschaft der Bundesliga zu sein, vehement an.

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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    Dann beendet Patrick Ittrich fürs Erste das Treiben auf dem Platz.

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    Nach einem Einwurf auf der linken Seite und einer Kopfballverlängerung von Yuya Osako sucht Fin Bartels halblinks an der Strafraumgrenze den Abschluss. Den Rechtsschuss pariert Kevin Trapp.

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Filip Kostic flankt von der linken Seite. In der Box holt sich Dominik Kohr den Kopfball und setzt diesen deutlich rechts neben das Gehäuse von Jiri Pavlenka.

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    Auch Standardsituationen wie diese Ecke von der linken Seite helfen der Eintracht nicht weiter. In der Folge kommt es zu leichten Tumulten im Bremer Sechzehner. Martin Hinteregger mischt da recht aktiv mit, tritt fast gegen Theodor Gebre Selassie nach. Der Österreicher aber hat schon Gelb und sollte sich tunlichst zurückhalten. Patrick Ittrich belässt es bei einer Ermahnung.

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    In dieser Phase bringen sich die Gäste wieder etwas mehr ein. Abschhlusshandlungen jedoch stellen die Jungs von Adi Hütter nicht auf die Beine.

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    Jetzt bietet sich den Frankfurtern eine Chance zum Konter. Filip Kostic treibt den Ball, versucht dann den Pass in den Lauf von Andre Silva. Doch dieses Zuspiel wird abgefangen.

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    Ein hoher Ball segelt in den Frankfurter Strafraum. Dort bemüht sich Davy Klaassen, den Ball zu kontrollieren. Befindet sich der Niederländer da im Abseits? Das Spiel läuft zunächst weiter. Dann geht David Abraham im Zweikampf mit der Hand zum Ball.

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    In einem japanischen Duell mit Makoto Hasebe holt Yuya Osako einen Eckstoß für die Hausherren raus. Diesen tritt Marco Friedl von der linken Seite. Letztlich ist dessen hohe Hereingabe eine Spur zu hoch angesetzt.

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    In der Summe hat der SV Werder die Begegnung auf seine Seite gezogen. Sowohl was die Spielanteile als auch die Torchancen betritt, ist Bremen inzwischen die bessere Mannschaft.

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    Nach längerer Zeit gelangen die Hessen zu ihrer zweiten Abschlusshandlung. Zumindest handelt es sich um einen Versuch von Dominik Kohr, der letztlich abgeblockt wird, aber zumindest eine Ecke nach sich zieht. Diese jedoch wissen die Frankfurter nicht für sich zu nutzen.

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    Von der linken Seite flankt Bremens Yuya Osako in die Mitte. Auf Höhe des ersten Pfostens verpasst Davie Selke. Am Torraum hat Frankfurts Martin Hinteregger die Nerven, mit der Brust zum Keeper zurückzulegen. Da lauert schließlich auch noch Fin Bartels.

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    Erneut tut sich vor Davie Selke viel Wiese auf. Diesmal jedoch hat der Angreifer auf der linken Seite einen Frankfurter Abwehrspieler direkt an den Fersen. Entsprechend muss er abdrehen, sucht mit einem Pass einen Mitspieler. Das funktioniert nicht. Mit Verspätung wird dann noch eine Abseitsposition von Selke geahndet.

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    Über die rechte Seite bricht plötzlich Davie Selke durch. Das ist kein Abseits. Der Stürmer tankt sich bis in den Sechzehner durch, haut dann mit dem rechten Fuß drauf. Der Abschluss wirkt wenig gezielt und wird entsprechend von Kevin Trapp pariert.

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    Dann tragen die Gäste mal wieder einen Angriff vor. Auf der linken Seite hält Filip Kostic Ausschau, schlägt seine hohe Flanke dann in den Strafraum. Dort lauert Daichi Kamada. Doch Jiri Pavlenka ist aufmerksam und fischt sich die Kugel locker aus der Luft.

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    Zumindest ist Werder inzwischen in der Partie angekommen, mischt aktiv mit und gestaltet die Verteilung der Spielanteile deutlich ausgeglichener.

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    Die unmittelbar darauf folgende Ecke von der rechten Seite beschwört keinerlei Gefahr herauf.

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    Kurz darauf setzt sich Yuya Osako gut in Szene. Das bringt Davy Klaassen in aussichtsreiche Schussposition. Der Rechtsschuss aus der zweiten Reihe wird von David Abraham noch ungemütlich abgefälscht. So muss sich Kevin Trapp gewaltig strecken und lenkt das Geschoss zur Ecke.

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    An der Mittellinie steigt Martin Hinteregger resolut gegen Maximilian Eggestein ein. Erneut sieht sich der Unparteiische genötigt, die Gelbe Karte zu ziehen. Für den Österreicher ist das die siebte Verwarnung dieser Bundesligasaison.

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    Auf der Gegenseite wird Werder erstmals so ein wenig zielstrebig. Theodor Gebre Selassie ist auf der rechten Seite unterwegs, bringt eine Flanke an. Die aber wird eine Beute von Kevin Trapp - wenn auch im Nachfassen. 

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    Ansonsten kümmert sich weiterhin die Eintracht um das Spielgeschehen, setzt nun Andre Silva rechts in der Box in Szene. Es steht der erste Torschuss aus nicht optimalem Winkel an. Mit dem unplatzierten Flachschuss des Portugiesen hat Jiri Pavlenka keine Mühe.

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    Über eine Standardsituation eröffnet sich den Grün-Weißen die Gelegenheit, in Tornähe zu gelangen. Von der linken Seite tritt Marco Friedl einen Freistoß hoch in den Sechzehner. Dort aber hat Kevin Trapp alles im Griff und faustet die Pille aus der Gefahrenzone.

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    Über die Zweikämpfe versuchen die Gastgeber, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Die stellenweise recht harte Ganghart hilft den Bremern allerdings vorerst auch nicht weiter.

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    Zwischenzeitlich hatten sich die Werderaner mal ganz kurz freigeschwommen, nun aber gibt die Eintracht wieder den Ton an. Die Hessen zeigen bislang ein sehr dominantes Auswärtsspiel, befolgen demnach die Vorgaben von Adi Hütter, unbedingt aktiv sein zu wollen.

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    Nachdem Mijat Gacinovic auf dem Rasen behandelt wurde, geht es für den Frankfurter weiter. Der Ball setzt sich wieder in Bewegung.

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    Dann fährt Fin Bartels an der Mittellinie Mijat Gacinovic gewaltig in die Parade, ist viel zu spät dran. Da kommt Patrick Ittrich nicht umhin, früh nach dem gelben Karton zu kramen. Für den Bremer ist das die zweite Verwarnung der laufenden Spielzeit.

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    Frankfurt beginnt recht aggressiv. Die Gäste gehen früh drauf, halten das Geschehen so fürs Erste in der gegnerischen Hälfte und lassen den Kontrahenten nicht zur Entfaltung kommen.

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    Soeben schrillt der Anpfiff durchs Weserstadion. Bei aktuell trockenen Bedingungen und Temperaturen um 20 Grad stoßen die Hausherren an. Der Rasen präsentiert sich in vorzüglicher Verfassung.

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    Kurz vor Spielbeginn blicken wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Patrick Ittrich. Der 41-jährige Referee leitet sein 39. Bundesligaspiel und wird dabei unterstützt von den Assistenten Sascha Thielert und Norbert Grudzinski.

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    Florian Kohfeldt stellt die Fähigkeiten der Hessen in den Vordergrund: "Eintracht ist eine Mannschaft, die grundsätzlich sehr über die Physis kommt und versucht, viel über Wucht zu regeln. Doch man sollte nicht unterschätzen, dass sie sehr gute Fußballer haben. Es paart sich Physis und die Idee des Trainers, viel über Stress zu lösen und immer wieder Druck auf den Ball zu bekommen, mit einer hohen fußballerischen Qualität." Nichtsdestotrotz: "Wir haben nur noch diese Chancen. Es gibt kein Netz und keinen doppelten Boden mehr - wir müssen!"

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    Adi Hütter gibt seinen Männern folgende Richtung vor: "Bei zu viel Passivität kommen unsere Stärken nicht zur Geltung, zumal der Gegner dann umgekehrt mehr Sicherheit erhält. Deshalb möchten wir aktiv bleiben. Das muss auch nicht immer in der gegnerischen Hälfte sein. Dahingehend haben wir es von Spiel zu Spiel besser gemacht. Wir werden uns nicht verstecken, müssen aber zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung treffen - offensiv wie defensiv." Dem Eintracht-Coach sind aber auch die jüngsten Leistungen des heutigen Gegners nicht entgangen: "Sie haben in den vergangenen drei Spielen kein Gegentor zugelassen, davon zwei Mal 1:0 gewonnen - jeweils durch einen Distanztreffer von Bittencourt. Sie verteidigen geschlossener und lassen den Ball besser laufen, was zu mehr Stabilität geführt hat."

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    Während der Hinrunde trennten sich beide Teams im Rahmen des 7. Spieltages in der Commerzbank-Arena 2:2. Ein später Treffer von Andre Silva (88.) ließ die Eintracht von einem Dreier träumen, doch der verwandelte Foulelfmeter von Milot Rashica in der Schlussminute sorgte für den Ausgleich. Darüber hinaus begegneten sich beide Kontrahenten auch im DFB-Pokal. Im Viertelfinale setzte sich Frankfurt vor heimischem Publikum Anfang März mit 2:0 durch.

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    Werder scheint die Zwangspause richtig gut genutzt zu haben. Zwar setzte es bei Wiederaufnahme des Spielbetriebes eine 1:4-Heimpleite gegen Bayer Leverkusen. Danach jedoch wurde fleißig gepunktet - 1:0 in Freiburg, 0:0 daheim gegen Mönchengladbach und am Samstag ein 1:0 auf Schalke. Doch auch bei den Hanseaten gibt es ein Problem. Kein Bundesligist tritt im eigenen Stadion derart schwach auf. Die Jungs von Florian Kohfeldt holten im Weserstadion kümmerliche sechs Punkte, erzielten erbärmliche neun Tore und feierten lediglich einen Heimsieg. Dieser geht auf den 3. Spieltag zurück, damals gab es ein 3:2 gegen Augsburg. In diesem Kalenderjahr erzielte Werder auf eigener Wiese nur einen Treffer, womit Bremen zugleich den Status als angriffsschwächste Mannschaft der Liga bestätigt.

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    Allerdings steht die Form der Hessen auf tönernen Füßen. Die jüngsten Erfolge sind rar gesät. Zum Re-Start nach der Corona-Pause konnten die Frankfurter zunächst nicht verhindern, dass der Negativlauf auf fünf Bundesliganiederlagen in Folge anwuchs. Erst dann kam das 3:3 zu Hause gegen den SC Freiburg - und der 2:1-Sieg zuletzt in Wolfsburg. Dennoch gilt das Team von Adi Hütter nach wie vor als schwächste Auswärtsmannschaft der Liga - mit nur drei Siegen und zehn Punkten in der Fremde.

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    Nun also empfängt der Vorletzte des Tabellenzwölften. Sieben Punkte liegen zwischen beiden Teams. Entsprechend geistert das Abstiegsgespenst heute durchs Weserstadion. Die Nachholpartie jedoch bedeutet zugleich eine Chance. Werder könnte sich mit einem Sieg nach langer Zeit (20. Spieltag) mal wieder auf den Relegationsplatz vorarbeiten und den Gegner noch richtig reinziehen in den Schlamassel. Und die Eintracht würde sich mit einem Dreier als dann Zehnter der allergrößten Sorgen entledigen.

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    Mit dem heutigen Nachholspiel wird die Tabelle der Fußball-Bundesliga komplett gerade gerückt. Die Partie des 24. Spieltages, der eigentlich Ende Februar/Anfang März ausgetragen wurde, blieb bislang offen, weil einst die Europa-League-Begegnung der Eintracht bei RB Salzburg wegen einer Orkanwarnung um einen Tag verschoben werden musste. Und um die Profis 48 Stunden später nicht schon wieder antreten zu lassen, sagte die DFL das für den 1. März angesetzte Spiel damals ab. Einen Ersatztermin gab es zunächst nicht - und dann stoppte Corona die Bundesliga.

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    Lediglich eine Umstellung gibt es auf Seiten der Gäste nach deren samstäglichem Gastspiel in Wolfsburg. Almamy Toure ersetzt Timothy Chandler, der auf der Bank Platz nehmen wird.

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    Im Vergleich zum letzten Punktspiel nimmt Florian Kohfeldt vier Veränderungen vor. Anstelle von Sebastian Langkamp, Leonardo Bittencourt, Milot Rashica und Josh Sargent, die sich allesamt auf der Bank wiederfinden, rücken Milos Veljkovic (Rückkehr nach Gelbsperre), Fin Bartels, Yuya Osako und Davie Selke in Bremens Startelf.

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    Dem stellt sich Eintracht Frankfurt in folgender Besetzung entgegen: Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - Toure, Kohr, Rode, Kostic - Gacinovic, Kamada - Silva.

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    Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Der SV Werder Bremen geht die heutige Aufgabe mit diesen elf Spielern an: Pavlenka - Veljkovic, Vogt, Moisander - Gebre Selassie, M. Eggestein, Klaassen, Friedl - Bartels, Osako - Selke.

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    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Nachhol-Begegnung des 24. Spieltages zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt.