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Hannover 96 - Erzgebirge Aue

2. Bundesliga

Hannover 96 3

  • M Bakalorz 32'
  • H Weydandt 75'
  • G Haraguchi 90'

Erzgebirge Aue 2

  • J Strauß 16'
  • M Bakalorz 49' (ET)

Live-Kommentar

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Für heute soll es das aus der 2. Bundesliga gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse und noch einen schönen Samstag!

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Damit nähern sich beide Mannschaften in der Tabelle an. Aue ist jetzt fürs Erste Sechster - mit nun drei Zählern vor den zwölftplatzierten Hannoveranern. Am kommenden Spieltag müssen die Veilchen zu Hause gegen Jahn Regensburg ran. Die 96er spielen dann in Bochum.

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Lange musste Hannover 96 auf diesen Moment warten. Am 16. Spieltag gelingt dem Bundesliga-Absteiger der erste Heimsieg dieser Spielzeit - und das ausgerechnet gegen die Überraschungsmannschaft der Saison. Der FC Erzgebirge Aue wird dank eines Treffers in der Schlussminute mit 3:2 bezwungen. Dabei hatten die Gäste zunächst alle Trümpfe in der Hand, wirkten selbstbewusster, zeigten die reifere Spielanlage und gingen zwei Mal in Führung. Doch in beiden Fällen verfiel man danach zu sehr in Passivität, verursachte viel zu viele Standardsituationen und bekam folgerichtig die Quittung. So kamen die Hausherren nicht nur jeweils zum Ausgleich, sie drehten die Partie letztlich vollends. Und bei allen Toren spielte die Lufthoheit der 96er eine entscheidende Rolle. Das durfte auch den Erzgebirglern nicht verborgen geblieben sein. Weshalb sie sich dennoch so tief hinten rein stellten, wird man erklären müssen. So wurde Hannover letztlich für das Aufbäumen belohnt. Trotz anfänglicher Verunsicherung, was angesichts der Gegentreffer natürlich nachzuvollziehen war, zeigten die Niedersachsen den unbedingten Willen, den heimischen Fans endlich den ersten Dreier bescheren zu wollen.

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Dann ist Feierabend in der HDI-Arena.

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Kenan Kocak nimmt mit seinem letzten Spielerwechsel Zeit von der Uhr. Linton Maina räumt das Feld zugunsten von Matthias Ostrzolek.

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In der Nachspielzeit werfen die Sachsen alles nach vorn - auch Martin Männel geht bei einer Ecke in den gegnerischen Strafraum. Dort aber gibt es zunächst ein zeitraubendes Gerangel. Sören Gonther sieht Gelb - eine vierte Verwarnung dieser Spielzeit. Tom Baumgart schießt im Anschluss weit über das Gehäuse.

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Nun ist guter Rat teuer für die Gäste, denen mit Ablauf der regulären Spielzeit drei Extraminuten bleiben.

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Toooor! HANNOVER 96 - FC Erzgebirge Aue 3:2. Jetzt segelt ein langer Ball in den Sechzehner. Erneut haben die Hausherren im oberen Stockwerk das Sagen. Klug legt Hendrik Weydandt per Kopf ab. Genki Haraguchi kontrolliert zentral am Torraum das Spielgerät, bugsiert es mit dem linken Fuß links an Martin Männel vorbei und erzielt seinen zweiten Saisontreffer.

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Vorlage Hendrik Weydandt

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Linton Maina haut den Ball aus einem Meter gegen den Arm von John-Patrick Strauß. Wieder Freistoß für 96! Marvin Ducksch tritt den frech aufs kurze Eck. Martin Männel passt auf.

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Im Minutentakt segeln die Bälle in den Gästestrafraum. Aue verteidigt mit Mann und Maus. Und Martin Männel tut, was er kann, faustet den Ball jetzt aus der Gefahrenzone.

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Auf Seiten der Gäste schöpft Dirk Schuster sein Wechselkontingent restlos aus. Dimitrij Nazarov wird durch Malcom Cacutalua ersetzt - auch ein Signal, der Punkt soll verteidigt werden.

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In dieser Schlussphase ist Hannover dem dritten Treffer tatsächlich deutlich näher als die Erzgebirgler, die keinen Angriff mehr zu Ende gespielt bekommen und beinahe nur noch mit Befreiungsschlägen operieren.

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Schon wieder verursacht Aue einen Freistoß. Zwar muss zuvor Hendrik Weydandt wegen einer blutenden Wunde runter, den Kopfball bekommen die Hausherren dennoch. Josip Elez setzt die Kugel nach der Hereingabe von Ducksch am Tor vorbei.

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Dirk Schuster versucht, von außen einzuwirken. Jan Hochscheidt macht Platz für Tom Baumgart.

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Und jetzt kommen die Niedersachsen regelmäßig zum Abschluss. Marc Stendera versucht es mit dem rechten Fuß aus der Distanz, verfehlt den Kasten von Martin Männel aber deutlich.

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Immer wieder gibt es Standardsituationen für die Gastgeber. Und beinahe jedes Mal droht Gefahr. Darüber hinaus bekommen die Auer den Schalter nicht mehr umgelegt. Nach vorn geht kaum noch etwas.

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Toooor! HANNOVER 96 - FC Erzgebirge Aue 2:2. Den fälligen Freistoß von der rechten Seite tritt Marvin Ducksch hoch in die Mitte. Dort spielen die Niedersachsen in der Tat ihre Lufthoheit aus. Hendrik Weydandt köpft die Pille entschlossen rechts in die Kiste und lässt Martin Männel keine Chance. Für den Angreifer ist das der sechste Saisontreffer.

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Vorlage Marvin Ducksch

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Wegen eines Fouls an Marc Stendera holt sich Philipp Riese seine sechste Gelbe Karte der Saison ab und ist damit überhaupt nicht einvertanden.

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Mittlerweile stellt sich Aue vornehmlich hinten rein und verteidigt die schmale Führung. Allerdings ermöglichen die Sachsen dem Gegner zu viele Standards. Und einzig dabei sind die Hannoveraner offenbar in der Lage, überhaupt ein Tor zu erzielen.

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Nach einem Foul von Louis Samson an Marvin Ducksch kümmert sich Genki Haraguchi um den fälligen Freistoß, schießt diesen direkt. Die Kugel fliegt über die Querlatte.

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Das nimmt sich Hendrik Weydandt zu Herzen, bringt einen Linksschuss aus der zweiten Reihe an. Dieser Versuch ist gar nicht mal so schlecht. Der Ball zischt am linken Pfosten vorbei.

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Wegen der Abseitsentscheidung gegen Maina eben ist Hannover seit Wiederbeginn nach wie vor ohne jeden Torschuss. So kann das mit dem Ausgleich nichts werden.

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Im Anschluss dreht Kenan Kocak weiter an den personellen Stellschrauben, bringt Marvin Ducksch für Emil Hansson.

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Miiko Albornoz flankt von der linken Seite, findet mit seiner Hereingabe den Schädel von Linton Maina. Dessen Kopfball aus allenfalls fünf Metern pariert Martin Männel sensationell mit einer Hand. Welch ein Reflex! Offenbar jedoch aber befindet sich Maina dabei im Abseits. Ein Tor also hätte nicht gezählt, was aber nichts an der famosen Glanztat des Auer Keepers ändert.

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Nach einem taktischen Foul, einer Handgreiflichkeit gegen Dimitrij Nazarov, holt sich der gerade eingewechselte Marc Stendera seine dritte Gelbe Karte der Saison ab.

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Inzwischen verzeichnen die Gastgeber Vorteile in Sachen Ballbesitz, wissen damit aber wie über weite Strecken des ersten Durchgangs nichts anzufangen.

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Nun greift Kenan Kocak erstmals aktiv ins Geschehen ein, holt Florent Muslija vom Feld und bringt Marc Stendera.

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Wegen Ballwegschlagens fängt sich Florian Krüger seine erste Gelbe Karte überhaupt im deutschen Profifußball ein.

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Nun nimmt das Genki Haraguchi mal in die Hand, schleppt den Ball über die linke Seite bis in den Strafraum - und holt immerhin eine Ecke für die Hausherren raus. Diese aber verpufft ertraglos.

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Hannover quält sich im Spielaufbau. Immer wieder stört unpräzises Passspiel bereits hinten heraus die Bemühungen. So gestaltet sich der Weg an den gegnerischen Strafraum natürlich sehr weit.

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Offenbar wollen die Veilchen nicht wieder den Fehler begehen, zu sehr in Passivität zu verfallen. Aue bemüht sich weiter um das eigene Spiel nach vorn.

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Den Hannoveranern bleibt aber auch nichts erspart. Jetzt müssen die Niedersachsen quasi wieder von vorn anfangen, diesen erneuten Rückschlag erst einmal verdauen.

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Toooor! Hannover 96 - FC ERZGEBIRGE AUE 1:2. Auch den nächsten Freistoß von rechts draußen bringt Philipp Riese hoch ins Zentrum. Auf Höhe des ersten Pfostens möchte Marvin Bakalorz klären, verlängert den Ball unglücklich mit dem Kopf ins lange Eck. Ein blitzsauberes Eigentor - Ron-Robert Zieler ist völlig ohne Abwehrchance.

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Den fälligen Freistoß tritt Philipp Riese von der rechten Seite in die Mitte. Dort verlängert Christoph Daferner per Kopf. Das Kunstleder fiegt über die Querlatte.

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Nach wenigen Sekunden kramt Michel Bacher die Gelbe Karte hervor. Diese bekommt Waldemar Anton nach einem Foul an Christoph Daferner zu sehen. Das ist bereits seine siebte Verwarnung der laufenden Spielzeit.

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Ohne weitere personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt. Dirk Schuster hatte je bereits ganz früh den verletzten Dennis Kempe durch Louis Samson ersetzen müssen.

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Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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Dann beendet Michael Bacher vorerst das Treiben auf dem Platz und bittet die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Linton Maina bringt Geschwindigkeit rein, spielt einen feinen Pass duch die Schnittstelle. Louis Samson aber klärt mit einem feinen Tackling in höchster Not vor Hendrik Weydandt.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab, zwei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Ein langer Diagonalball von Philipp Riese findet im Strafraum zu Jan Hochscheidt, der die Kugel mit der Brust annimmt und mit dem linken Fuß abschließt. Nachdem das Spielgerät vorbeigeflogen ist, wird auf Abseits entschieden - war es aber nicht. Da der Ball allerdings nicht im Tor landete, erübrigt sich die Videoüberprüfung.

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In dieser Phase nimmt die Intensität bei den Zweikämpfen zu. Jetzt muss der Unparteiische aufpassen, in der bislang fairen Partie den Durchblick zu behalten.

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Um die fällige Ecke kümmert sich einmal mehr Miiko Albornoz. Erneut erweisen sich die Niedersachsen als kopfballstärker. Hendrik Weydandt jedoch verfehlt das Gehäuse der Gäste.

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Mit einem harten, aber fairen Tackling erobert Marvin Bakalorz am eigenen Sechzehner den Ball. Im Gegenangriff bekommen die 96er Emil Hansson eingesetzt, der es auf links wieder in den Strafraum schafft. Martin Männel tritt diesem entgegen, verkürzt geschickt den Winkel und wehrt den Ball dann auch noch ab.

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Plötzlich bietet sich Hannover eine weitere Gelegenheit. Links in der Box taucht Emil Hansson auf, feuert etwas überhastet mit dem linken Fuß. Der Ball verfehlt das linke Toreck.

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Aus dem Nichts gelangen die Niedersachsen zum Ausgleich, nutzen ihre erste nennenswerte Geglegenheit zum 1:1. Damit bestrafen die Hausherren die zuletzt aufgekommene Passivität der Gäste.

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Toooor! HANNOVER 96 - FC Erzgebirge Aue 1:1. Den nächsten Eckstoß tritt Miiko Albornoz von der linken Seite hoch in die Mitte. Dort steigt Marvin Bakalorz entschlossen hoch, überspringt drei Auer und rammt seinen Kopfball aus etwa fünf Metern links in die Maschen - unhaltbar für Martin Männel. Für den Kapitän der 96er ist es der erste Saisontreffer.

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Vorlage Miiko Martín Albornoz Inola

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Jetzt wird Miiko Albornoz steil in die Box geschickt, bringt den Ball von links flach in die Mitte. Auf Höhe des ersten Pfostens kommt Hendrik Weydandt unter Bedrängnis nicht klar zum Abschluss, holt gegen Sören Gonther aber zumindest eine Ecke heraus - die nichts einbringt.

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So langsam erlangen die Gastgeber mehr Spielanteile, wissen daraus noch nichts zu machen. Durchschlagskraft geht den Niedersachsen vollkommen ab.

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Jetzt spielen sich die Hannoveraner über die linke Seite mit Haraguchi, Weydandt und Albornoz mal gut durch. Die Flanke des Letztgenannten kommt aber nicht bei einem Mitspieler an.

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Jetzt schafft es Linton Maina immerhin mal in den Strafraum, wird auf der rechten Seite aber entschlossen von Sören Gonther verteidigt. Die nachfolgende Ecke der Niedersachsen bringt gar nichts ein.

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Doch die Erzgebirgler stehen nicht nur hinten drin, die spielen weiterhin immer wieder fleißig nach vorn, ohne für weitere Abschlusshandlungen zu sorgen.

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Zwar bemühen sich die Hausherren jetzt im Spiel nach vorn. Spätestens 20 Meter vor dem gegnerischen Tor ist allerdings Schluss. Aue arbeitet defensiv sehr konzentriert, verdichtet die Räume extrem.

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Und Hannover ist gerade auf eigener Wiese ohnehin nicht mit Selbstvertrauen gesegnet. Da tut solch ein Rückstand ganz besonders weh. Zu einer Antwort scheinen die 96er vorerst nicht in der Lage.

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Mit der Führung im Rücken wirken die Sachsen noch souveräner, kontrollieren das Geschehen jetzt nach Belieben. Auf ein konsequentes Nachsetzen jedoch verzichten die Jungs von Dirk Schuster.

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Tooooor! Hannover 96 - FC ERZGEBIRGE AUE 0:1. Auf der rechten Seite marschiert John-Patrick Strauß nach vorn, nähert sich langsam dem Sechzehner. Dort schauen Emil Hansson und Genki Haraguchi nur zu, stören den Gegenspieler nicht. Dieser tritt die Pille hoch in die Mitte. Und der Ball kommt aufs Tor, segelt über Ron-Robert Zieler hinweg ins lange Eck. Für Strauß ist es das erste Tor überhaupt in der 2. Liga.

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Vorlage Clemens Fandrich

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Jetzt wird es erstmals prickelnd. Einen Freistoß von Philipp Riese, der von der rechten Seite in den Sechzehner fliegt, wehrt Ron-Robert Zieler mit der rechten Faust ungenügend ab. Halblinks an der Strafraumgrenze sucht Dimitrij Nazarov den Abschluss. Der Linksschuss dreht haarscharf am rechten Torwinkel vorbei.

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Dann wird Aue der erste Eckstoß dieser Begegnung zugesprochen. Jan Hochscheidt schreitet auf der linken Seite zur Tat, vermag mit seiner Hereingabe aber keine Gefahr heraufzubeschwören.

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Im Anschluss geht es auf dem Rasen eher gemächlich zu. Die Erzgebirgler beteiligen sich weiterhin sehr aktiv am Spiel. Nennenswerte Torraumszenen allerdings bleiben beiderseits aus.

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Zumindest zeigen sich die Gäste vom Ausfall gut erholt, sorgen in Person von Calogero Rizzuto für einen Torschuss. Dem Versuch aus der zweiten Reihe jedoch fehlt es an Präzision.

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Früh also muss Dirk Schuster tauschen. Dennis Kempe kann den Platz zumindest auf eigenen Füßen verlassen. Für ihn kommt Louis Samson.

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Kempe erleidet eine Platzwunde, schien auch kurzzeitig weggetreten zu sein. Schnell signalisieren die Betreuer, dass gewechselt werden muss. Weydandt hingegen kommt wohl glimpflicher davon und wird weiterspielen können.

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Im Luftkampf prallen Dennis Kempe und Hendrik Weydandt mit den Köpfen zusammen. Kurz darauf muss der Schiedsrichter die Partie unterbrechen.

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Inzwischen mischen auch die Gastgeber etwas aktiver mit. Doch auch die Niedersachsen werden bislang wenig konstruktiv, profitieren dann aber von einem Fehler im Spielaufbau des Gegners. Marvin Bakalorz kann daraus aber nichts machen.

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Mit gutem Direktspiel setzen die Gäste Christoph Daferner in Szene, dem rechts am Strafraum aber die Geschwindigkeit fehlt, um sich gegen Waldemar Anton durchzusetzen. Der Hannoveraner Abwehrspieler klärt routiniert.

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Aue beginnt recht aktiv. Eine Flanke von Dimitrij Nazarov wird Beute von Ron-Robert Zieler, ein langer Ball von Sören Gonther findet letztlich nicht präzise genug zu Jan Hochscheidt.

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Ungemütlich präsentiert sich das Wetter in Hannover. Bei neun Grad ist es recht windig. Eben ging noch ein Schauer über der HDI-Arena nieder. Entsprechend nass präsentiert sich der Rasen. Auf den Rängen tun sich viele Lücken auf, 30.000 Zuschauer kommen sicherlich nicht zusammen.

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Jetzt ertönt der Anpfiff und sogleich setzt sich der Ball in Bewegung.

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Inzwischen versammeln sich die Protagonisten auf dem Rasen. Die beiden Spielführer Marvin Bakalorz und Martin Männel treten sich zur Platzwahl gegenüber. Die Münze fällt zugunsten des Ersteren, der sich für den Ball entscheidet. Die Hausherren also werden anstoßen.

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Kurz vor dem Anpfiff blicken wir auf das Schiedsrichtergespann. Mit der Spielleitung wurde Michael Bacher betraut. Der 28-jährige Referee pfeift sein zwölftes Zweitligaspiel und wird dabei unterstützt von den Assistenten Tobias Fritsch und Johannes Huber.

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Dirk Schuster, bei dem Kocak einst in Darmstadt ein Praktikum absolvierte, "erwartet einen Gegner, der Bundesliga-Qualität besitzt. Dass sie das bisher nicht gezeigt haben, hat verschiedene Gründe. Doch ich möchte auf den Ist-Zustand schauen. Durch den Sieg beim FC St. Pauli hat Hannover sicher einen Schub bekommen." Von seinen Jungs fordert Aues Coach, dass wir "vor allem nicht so passiv agieren und wieder mehr Kampfkraft und Mentalität zeigen."

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Kenan Kocak erwartet heute "alles andere als ein leichtes Spiel. Aber dennoch sind wir, sind die Jungs enorm motiviert, endlich mal diesen Heimsieg einzufahren. Erzgebirge Aue spielt bisher eine sehr gute Runde. Wir spielen also gegen eine sehr gut organisierte Mannschaft und da ist das Wort 'Geduld' schon ein Schlüsselwort - diese werden wir am Samstag auch über die 90 Minuten gesehen brauchen."

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Hannovers Heimschwäche wusste auch der neue Trainer Kenan Kocak noch nicht abzustellen. Bei seinem Debüt vor knapp zwei Wochen verloren die 96er gegen Darmstadt mit 1:2. Immerhin ließ die Mannschaft am vergangenen Wochenende einen 1:0-Auswärtssieg auf St. Pauli folgen. Den letzten Heimpunkt holten die Hannoveraner Anfang November gegen Sandhausen (1:1).

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Dennoch gehören die Sachsen zu den Überraschungen der Saison, dürfen sich nach dem Aus in der 2. Runde des DFB-Pokals auch vollends auf den Ligabetrieb konzentrieren. In den letzten beiden Partien gab es einen 3:1-Heimsieg gegen St. Pauli und jüngst eine 0:2-Pleite in Bochum. Mitte November holten die Veilchen in Karlsruhe ihren bislang letzten Auswärtspunkt (1:1), sind aber auf Reisen mittlerweile acht Pflichtspiele ohne Sieg. Der bereits thematisierte einzige Auswärtssieg in der Liga gelang zum Saisonauftakt in Fürth (2:0).

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Vor allem daheim mag bei den Niedersachsen wenig laufen. In der HDI-Arena sind die 96er noch ohne Sieg, stellen mit vier mageren Pünktchen und vier kümmerlichen Toren die schwächste Heimmannschaft der Liga. Für Hannover spricht heute, dass Aue in der Fremde wenig gefürchtet ist. Einen Sieg und sechs Punkte brachten die Erzgebirgler bisher von ihren Gastspielen mit nach Hause.

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Tabellarisch herrscht in Bezug auf diese beiden Teams verkehrte Welt. Der Bundesliga-Absteiger hat gegenüber Aue derzeit um sechs Punkte das Nachsehen. Und das macht einige Plätze aus. So schnuppern die Veilchen momentan als Fünfter sogar an den Aufstiegsregionen, wo eigentlich die Hannoveraner stehen wollten, als Vierzehnter aber ganz andere Sorgen haben. Das Polster zur Abstiegszone ist zwei Zähler schmal.

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Stattliche fünf Umstellungen gibt es bei den Gästen nach der letzten Partie. Anstelle von Marko Mihojevic (Gelb-Rot-Sperre), Tom Baumgart, Louis Samson, Dominik Wydra und Pascal Testroet (alle Bank) rücken Clemens Fandrich, Philipp Riese (beide zurück nach Gelbsperre), Jan Hochscheidt (Rückkehr nach Rotsperre), John-Patrick Strauß und Christoph Daferner in die Auer Startelf.

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Auf Seiten der Hausherren sieht sich Kenan Kocak im Vergleich zum letzten Punktspiel zu zwei Änderungen gezwungen. Felipe (Rippenverletzung) und Sebastian Jung (Muskelsehnenverletzung am rechten Gesäßmuskel) fallen für den Rest des Jahres aus. Dafür dürfen heute Julian Korb und Emil Hansson von Beginn an mitwirken. Der zuletzt angeschlagene Waldemar Anton kann spielen.

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Dem stellt sich der FC Erzgebirge Aue in folgender Besetzung entgegen: Männel - Strauß, Gonther, Kempe, Rizzuto - Fandrich, Riese - Krüger, Nazarov, Hochscheidt - Daferner.

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Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Fragen des Tages und dabei zuvorderst den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Hannover 96 geht die heutige Aufgabe mit diesen elf Spielern an: Zieler - Korb, Elez, Anton, Albornoz - Bakalorz, Haraguchi - Maina, Muslija, Hansson - Weydandt.

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Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen Hannover 96 und Erzgebirge Aue.