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Hannover 96 - Dynamo Dresden

2. Bundesliga

Hannover 96 3

  • M Ducksch 10'
  • J Guidetti 17'
  • E Prib 45+1'

Dynamo Dresden 0

    Live-Kommentar

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    Für heute verabschiede ich mich aus der HDI Arena. Ich bedanke mich herzlich Ihr Interesse und hoffe Sie hatten Freude beim Mitlesen. Schönen Abend, bleiben Sie gesund und bis bald!

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    Für Dresden heißt es direkt wieder zurück in den Flieger, denn schon am Samstag (13:00 Uhr) steht ein weiteres Gastspiel an, dann wartet mit Wehen der Tabellenvorletzte zum absoluten Kellerduell. Hannover empfängt erst am Sonntag (13:30 Uhr) das Überraschungsteam aus Heidenheim.

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    Hannover springt durch den Dreier auf Tabellenplatz 6, baut den Vorsprung auf die Abstiegsregion auf neun Zähler aus und entledigt sich damit wohl jeglicher Abstiegssorgen. Nach oben zu schielen wäre bei jetzt zehn Punkten Rückstand auf den HSV allerdings etwas zu viel des Guten. Bei Schlusslicht Dynamo bleibt die Luft dagegen im Tabellenkeller weiter dünn, allerdings sollte die zweite Halbzeit aus dieser Partie durchaus Hoffnung für die anstehenden Aufgaben geben.

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    Am Ende können beide Mannschaften mit dem Endergebnis sicher gut leben. Hannover überzeugte vor allem in der ersten Halbzeit, spielte passive Dresdner phasenweise an die Wand und zeigte sich durch die Treffer von Ducksch, Guidetti und Prib zudem eiskalt. Im zweiten Durchgang schaltete 96 dann zwei Gänge zurück und ließ Dresden etwas mitspielen. Klingenburg und Jeremejeff hatten durchaus auch Treffer für die Gäste auf dem Kopf bzw. Fuß, unter dem Strich ließ Dynamo aber wieder einmal die Zielstrebigkeit und Effizienz im Abschluss vermissen, weshalb der Sieg für Hannover völlig in Ordnung geht.

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    So ist es, denn auf die Sekunde genau beendet Manuel Gräfe diese Partie. Hannover schlägt Dresden verdient mit 3:0.

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    Rein geht es in die letzte Spielminute. Das Spiel plätschert ein wenig dem Ende entgegen, allzu viel Nachspielzeit wird es wohl nicht geben.

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    Schmidt kann Ochs im Anstoßkreis nur noch am Trikot halten. Eigentlich ein klares taktisches Foul, Gräfe lässt die Karte aber etwas überraschend stecken.

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    Die Sorgenfalten auf der Stirn von Markus Kauczinski werden wieder größer, denn nach einem Luftzweikampf mit Weydandt liegt Klingenburg am Boden und muss behandelt werden. Der Mittelfeldmann wirkt da durchaus etwas benommen, wechseln darf Kauczinski allerdings nicht mehr.

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    Maina spielt seine Schnelligkeit aus und marschiert an Ehlers einfach vorbei in den Sechzehner. Seine flache Hereingabe landet aber nur bei Nikolaou, der das Eigentor gerade noch verhindern und klären kann. 

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    Haraguchi wird von Ebert nur eskortiert und versucht es aus 25 Metern einfach mal aus der Distanz. Dabei verzieht der Japaner aber doch deutlich - weit vorbei.

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    Das muss doch eigentlich der Treffer für Dynamo sein! Nach einer Kreuzer-Flanke sieht die 96-Deffensive nicht unbedingt souverän aus, sodass der Ball im Fünfer Jeremejeff vor die Füße fällt. Doch der Schwede schafft es auch aus kurzer Entfernung nicht, Zieler zu überwinden.

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    Außerdem kommt Donyoh für den unauffälligen Horvath.

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    Auch Markus Kauczinski bringt noch einmal frisches Personal. Marco Terrazzino macht Platz für Patrick Schmidt. 

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    Terrazzino probiert es aus der Distanz, wird aber von Anton geblockt. Sinnbildliche Aktion für die Angriffsbemühungen der Dresdner. Der Wille ist da, die Durchschlagskraft fehlt ...

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    Nächste Kontergelegenheit für 96. Diesmal macht Weydandt Tempo über links und bedient dann Haraguchi, der noch eine Extrarunde um Hamalainen herum drehen muss und dann mit dem linken Fuß abzieht. Broll taucht ab und bekemmt gerade noch die Hand dran.

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    ... und mit Guidetti geht auch die zweite Sturmspitze vom Platz, Linton Maina kommt frisch in die Partie.

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    Noch einmal wechselt Kenan Kocak doppelt aus. Weydandt übernimmt von Ducksch ...

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    Fehlende Moral kann man den Dresdnern seit dem Seitenwechsel definitiv nicht vorwerfen. Einzig Offensiv beweißt die Kauczinski-Elf einmal mehr, weshalb man den ungefährlichsten Angriff der Liga stellt.

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    Gleichzeitig war das auch die letzte Aktion von Jannik Müller. Der 26-Jährige geht runter, für ihn kommt Ransford Königsdörffer, der damit zu seinem zweiten Einsatz in Liga 2 kommt.

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    Jannik Müller geht gegen Anton etwas übermotivert zu Werke und grätscht dem Hannoveraner von hinten in die Hacken. Gelb geht dafür natürlich in Ordnung.

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    Dennoch sind die Niedersachsen in den letzten Minuten wieder mehr darum bemüht, die Initiative zu übernehmen. Korb wird auf dem rechten Flügel geschickt, bleibt mit seiner Hereingabe aber am langen Bein von Nikolaou hängen. Den anschließenden Eckball klärt Klingenburg genau vor die Füße von Stendera, der aus knapp 20 Metern abzieht - gut zwei Meter vorbei.

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    Hannover spielt es in Durchgang zwei zu kompliziert. Diesmal geht der Ball am Sechzehner verloren und plötzlich hat Dynamo die Gelegenheit, schnell umzuschalten. Klingenburg findet allerdings keinen Mitspieler und bekommt dann im Zweikampf mit Haraguchi auch noch unglücklich den Fuß des Japaners ins Gesicht, nachdem er weggerutscht war. Unglückliche Aktion, es geht aber weiter.

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    ... und Marc Stendera bekommt ebenfalls noch eine knappe halbe Stunde, um sich zu zeigen. Dominik Kaiser hat dafür Feierabend.

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    Doppelwechsel auf Seiten der Hannoveraner: Philipp Ochs ersetzt den Torschützen zum 3:0, Edgar Prib ...

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    Patrick Ebert langt im Mittelfeld etwas überhart hin und sieht von Manuel Gräfe die erste Gelbe Karte in dieser Partie. Unter dem Strich ist das aber eine überaus faire Begegnung bislang.

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    Puh! Klingenburg wird in Folge einer Ecke links im Sechzehner von der 96-Defensive mal komplett übersehen. Da ist er anscheinend selbst etwas überrascht, jedenfalls geht der Drop-Kick weit neben den Kasten. Da war mehr drin!

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    Nächste Drei-gegen-Zwei-Überzahl für die Hannoveraner, doch erneut spielen sie es zu schlampig zu Ende. Guidetti sucht Ducksch links im Strafraum, spielt den Ball aber viel zu ungenau und die Chance ist vertan. Das sah in Durchgang eins doch deutlich zielstrebiger und konzentrierter aus!

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    Dresden ist nach Wiederanpfiff die bessere Mannschaft! Jeremejeff versucht kurz vor dem Sechzehner auf den aufgerückten Hamalainen durchzustecken. Der Pass ist aber etwas zu scharf und zu steil, sodass der Däne keine Chance hat an den Ball zu kommen.

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    Diesmal spielen es die Hannoveraner zumindest im Ansatz besser. Haraguchi wird rechts auf die Reise geschickt und sucht dann die mitgelaufenen Ducksch und Guidetti in der Mitte. Die Flanke ist aber zu ungenau und landet im Toraus. 

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    Hannover kontert und hat eigentlich Überzahl in der gegnerischen Hälfte. Weil Ducksch bei der Ballannahme aber ins Straucheln kommt, ist das Tempo raus und die Chance verpufft. Bei Haraguchi wäre rechts weit und breit kein Gegenspieler gewesen.

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    Die erste Chance in Durchgang zwei ist gleichzeitig auch die beste Gelegenheit für Dynamo! Nach einer Flanke von Kreuzer gewinnt Klingenburg das Kopfballduell in der Mitte gegen Hübers und nickt das Leder an den Querbalken. Scheinbar haben sich die Gäste einiges vorgenommen!

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    Beide Mannschaften sind wieder vollzählig. Rein geht's in Durchgang zwei!

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    Auch auf Seiten der Gastgeber gibt es einen Wechsel zur Pause. Josip Elez bleibt in der Kabine, der eigentlich leicht angeschlagene Timo Hübers übernimmt dafür in der Innenverteidigung.

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    Markus Kauczinski wechselt einmal zur Pause: Kevin Ehlers ersetzt Florian Ballas.

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    Für Hannover ist das 3:0 übrigens die höchste Pausenführung seit April 2002 (damals 4:0 gegen Duisburg). Und diese ist auch in deren Höhe durchaus verdient, spricht doch die Torschussstatistik mit 8:1 für die Gastgeber eine deutliche Sprache. Nach dem bisherigen Aufritt der Dresdner fällt der Glaube schwer, dass es hier noch einmal spannend werden könnte.

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    Dann ist Pause! Hannover führt nach 45 Minuten klar mit 3:0.

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    Tooooor! HANNOVER 96 - Dynamo Dresden 3:0. Dann ist es vor der Pause doch noch passiert! Diesmal geht es über die linke Seite, wieder verteidigen die Dresdner viel zu zaghaft. So hat Ducksch alle Zeit der Welt zum Flanken und findet Prib, der völlig allein gelassen am linken Fünfereck mit dem Kopf ins lange Eck verlängert. Broll streckt sich, kann den dritten Saisontreffer von Prib aber nicht mehr verhindern.

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    Vorlage Marvin Ducksch

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    Wieder harmonieren Ducksch und Guidetti formidabel. Letzterer wird von Ducksch links am Strafraum freigespielt und zieht direkt ab. Der Ball streicht nur um Milimeter am rechten Pfosten vorbei.

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    Horn verliert beinahe am eigenen Sechzehner das Leder an Jeremejeff und muss dann mit dem langen Bein klären. Dabei trifft er den Schweden leicht am Fuß, das Spiel läuft aber weiter. Kauczinski kann allerdings durchatmen, denn auch Jeremejeff steht schnell wieder.

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    Der anschließende Eckball wird gefährlich! Prib findet Franke am Fünfmeterraum, der seinen Kopfball aber nicht richtig platzieren kann und das Tor verfehlt. Auch wenn Franke da womöglich von Nikolaou, der unter dem Ball hindurchsprang, leicht irritiert wurde, kann man da durchaus mehr draus machen!

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    Wieder wird es brenzlig im Strafraum der Gäste. Im letzten Moment klärt Nikolaou mit der Grätsche vor Ducksch, der ansonsten freie Bahn in Richtung Broll gehabt hätte.

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    Geht doch! Ducksch findet Guidetti zentral vor dem Sechzehner, der wieder einmal von Ballas und Nikolaou nur Geleitschutz bekommt und in Ruhe abziehen darf. Broll ist aber zur Stelle und fischt den Flachschuss aus dem linken Eck.

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    Mittlerweile sind wird allerdings auf einem doch recht überschaubarem Spielniveau angekommen. Seit dem 2:0 von Guidetti warten wir auf einen Torabschluss oder mal wieder den Hauch von Torgefahr ...

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    Immerhin gelingt es Dresden jetzt häufiger mal, das Spielgerät über mehrere Stationen in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Gewinnbringend war dies allerdings bislang noch nicht und so warten wir weiter auf den ersten gefährlichen Abschluss auf den Kasten von Ron-Robert Zieler.

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    Unglücklicher hätte diese erste halbe Stunde aus Sicht der Dresdener eigentlich kaum laufen können. Neben den beiden Gegentreffern musste Kauczinski eben früh wechseln und hat nach der Verletzung von Burnic womöglich den nächsten Ausfall in der ohnehin schon dünnen Personaldecke zu verschmerzen.

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    Da ist der angesprochene Wechsel. Für Dzenis Burnic geht es nicht weiter, Rene Klingenburg übernimmt.

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    Burnic bleibt nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Prib liegen. Der 22-Jährige muss am Knie behandelt werden, das sieht aber nicht gut aus. Gestützt von zwei Betreuern verlässt Burnic den Platz, Klingenburg macht sich draußen schon bereit.

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    Wieder findet Korbs scharfer Ball von der rechten Seite einen Abnehmer in der Mitte. Diesmal ist es Kaiser, der das Leder eigentlich stark mit in den Sechzehner nimmt, im letzten Moment mit vereinten Kräften aber von Ballas und Nikolaou am Abschluss gehindert werden kann.

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    Die Hannoveraner dürfen sich das Leder nach Belieben um den gegnerischen Sechzehner herumspielen. Vor allem den fleißigen Guidetti bekommen die Dresdener in der Anfangsphase überhaupt nicht zu greifen. Diesmal misslingt allerdings der Doppelpassversuch mit Haraguchi, auch wenn das ganz fein aussah.

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    Dynamo hat nach diesen zwei frühen Nackenschlägen ordentlich zu knabbern und steht jetzt noch tiefer hinten drin. Momentan spielt fast ausschließlich Hannover, dass übrigens mit jetzt 22 Treffern mehr Tore in der Rückrunde erzielt hat, als jedes andere Team.

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    Tooooor! HANNOVER 96 - Dynamo Dresden 2:0. Hannover erhöht und das sah doch sehr einfach aus! Wieder geht es über die rechte Seite, wo Korb viel Zeit hat und die Kugel flach in die Mitte bringt. Kaiser lässt clever durch, dahinter steht Guidetti am Elfmeterpunkt völlig blank und schiebt überlegt unten links ein. Da hat die Zuordnung in der Dresdener Defensive aber mal überhaupt nicht gestimmt!

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    Vorlage Julian Korb

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    Der Treffer von Ducksch war übrigens bereits das 21. Tor der Hannoveraner in der Rückrunde. Damit hat 96 bereits jetzt mehr Treffer erzielt, als in der gesamten Hinrunde. 

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    Wieder die Gastgeber! Nach einem hohen Querball von Guidetti hat Ducksch im Strafraum sträflich viel Raum. Weil der Pass aber etwas zu hoch ist, bleibt Ducksch nur noch der Abschluss per Kopf - drüber!

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    Guidetti bleibt nach einem Luftzweikampf mit Ballas kurz liegen, nachdem er unsanft auf dem Rücken gelandet war. Das ist schmerzhaft, es wird aber wohl weitergehen.

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    Tooooor! HANNOVER 96 - Dynamo Dresden 1:0. Da ist die frühe Führung für die Hausherren! Burnic verliert in der eigenen Hälfte an der Außenlinie den Ball und dann geht es schnell bei Hannover. Korb bedient Ducksch, der mit Tempo rechts in den Sechzehner zieht und dann bei seinem Abschluss eigentlich keinen optimalen Winkel hat. Broll sieht in dieser Situation aber nicht sonderlich gut aus und so landet der Flachschuss im Netz. Neuntes Saisontor für Ducksch! 

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    Vorlage Julian Korb

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    Den Hannoveranern gelingt es mehr und mehr, das Spielgeschehen in die Hand zu nehmen. Dresden steht tief in der eigenen Hälfte etwa zehn Meter hinter der Mittellinie und wartet auf Fehler des Gegners. Weil 96 aber von Beginn an konzentriert bei der Sache ist, wartet Dynamo bislang noch vergeblich.

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    Feiner Diagonalpass durch die Schnittstelle von Kaiser, der Ducksch frei vor Broll in aussichtsreiche Abschlussposition bringt. Die Fahne an der Seitenlinie geht aber nach oben - Abseits! 

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    Auf der Gegenseite findet eine Prib-Ecke den Kopf von Guidetti, der am zweiten Pfosten am höchsten springt, das Leder aber nicht auf den Kasten bringt. Munterer Beginn von beiden Mannschaften!

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    Auch die Gäste verstecken sich nicht. Über Umwege gelangt das Leder nach links zu Hamalainen, der volles Risiko geht und volley abzieht. Das Leder landet zwar im Oberrang, immerhin zeigen aber die Dresdener, dass man hier mutig mitspielen möchte.

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    Franke schlägt einen ersten langen Ball aus der Abwehr heraus und findet Haraguchi links im Strafraum. Die Hereingabe des Japaners ist aber unereichbar für Ducksch, der in der Mitte gelauert hatte.

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    Rein geht es in die Partie! Hannover hat angestoßen!

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    Der Unparteiische dieser Partie ist Manuel Gräfe. Mit dem 46-jährigen Sportwissenschaftler haben beide Mannschaften übrigens in dieser Saison schon ihre Erfahrungen gemacht. Während Hannover gegen Wehen dabei nur zu einem 2:2 kam, dürften die Dresdener an das letzte Spiel vor der Corona-Pause bessere Erinnerungen haben, als man Aue im Derby mit 2:1 besiegte.

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    Bevor es gleich losgeht schauen wir noch kurz auf die Duelle in der jüngeren Vergangenheit. Die letzten beiden Partien gingen an die Hannoveraner (2:0 und 2:1), allerdings beides Mal auswärts. Beim letzten Aufeinandertreffen in Hannover ging dagegen Dynamo als Sieger vom Platz (2:0).

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    Wäre Hannover zu Hause ähnlich erfolgreich, wie in der Fremde (zweitbestes Auswärtsteam der Liga), stünde man dagegen mittendrin im Aufstiegskampf. Weil auf eigenem Platz aber einzig Wehen noch weniger Punkte holte, muss man sich bei 96 mit ganz anderen Problemen herumschlagen. Dennoch dürfte die Brust mittlerweile auch bei Heimspielen wieder deutlich breiter sein, immerhin ist man seit sechs Partien in der heimischen HDI Arena unbesiegt (2 Siege, 4 Remis). Zuletzt verlor man am 14. Spieltag bei der Heimpremiere von Kenan Kocak gegen Darmstadt (1:2).

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    Als Elfter (36 Punkte) und derzeit sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz kann man zwar nicht von akuter Abstiegsgefahr sprechen, zu sehr sollten sich die 96er aber noch nicht zurücklehnen. Umso reizvoller wären heute die drei Punkte, winkt doch damit Tabellenplatz 6 und ein vorentscheidender Schritt in Sachen Klassenerhalt. Vom Aufstieg spricht man in Hannover allerdings bei aktuell 13 Zählern Rückstand auf den HSV (aktuell Dritter) wohl niemand.

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    Bei Hannover lief es unmittelbar vor und nach der Corona-Pause eigentlich ganz gut. Vier Spiele blieb man in Folge ungeschlagen, wobei man auch nach dem Re-Start mit einem Sieg (4:2 gegen Osnabrück) und einem Unentschieden (1:1 gegen den KSC) eigentlich ganz gut aus den Startlöchern kam. Die 1:3-Niederlage zuletzt gegen Sandhausen sorgte aber wieder für eine etwas unentspanntere Gemütslage bei den Niedersachsen, was Trainer Kocak dazu veranlasste, die Situation als "prekär und nicht wunderschön" zu bezeichnen.

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    Dafür muss es aber vor allem offensiv deutlich besser laufen, als über weite Strecken in dieser Saison. 25 Treffer in 26 Spielen ist eine Bilanz, die keine gegnerische Defensivreihe in Angst und Schrecken versetzen dürfte. Werden dann auch noch neben Platz Baustellen aufgemacht, wie Anfang dieser Woche, als die wohl nicht ganz einvernehmliche Trennung und deren Umstände mit dem langjährigen Geschäftsführer Ralf Minge zum 30. Juni bekannt wurde, dürfte es zusätzlich schwer mit dem Klassenerhalt werden.

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    Einen Sechs-Punkte-Rückstand haben die Sachsen aktuell auf den Relegationsplatz, acht Zähler sind es auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Bei drei Nachholspielen wären diese mit einer Maximalausbeute von neun Punkten in der Theorie zwar aufholbar, neben Hannover warten allerdings mit Greuther Fürth und Arminia Bielefeld zwei weitere Brocken. Umso wichtiger wäre heute der Dreier, würde man damit der Konkurrenz im Keller doch ein Signal senden, dass man Dynamo noch nicht abschreiben darf.

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    Einen Sechs-Punkte-Rückstand haben die Sachsen aktuell auf den Relegationsplatz, acht Punkte sind es auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Bei drei Nachholspielen wären diese mit einer Maximalausbeute von neun Punkten in der Theorie zwar aufholbar, neben Hannover warten allerdings mit Greuther Fürth und Arminia Bielefeld zwei weitere Brocken. Umso wichtiger wäre heute der Dreier, würde man damit der Konkurrenz im Keller doch ein Signal senden, dass man Dynamo noch nicht abschreiben darf.

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    "Fliegen, spielen, regenerieren, analysieren, vorbereiten, fliegen und wieder spielen", so sieht laut Markus Kauczinski aktuell der Wochenplan für Dynamo Dresden aus. Die heutige Partie ist das zweite von sieben Spielen innerhalb von 18 Tagen - ein Mammutprogram, dass es dem Tabellenschlusslicht (24 Zähler) im Kampf um den Klassenerhalt definitiv nicht leichter macht.

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    Nachdem Dynamo wegen positiver Corona-Tests die Zwangspause unfreiwillig um zwei Wochen verlängern musste, kassierte man zuletzt zum Re-Start gegen den VfB Stuttgart ein 0:2. Markus Kauczinski krämpelt seine Startelf im Vergleich dazu kräftig um, lediglich Torhüter Broll, Nikolaou, Ballas und Burnic sind erneut von Beginn an dabei. Kreuzer und Hamalainen übernehmen die Außenverteidigerpositionen von Wahlqvist und Löwe, Müller die Sechserposition von Petrak. In der Offensive sollen Jeremejeff, Horvath, Ebert und Terrazzino für mehr Durchschlagskraft sorgen, als es Makienok, Schmidt, Donyoh und Husbauer zuletzt gelang.

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    Für diese Elf hat sich Dresdens Coach Markus Kauczinski entschieden: Broll - Kreuzer, Ballas, Nikolaou, Hamalainen - Müller, Burnic - Horvath, Ebert,Terrazzino - Jeremejeff.

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    "Das war in keiner Weise 96-würdig, das wissen wir. Wir haben dort als Mannschaft versagt", kommentierte Hannovers Trainer Kenan Kocak die 1:3-Pleite zuletzt gegen den SV Sandhausen. Wenig verwunderlich sind daher die fünf Wechsel in der Startformation: Neben dem verletzten Kapitän Bakalorz (Prellung des Brustkorbs), sind Albornoz (nicht im Kader), Maina, Hübers und Teuchert (Bank) nicht dabei. Korb, Prib, Ducksch, Horn und Anton, der nach abgesessener Gelbsperre zurückkehrt, dürfen dafür von Beginn an ran.

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    Werfen wir gewohntermaßen zunächst einen Blick auf die Aufstellungen beider Mannschaften. Beginnen wir mit der Elf von Hannover 96: Zieler - Korb, Franke, Elez, Horn - Kaiser, Anton, Prib - Haraguchi - Guidetti, Ducksch.

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    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Nachhol-Begegnung des 26. Spieltages zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden.