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Dynamo Dresden - Hamburger SV

DFB-Pokal 1. Runde

Dynamo Dresden 4

  • Y Stark 3'
  • R Becker 16'
  • C Daferner 53'
  • S Mai 90+5' (11m)

Hamburger SV 1

  • A Mvom Onana 89'

Live-Kommentar

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Damit endet die Berichterstattung von dieser Begegnung. Vielen Dank für das Interesse! Eine weitere Partie aber steht heute noch auf dem Programm. Um 20:45 Uhr empfängt der MSV Duisburg Borussia Dortmund. Selbstverständlich berichten wir auch darüber live. Viel Spaß schon mal dabei! Und einen schönen Abend noch!

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Die SG Dynamo Dresden steht in der 2. Runde des DFB-Pokals! Der Zweitliga-Absteiger behauptet sich gegen den höherklassigen Hamburger SV mit 4:1. Vor allem in dieser Deutlichkeit überrascht das Ergebnis. Dynamo legte vor 10.053 Zuschauern los wie die Feuerwehr, wollte den Kontrahenten schier überrollen. In der Anfangsviertelstunde gelangen den Sachsen zwei Tore. Auch der HSV stimmte in dieses Offensivfeuerwerk mit ein, war aber weit weniger erfolgreich. Als der Drittligist sein Pulver verschossen zu haben schien, gewannen die Gäste optisch die Oberhand. Doch all die Gelegenheiten wussten die Jungs von Daniel Thioune nicht zu nutzen. Da erwiesen sich die Hausherren effizienter. Das Team von Markus Kauczinski tat auch in der zweiten Hälfte weniger nach vorn, erzielte aber den dritten Treffer. Als die Begegnung verloren war, gelang den Hamburgern doch noch der späte Ehrentreffer, der nichts mehr änderte. Viel mehr fing sich der Zweitligist noch einem Elfmeter ein.

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Direkt nach dem verwandelten Strafstoß ist Schluss im Harbig-Stadion!

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Tooooor! SG DYNAMO DRESDEN - Hamburger SV 4:1. Sebastian Mai nimmt sich der Sache an und verwandelt den Handelfmeter unter dem Jubel der Fans sicher. Mit dem rechten Fuß schießt der Kapitän flach ins linke Eck.

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Und zudem kommt auch noch Ransford Königsdörffer für Panagiotis Vlachodimos ins Spiel.

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Auf Seiten des Drittligisten macht Paul Will Platz für Julius Kade.

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Dann wird vor der Ausführung des Strafstoßes nochmals fleißig gewechselt. Für Sonny Kittel kommt bei den Gästen Xavier Amaechi.

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Elfmeter für Dynamo Dresden! Bei einem Konter über die linke Seite bringen die Hausherren eine hohe Flanke in den Sechzehner. Dort begeht Toni Leistner ein Handspiel. Florian Badstübner zögert nicht und zeigt auf den Punkt.

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Darüber hinaus hält Dynamo das Geschehen jetzt weit vom eigenen Tor fern. Der HSV kommt nicht zu weiteren Chancen.

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Ein Foul an Amadou Onana bringt Pascal Sohm die Gelbe Karte ein.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Tooooor! SG Dynamo Dresden - HAMBURGER SV 3:1. Tatsächlich gelingt den Gästen noch ein Tor. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß flankt Tim Leibold gefühlvoll von der linken Seite. Auf Höhe des ersten Pfostens verlängert Simon Terodde per Kopf. Im Torraum muss Amadou Onana mit dem Schädel aus kurzer Distanz nur noch den Rest besorgen. Kevin Broll ist da zwar noch dran, kann den Treffer aber nicht verhindern.

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Vorlage Simon Terodde

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Paul Will steigt Sonny Kittel auf den Fuß. Schnell ist Florian Badstübner mit der Gelben Karte zur Hand.

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Inzwischen ist klar, der HSV wird das Ding hier nicht mehr umbiegen. Zu wenig Zeit bleibt den Rothosen. Die nach wie vor bissigen Sachsen geben dem Gegner keinen Raum. Und die Gäste resignieren zunehmend.

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... und eben auch für Tim Knipping.

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Dann kommt es hinter der Grundlinie zum Disput zwsichen Bobby Wood und Tim Knipping. Dresdens Abwehrspieler hatte den Hamburger Stürmer ein wenig Richtung Bande geschoben, was der alles andere als gut findet. Die Gemüter beruhigen sich schnell. Gelb gibt es dennoch für Wood ...

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Nun legt Simon Terodde auf, bedient Sonny Kittel, dessen Kopfstoß knapp über die Querlatte fliegt. Das Ding will heute einfach nicht rein aus Sicht der Hamburger.

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In zentraler Position hebt Klaus Gjasula die Pille in die Spitze. Etwa 15 Meter vor dem Tor nimmt Simon Terodde den Ball mit der Brust an und schießt mit dem rechten Fuß aufs linke Eck. Kevin Broll pariert stark.

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Daniel Thioune schickt mit Bobby Wood einen frischen Stürmer ins Gefecht. Manuel Wintzheimer räumt das Feld.

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Nach einem Foul an Luka Stor holt sich Toni Leistner die Gelbe Karte ab. Der gebürtige Dresdener und ehemalige Dynamo-Spieler entschuldigt sich umgehend für sein Einsteigen.

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Komfortabel erscheint die Führung für Dynamo Dresden. Und der Zweitliga-Absteiger macht dem aktuellen Zweitligisten auch weiterhin das Leben schwer. So viel lassen die Sachsen nicht zu, stehen hinten ganz gut und schauen, was im Konter vielleicht noch abfällt. Der HSV wird sich etwas einfallen lassen müssen - und das sehr schnell. Optische Überlegenheit allein wird nicht genügen.

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Zudem kommt Sascha Horvath für Patrick Weihrauch.

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Auf Seiten der Gastgeber wird doppelt getauscht. Agyemang Diawusie verlässt den Rasen, macht Platz für Pascal Sohm.

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Dynamo lauert auf Konter. Nach einer Balleroberung spielt Tim Knipping den langen Ball. Luka Stor macht sich auf den Weg, hat einen gegnerischen Verteidiger an den Fersen und schießt etwas überhastet aus etwa 19 Metern. Der Rechtsschuss rollt weit links am Kasten von Daniel Heuer Fernandes vorbei.

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Nun hat der HSV auch ein wenig Pech. Rechts im Strafraum bekommt Khaled Narey den Ball, bewegt sich einige Schritte in Richtung Mitte und zieht flach mit dem linken Fuß ab. Die Kugel klatscht gegen den rechten Pfosten.

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Erstmals geift Markus Kauczinski aktiv ins Geschehen ein, nimmt Christoph Daferner aus dem Spiel, um Luka Stor bringen zu können.

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Natürlich hat der HSV weiterhin deutlich mehr vom Spiel. Mit dem Tore schießen jedoch will es nicht klappen. Und derzeit fehlen auch die zwingenden Chancen dafür. Die Gäste benötigen mehr Entschlossenheit.

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Der eben eingewechselte Amadou Onana setzt sich gleich in Szene. Dessen Distanzschuss mit dem rechten Fuß fliegt links am Gehäuse von Kevin Broll vorbei.

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Daniel Thioune entschließt sich, gleich drei Spieler zu tauschen. Für Lukas Hinterseer kommt Amadou Onana.

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Ferner ist für Aaron Hunt Schluss. Simon Terodde übernimmt und soll fortan für die dringend nötigen Tore sorgen.

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Halbrechts in der Box kommt Aaron Hunt zum Schuss. Mit dem linken Fuß befördert der ehemalige Nationalspieler das Kunstleder um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

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Wegen eines Fouls an Patrick Weihrauch sieht Sonny Kittel die Gelbe Karte.

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Tooooor! SG DYNAMO DRESDEN - Hamburger SV 3:0. Über die linke Seite darf Panagiotis Vlachodimos in Richtung Sechzehner spazieren, spielt dann kurz quer zu Christoph Daferner. Dieser geht noch ein paar Schritte zur Mitte und feuert dann aus gut 20 Metern. Der Rechtsschuss aus halblinker Position zischt flach ins kurze Eck.

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Vorlage Panagiotis Vlachodimos

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Nach einem langen Ball von Daniel Heuer Fernandes lässt Tim Knippping die Pille durch, sieht den lauernden Lukas Hinterseer nicht. Dieser nimmt das Spielgerät noch an, schießt im Sechzehner dann aus halbrechter Position. Robin Becker wirft sich gerade noch dazwischen und blockt ab.

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Dann tut auch der HSV etwas. Manuel Wintzheimer ist rechts an der Strafraumgrenze unterwegs und zieht aus diesem ungünstigen Winkel überraschend ab. Kevin Broll ist aufmerksam und pariert im kurzen Eck.

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Wie im ersten Durchgang beteiligt sich Dynamo anfangs jetzt wieder mehr am Spielgeschehen. Diesen unbändigen Zug zum Tor bringen die Sachsen allerdings nicht mehr zustande.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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Überaus pünktlich beendet Florian Badstübner fürs Erste das Treiben auf dem Platz und bittet die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Darüber hinaus bleiben die Hamburger tonangebend, setzen sich mittlerweile beinahe dauerhaft in der gegnerischen Hälfte fest.

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Danach zeigt sich Dynamo mal wieder offensiv. Sebastian Mai leitet die Szene mit einem langen Ball ein. Panagiotis Vlachodimos schließt per Kopf ab, verfehlt das Tor allerdings deutlich.

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Da Tim Knipping an dem Schuss eben noch dran war, gibt es einen Eckstoß für die Gäste. Die Hereingabe von Sonny Kittel köpft Klaus Gjasula links an der Kiste vorbei.

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Erneut kommt Lukas Hinterseer zum Abschluss, nachdem Manuel Wintzheimer links in der Box gut vorbereitet hat. Mit etwas zu viel Rücklage schießt der Stürmer mit dem rechten Fuß über das Gehäuse von Kevin Broll.

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Über die linke Seite nimmt Tim Leibold Tempo auf, spielt flach in den Sechzehner. Mit dem Rücken zum Tor nimmt Lukas Hinterseer den Ball an, dreht sich und schießt mit dem rechten Fuß. Eventuell ist Tim Knipping da noch dran. Die Kugel fliegt drüber, es gibt keine Ecke.

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Jetzt läuft der Ball mal gut bei den Gästen. Jeremy Dudziak und Aaron Hunt sind da involviert. Halbrechts an der Strafraumgrenze zieht dann Manuel Wintzheimer mit dem linken Fuß ab. Der Flachschuss wird von Kevin Broll sicher gehalten.

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Vielleicht hilft den Rothosen eine Standardsituation weiter. Er herrscht Vollversammlung im Dynamo-Strafraum. Dann tritt Sonny Kittel die Kugel hoch in die Mitte, findet damit aber nur den Kopf eines Dresdeners.

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Zumindest optisch tut der HSV inzwischen das, was ein höherklassiger Verein im Pokal eben so tut. Die Hanseaten haben nun etwas mehr vom Spiel. Der Zug zum Tor ist den Männern von Daniel Thioune allerdings abhanden gekommen. Und auch wenn Dynamo jetzt nicht mehr so forsch nach vorn stürmt, erweisen sich die Sachsen nach wie vor glänzend eingestellt auf diese Partie, sind zweikampfwillig und eng an den Gegenspielern. Zudem zeigt die SGD immer wieder auch spielerische Qualitäten.

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Um den fälligen Freistoß kümmert sich der gefoulte Spieler selbst. Dessen hohe Hereingabe von der rechten Seite verarbeit Jonas David per Kopf und verfehlt den Kasten von Kevin Broll.

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Nach einem Foul von Chris Löwe an Jeremy Dudziak kramt Schiedsrichter Florian Badstübner erstmals die Gelbe Karte hervor.

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So beruhigt sich das Geschehen fürs Erste ein wenig und spielt sich nun ausnahmslos zwischen den Strafräumen ab.

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Der zweite Treffer bremst plötzlich den Angriffsdrang auf beiden Seiten. Die Hamburger wirken beeindruckt, müssen sich erst einmal sammeln. Und die Hausherren sind vielleicht ein wenig selbst über sich erschrocken. Wer konnte denn ahnen, dass es in dieser Partie derart gut läuft?

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Tooooor! SG DYNAMO DRESDEN - Hamburger SV 2:0. Erneut schenkt der HSV den Ball her. Klaus Gjasula und Lukas Hinterseer sind nicht die geeigneten Leute für den Spielaufbau, bekommen zudem vom Gegner Druck. Christoph Daferner stört erfolgreich. So übernimmt Robin Becker das Spielgerät, marschiert über rechts in den Sechzehner und will die Pille scharf in die Mitte und zum Tor bringen. Jonas David fälscht unhaltbar ab.

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Beide Mannschaften brennen ein wahres Offensivfeuerwerk ab, marschieren abwechselnd permanent nach vorn. Offenbar fühlen sich die Profis von den 10.000 anwesenden Zuschauern ganz besonders motiviert.

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Und schon wieder geht es auf die andere Seite. Christoph Daferner darf rechts in der Box ungehindert abziehen und nagelt die Pille flach an den rechten Pfosten. Den Abpraller stolpert Josha Vagnoman beinahe ins eigene Tor.

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Beiderseits liegt das Hauptaugenmerk auf der Offensive. Nun sind die Gäste am Zug. Aaron Hunt tänzelt von links in Richtung Torraum, spielt flach zu Lukas Hinterseer. Dessen Schussversuch blockt Tim Knipping im allerletzten Monment ab.

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Dynamo ruht sich auf der Führung nicht aus. Mit großem Engagement spielen die Sachsen weiter nach vorn. Und der HSV wirkt hinten nicht sattelfest.

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Beinahe postwendend erhält Jeremy Dudziak die Gelegenheit, seinen Fehler auszumerzen. Nach einer Flanke von Tim Leibold von der linken Seite köpft der Mittelfeldspieler aus etwa zehn Metern haarscharf über die Querlatte.

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Tooooor! SG DYNAMO DRESDEN - Hamburger SV 1:0. Im Mittelfeld verliert Jeremy Dudziak den Ball gegen Panagiotis Vlachodimos. Dynamo schaltet über Patrick Weihrauch schnell um. Der Angriff läuft über links. Vlachodimos flankt dann in die Mitte. Im Sechzehner nimmt Yannick Stark die Hereingabe direkt mit dem rechten Fuß und trifft aus etwa elf Metern unten ins linke Eck.

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Vorlage Panagiotis Vlachodimos

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Soeben ertönt der Anpfiff. Erstaunliche 10.000 Zuschauer dürfen dieser Partie im Harbig-Stadion beiwohnen. Und die sorgen tatsächlich für die so lange vermisste Atmosphäre.

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Kurz vor Spielbeginn blicken wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Florian Badstübner. Der Zweitliga-Referee kommt zu seinem achten Einsatz im DFB-Pokal. Dabei erhält der 29-Jährige die Unterstützung seiner Assistenten Markus Schüller und Christian Bandurski.

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Ein nationales Pokalspiel haben die beiden Klubs schon gegeneinander bestritten. An gleicher Stelle ging das vor sieben Jahren mit 1:0 an den damaligen Bundesligisten HSV. Dynamo spielte zu der Zeit in der Regionalliga Nord. Darüber hinaus haben die Sachsen von 14 weiteren Pflichtspielen lediglich eines für sich entschieden. Es handelte sich um das Heimspiel ihrer ersten Bundesligasaison 1991/1992 (3:0). Die Begegnungen der vergangenen Zweitligaspielzeit gingen beide an die Hamburger (2:1, 1:0).

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Drei Pokalsiege hat der HSV vorzuweisen. Zudem standen die Hanseaten in drei weiteren Fällen im Finale. Der letzte Erfolg liegt allerdings lange zurück, der gelang 1987. So einigermaßen in diese Regionen stießen die Rothosen vor zwei Jahren vor, als sie bis in die Vorschlussrunde vordrangen. In all den Jahren passierte es den Hamburgern zwölfmal, dass sie gleich in der 1. Runde die Segel streichen mussten - so zuletzt vor drei Jahren beim VfL Osnabrück.

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Aufgrund ihrer letztjährigen Zweitligazugehörigkeit hatten beide Vereine ihr Startrecht im DFB-Pokal sicher, gehören überdies ohnehin zum festen Inventar dieses Wettbewerbs. Dynamo nimmt den deutschen Vereinspokal zum 19. Mal in Angriff und verzeichnet mit dem Halbfinale 1994 das bislang beste Abschneiden. Allerdings scheiterten die Sachsen auch schon siebenmal gleich in der ersten Runde. In der DDR triumphierte Dresden übrigens siebenmal im FDGB-Pokal.

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Beim HSV hat überdies ein neuer Trainer das Sagen. Anstelle von Dieter Hecking trägt seit Juli der ehemalige Osnabrücker Daniel Thioune die Verantwortung. Der hat bislang nicht ganz so viele Neuverpflichtungen zur Verfügung, greift bei der Zusammenstellung seiner Anfangsformation mit Toni Leistner, Klaus Gjasula, Jonas David und Manuel Wintzheimer auf vier davon zurück.

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Naturgemäß gab es beim Zweitliga-Absteiger aus Sachsen viele personelle Veränderungen. Geblieben ist der Trainer Markus Kauczinski. Und der baut mit Paul Will, Christoph Daferner, Patrick Weihrauch, Agyemang Diawusie, Panagiotis Vlachodimos, Tim Knipping und Yannick Stark gleich mal sieben der Neuzugänge in seiner Startelf ein.

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Dem stellt sich der Hamburger SV in folgender Besetzung entgegen: Heuer Fernandes - Vagnoman, Leistner, David, Leibold - Gjasula - Dudziak, Hunt, Kittel - Wintzheimer, Hinterseer.

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Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Die SG Dynamo Dresden geht die heutige Aufgabe mit diesen elf Spielern an: Broll - Becker, Mai, Knipping, C. Löwe - Stark, Will - Diawusie, Weihrauch, Vlachodimos - Daferner.

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Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals zwischen Dynamo Dresden und dem Hamburger SV.