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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hertha BSC - Bayer 04 Leverkusen. Bundesliga.

Hertha BSC 1

  • S Jovetic ()

Bayer 04 Leverkusen 1

  • R Andrich ()

Live-Kommentar

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Wer von Bundesligafußball noch nicht genug hat, der kommt heute natürlich voll auf seine Kosten: Nebenan läuft schon der Ticker zum zweiten Berliner Klub Union zu Gast in Köln beim Effzeh (Anstoß 17:30 Uhr), am späten Abend hat dann noch Greuther Fürth die Eintracht aus Frankfurt zu Gast am Ronhof (19:30 Uhr). Viel Spaß damit und bis zum nächsten Mal, bleiben Sie sportlich und vor allem gesund. Servus!

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In der Tabelle ist es aber noch kein Schritt nach vorne, die Hertha bleibt mit nun 13 Punkten auf Rang 13. Nach Führung haben die Berliner nun acht Punkte abgegeben, nur Greuther Fürth ließ mehr liegen (9). Leverkusen auf der anderen Seite bleibt im vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg und muss Wolfsburg und Leipzig vorbeiziehen lassen. Für Bayer geht es nach der Länderspielpause mit einem Heimspiel gegen Bochum weiter (Sa., 20.11., 15:30 Uhr), die Hertha ist anschließend am Abend beim Top-Spiel des 12. Spieltags im Berliner Derby bei Union zu Gast (18:30 Uhr). Natürlich gibt es auch diese Spiele dann wieder live bei uns im Ticker.

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Für die Hertha sind es zwei verlorene Punkte, obwohl die Alte Dame weniger Ballbesitz hatte (44 Prozent), war das Chancenplus klar auf Seiten der Hausherren (15:8), die es aber verpassten, in der schwächsten Phase der Leverkusener oder bei einem Konter in der Schlussphase den Deckel draufzumachen. Mit der gesehenen Leistung zeigte sich Dardai im DAZN-Interview direkt nach Abpfiff aber dennoch "sehr zufrieden, wir waren aktiv gegen den Ball, das war ein klarer Schritt nach vorne", wenngleich der späte Ausgleich "natürlich ärgerlich" war.

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Nach dem Spielverlauf ein Punktgewinn für Leverkusen, ohne Frage. Zwar war die Pausenführung für die Hertha nicht zwingend verdient, doch Bayer präsentierte sich harmlos und ausgelaugt, schaffte es im zweiten Durchgang nur selten, sich gegen die Niederlage aufzubäumen und rollte mit leerem Tank an. Über 90 Minuten konnte sich die Werkself so eigentlich keine einzige klare Chance erspielen - bis in der letzten Spielminute Andrich der Ball nach einem Standard glücklich vor die Füße fiel und ausgerechnet der Ex-Unioner und ehemalige Hertha-Jugendspieler für den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich sorgte.

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Dann ist Schluss! Punkteteilung im Olympiastadion, 1:1 zwischen der Hertha und Bayer Leverkusen.

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Boateng mit dem Steilpass für Selke, der ist schneller als Tapsoba, aber schnell nicht genug: An der Strafraumgrenze wartet Hradecky und sammelt das Spielgerät ein.

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Vier Minuten werden nachgespielt. Kriegt die Hertha die Köpfe schnell genug wieder gehoben? Landet noch jemand den Lucky Punch? Betonung auf "noch".

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TOOOOOOOR! Hertha BSC - BAYER LEVERKUSEN 1:1! Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Und es konnte nur so fallen, aus dem heiteren Himmel, wie schon beim Berliner Tor, nach einem Standard: Demirbay schnibbelt die Kugel von halbrechts in die Box, zwei Berliner werfen sich rein, fliegen aber vorbei. Und Kossounou steht einfach nur da, weiß selbst nicht, wie ihm geschieht, als die Kugel von einem Schienbein in den Lauf von Robert Andrich prallt, der das Leder aus kurzer Distanz nur noch über die Linie schieben muss. Wahnsinn!

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Vorlage Odilon Kossounou

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Auswechslung Maximilian Mittelstädt Dennis Jastrzembski

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Auch Dardai schöpft sein Wechselkontigent mit einem Doppelwechsel aus: Jurgen Ekkelenkamp übernimmt für Mittelstädt ...

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Mit Sertdemir und Bravo hat Leverkusen nun zwei 16-Jährige auf dem Platz. Schwierige Zeiten in Leverkusen!

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Auswechslung Jeremie Agyekum Frimpong Batuhan Zidan Sertdemir

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... und Zidan Sertdemir ersetzt Adli.

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Fünf Minuten sind noch auf der Uhr. Bayer rennt an, hat aber einfach nicht genug Power und Kreativität. Es riecht nach dem vierten sieglosen Bundesligaspiel in Folge!

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Die Hertha probiert es spielerisch! Das bringt Zeit - und eine gute Abschlussposition für Boateng, der 20 Meter zentral vor dem Tor aber gut angelaufen wird und so nicht präzise genug abschließen kann.

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Amiri schickt Diaby am rechten Flügel in die Tiefe, Plattenhardt hat aber noch genug Körner, um den Sprint zu ziehen und per Grätsche zur Ecke zu klären. Starke Aktion!

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Und Lucas Tousart für den nicht minder fleißigen Santiago Ascacibar.

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Auf der anderen Seite wechselt Dardai doppelt, bringt den erfahrenen Kevin-Prince Boateng für den wie immer fleißigen Darida.

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Seoane zieht nochmal einen Joker - und das ist ein Bundesligadebütant: Iker Bravo kommt für Paulinho.

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Moussa Diaby stoppt Plattenhardt links im Mittelfeld taktisch und sieht dafür schon seine sechste Gelbe Karte in dieser Spielzeit.

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Auf der anderen Seite öffnen sich nun immer mehr Räume für die Hertha bei Gegenstößen. Bekommt die Alte Dame einen dieser Konter ausgespielt, ist hier Feierabend.

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Was geht noch bei der Werkself? Bayer hat sich in den letzten Minuten gegen die drohende Niederlage aufgebäumt, hat noch eine Viertelstunde, um den nächsten Rückschlag zu verhindern.

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Der Mann des Spiels - Stand jetzt - holt sich den verdienten Applaus. Nicht nur für sein Tor, sondern auch, weil Jovetic viele Bälle festgemacht und kluge Aktionen hatte. Mit Selke kommt ein weiterer Arbeitertyp ins Spiel.

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Wieder Demirbay mit Gewalt! Aus 30 Metern zentraler Position zwingt er Schwolow zu einer Glanzparade, der das Leder unten links aus dem Eck taucht. Der Abstauber von Adli landet als Aufsetzer auf dem Tordach, war aber ohnehin Abseits.

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Leverkusen intensiviert seine Offensivbemühungen wieder! Frimpong tankt sich auf der rechten Seite durch, vor der Hereingabe ist ein Berliner am Ball, geklärt bekommen sie die Situation aber nicht wirklich. Demirbay zieht aus zwölf Metern kompromisslos ab, der Gewaltschuss wird aber zur Ecke abgefälscht.

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Starker Zweikampf von Stark, der im Strafraum mit hohem Risiko gegen Adli reingrätscht, den Angreifer aber fair vom Ball trennt.

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Die Hausherren machen das ansonsten weiter sehr clever und abgezockt. Die defensive Grundordnung wird nicht aufgegeben, auch wenn der Gegner schwächelt, rennt man nicht blind ins offene Messer.

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Mal eine Umschaltgelegenheit für Bayer, aber Darida zieht das taktische Foul und nimmt dafür die Gelbe Karte in Kauf.

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Die Hertha auf der anderen Seite verdient sich in diesen Minuten die Führung nachträglich. Nicht immer technisch einwandfrei, aber immer zielstrebig suchen die Hauptstädter den Weg nach vorne und den Abschluss. Und hinten hat man entkräftet wirkende Leverkusener gut im Griff.

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Beide Wechsel werden an der Formation nicht viel ändern, bringen grundsätzlich aber offensiver ausgerichtete Spieler. Dass Seoane nicht viele Pfeile im Köcher hat, hatten wir bereits thematisiert.

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... außerdem ersetzt Daley Sinkgraven hinten links nun Hincapie.

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Und deshalb wechselt Seoane nun auch doppelt! Nadiem Amiri kommt für den schwachen Palacios ...

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Puh! Leverkusen ist komplett ideen- und mittellos in dieser Phase ...

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Kerem Demirbay verzettelt sich wieder in einem kleinen Handgemenge, sieht dafür die Gelbe Karte.

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Mittelstädt und Plattenhardt links in der Box, aber zu umständlich, Tah bereinigt. Aber Leverkusen wirkt platt, die Rückwärtsbewegung wird gerade nur sporadisch angenommen. Kann die Hertha daraus Kapital schlagen und die Weichen auf Heimsieg stellen?

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Verdeutlicht aber, was ohnehin schon deutlich sein sollte: Seoane MUSS reagieren, die elf auf dem Platz werden es heute eher nicht richten.

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Riesenchance für die Hertha! Serdar hebt die Kugel aus dem rechten Halbfeld über die Abwehrkette in den Rücken der Abwehr. Die verharrt in Schockstarre, Jovetic läuft durch und hat viele Optionen, um das 2:0 zu markieren. Die anspruchsvolle Direktabnahme aus der Luft war sicher die schwierigste. Zu schwierig.

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Knapp 60 Prozent Ballbesitz hat Leverkusen in den ersten neun Minuten der zweiten Halbzeit, das unterstreicht das Bemühen. Wirklich etwas einfallen tut ihnen aber nicht. Und die Pass- und Zweikampfquote von Bayer wollen Sie gar nicht wissen, sofern Sie es mit den Gästen halten.

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Die Gäste haben gleich wieder mehr vom Ball, Berlin steht tief und hält die Reihen dicht. Ohne Tempo ist da kein Durchkommen. Und Sie merken schon: Selbes Bild wie vor dem Seitenwechsel.

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Leverkusen wird sich für die zweite Halbzeit etwas vorgenommen haben. Was genau, das halten sie in den ersten Minuten noch geheim.

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Die Hertha ist in dieser Saison noch ungeschlagen, wenn man zur Halbzeit führte (3 Siege), Leverkusen nach Pausenrückstand noch ohne Punkte. Und heute? Rein in den zweiten Spielabschnitt!

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Nein, relativ zeitig geht es in die Kabinen. Hertha BSC führt etwas schmeichelhaft mit 1:0 gegen Bayer Leverusen.

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Das hatte sich natürlich nicht wirklich abgezeichnet, die Hertha hatte schließlich bislang kaum Auftritte im Sechzehner der Gäste. Für Leverkusen wird es nun freilich noch schwieriger als ohnehin schon. Gelingt noch die schnelle Antwort?

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TOOOOOR! HERTHA BSC - Bayer Leverkusen 1:0! Und plötzlich jubeln die Hausherren sogar! Eine Hereingabe von der linken Seite klärt Tah per Kopf ins Mittelfeld, wo Mittelstädt das Kopfballduell gegen Palacios gewinnt und so das Leder zurück in die Box bugsiert. Die eine Hälfte der Leverkusener Mannschaft stellt die Abseitsfalle für Stefan Jovetic, Hincapie rückt aber zu spät raus und hebt auf. Und was der Montenegriner macht, ist große Klasse. Ballannahme mit dem Rücken zum Tor, Drehung, linke Fackel links oben ins Netz geschweißt. Sehenswert!

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Vorlage Maximilian Mittelstädt

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Der Kampf spielt der Hertha natürlich mehr in die Karten, die Hausherren stehen tief und verteidigen ihren Strafraum mit viel Leidenschaft. Paulinho wird von zwei Mann umstellt, Demirbay wird sofort angelaufen, Diaby links im Sechzehner sieht die Kugel vor lauter Berliner Beine gar nicht - und so verpufft der nächste Bayer-Anlauf wirkungslos.

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Mit klareren Worten: Der Schwung aus den Minuten 24 bis 26 ist längst wieder verloren gegangen, es bleibt ein umkämpftes, schwer anzusehendes Spiel.

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Jovetic versucht, mit einem Außenristheber links in der Box Darida in Szene zu setzen, der Tscheche erreicht das Zuspiel aber nicht. Mit Ausnahme der Serdar-Chance kann auch die Hertha kaum Akzente setzen.

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Leverkusen erarbeitet sich nach wie vor ein optisches Übergewicht, vielversprechende Situationen ergeben sich aber bislang ausnahmslos bei Standards - die Demirbay in aller Regelmäßigkeit dann viel zu harmlos ausführt.

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Bisher wird mehr Fußball gekämpft und gearbeitet als gespielt, nun gibt es auch die erste Gelbe Karte. Die verdient sich Exequiel Palacios für ein Foul an Plattenhardt. Es ist die erste für den Argentinier in dieser Saison.

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Ein Leckerbissen ist es natürlich noch immer nicht, den Schwung der letzten Minuten wollen wir aber gerne beibehalten. Wo das Tor steht wissen beide Teams nun immerhin.

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Na bitte, manchmal muss man nur meckern - denn im Gegenzug landet der Ball im Netz! Adli wird links an die Grundlinie geschickt und spielt die Kugel flach an den ersten Pfosten, wo Andrich angerauscht kommt und das Leder aus sechs Metern ins lange Eck drückt. Der Jubel hält aber nicht lange, denn Hartmann bekommt ein Kommando aufs Ohr: Der Ball war vor Adlis Hereingabe bereits deutlich im Toraus.

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Und schon wird es laut im Olympiastadion! Die Hertha erzwingt den nächsten Ballgewinn im Aufbauspiel der Gäste und schaltet dann schnell um. Serdar wird rechts in die Box geschickt und hält drauf, der harte Abschluss aus neun Metern wird von Hradecky aber gut pariert.

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Nach der Hälfte des ersten Spielabschnitts müssen wir ein zerfahrenes, schwaches Bundesligaspiel feststellen. Zwei Distanzschüsse der Berliner, drei Halbchancen der Leverkusener, ansonsten viele Fehlpässe und Mittelfeldgeplänkel. Da ist noch viel Luft nach oben für den weiteren Verlauf des Spiels.

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Nächste Gelegenheit für Leverkusen, durch einen ruhenden Ball für Gefahr zu sorgen, dieses Mal von der linken Seite. Erneut steht Demirbay bereit, die Hereingabe kommt deutlich besser, aber auch das bereinigen die Berliner am Ende ohne größere Aufregung.

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Nun übernimmt Bayer wieder die Spielkontrolle, Plattenhardt stoppt rechts im Halbraum Andrich mit unfairen Mitteln und verursacht so eine vielversprechende Standardsituation für Leverkusen. Die Hereingabe von Demirbay ist allerdings gnadenlos schlecht für einen Mann seiner Qualität.

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Aber diese Szenen zeigen: Die Hertha ist da, die Hertha will in den richtigen Momenten mitspielen - und Leverkusen tut sich nach wie vor extrem schwer, muss viel Geduld aufbringen.

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Dann findet die Alte Dame aber den Weg in den Sechzehner! Eine Flanke von der linken Seite bekommt Tapsoba nicht ordentlich geklärt, Serdar kommt mit Tempo und nimmt den freien Ball an der Strafraumgrenze an. Palacios bringt im letzten Moment das lange Bein dazwischen und klärt zur ersten Hertha-Ecke. Die bleibt nicht weiter nennenswert.

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Die Hertha kommt noch nicht in den Strafraum der Gäste. Richter nimmt auf halblinks Fahrt auf, lässt zwei Leverkusener stehen auf dem Weg zur Box, aber hat auch keine Unterstützung seiner Kollegen. Ohne zieht auch er aus 20, 25 Metern früh ab und kann Hradecky nicht wirklich fordern.

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Starke Aktion von Frimpong! Mit einem Haken schickt er Plattenhard auf Rechtsaußen an die Würstchenbude und hat dann viel Grün vor sich. An der Strafraumkante flankt er scharf in die Mitte, Demirbay kommt aber nicht kontrolliert zum Abschluss. Kein Problem für Schwolow.

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Leverkusen ist direkt bemüht um Spielkontrolle und gepflegtes Aufbauspiel, tief stehende Berliner und eigene Ungenauigkeiten im Passspiel machen der Werkself das Leben in den ersten Minuten aber sehr schwer. Die Hertha verteidigt engagiert und bissig, ist am Ball aber bislang zu limitiert, um selbst in die Offensive zu finden.

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Auch Andrich fasst sich mal ein Herz und zieht aus der Distanz ab, sein Schuss segelt aber einen guten Meter links am Kasten vorbei.

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Die Alte Dame meldet sich an! Schlampiger Pass im Leverkusener Aufbauspiel, Mittelstädt riecht den Braten und spielt schnell in die Spitze auf Jovetic. Die Tür in den Strafraum ist zu, der Montenegriner zieht deshalb einfach mal aus 25 Metern zentraler Position ab. Noch abgefälscht wird die erste Prüfung für Hradecky keine allzu schwierige.

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Die Gäste haben in den ersten Minuten mehr vom Ball, die Hertha begegnet den Leverkusenern mit einer sehr kompakten Fünferreihe im Mittelfeld und einer klaren Viererkette vor dem Strafraum.

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Leverkusen direkt mit Zug nach vorne. Paulinho wird links auf die Reise geschickt und dringt mit Tempo in die Box ein, seine flache Hereingabe klärt Dardai zur ersten Ecke. Die bringt allerdings keine Gefahr und wird am ersten Pfosten geklärt.

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Los geht's! Hartmann gibt die Partie frei, der Bundesliga-Sonntag läuft.

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Fehlt eigentlich nur noch ein Wort zum Schiedsrichtergespann, die Partie steht unter der Leitung von Robert Hartmann. Unterstützt wird er dabei von seinen beiden Assistenten Christian Leicher und Stefan Lupp sowie dem Vierten Offiziellen Harm Osmers. Als Videoassistent fungiert Daniel Schlager.

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Bayer Leverkusen dagegen könnte zu Gute kommen, dass man auf fremden Rasen spielt - denn außerhalb der eigenen vier Wände ist die Werkself in dieser Bundesliga-Saison noch ungeschlagen (3S, 2U) - nur die Bayern sind auf fremden Plätzen ebenfalls noch ohne Niederlage. Seoane könnte damit der erste Bayer-Coach seit Jupp Heynckes in 2009/10 werden, der keines seiner ersten sechs Auswärtsspiele in der Bundesliga verliert. Weitere Vergleiche mit der Saison 2009/10 sparen wir uns aus Rücksicht auf die Hertha - vorerst.

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Es steht also auf beiden Seiten durchaus eine Menge auf dem Spiel, der Saisonverlauf beider Teams ist von Höhen und Tiefen gezeichnet, heute wird es vor allem darum gehen, mehr Höhen zu erwischen. Dabei könnte der Hertha zur Hilfe kommen, dass die Ostkurve nach der Anpassung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wieder öffnet, bis zu 37.500 Zuschauer werden gegen Leverkusen im Berliner Olympiastadion erwartet (bisher: 25.000).

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Allerdings: Es läuft nicht mehr so gut wie zu Beginn bei Bayer! Seit dem Kollaps gegen die Bayern (1:5) ist der Wurm drin bei Leverkusen, fünf Pflichtspiele in Serie konnte Leverkusen nicht gewinnen, darunter das etwas blamable Pokalaus gegen Zweitligist Karlsruher SC. Die Seonae-Truppe muss zwingend auch in der Liga wieder in die Spur finden, will man im Rennen um die Champions-League-Plätze vor der Winterpause nicht abreißen lassen.

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Auch in diesem Jahr findet sich die Werkself in der Tabelle wieder deutlich über den Hauptstädtern wieder: 17 Punkte, Platz 6, bei einem Erfolg in Berlin winkt der Sprung zurück auf Rang 4, vorbei an Wolfsburg und Leipzig, die gestern vorlegen konnten, und ran an Freiburg, das in München trotz großem Kampf erwartungsgemäß an Boden verlor.

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Und ein Sieg gegen Leverkusen ist nicht ausgeschlossen, schließlich ist die Hertha seit vier Bundesligapartien gegen Bayer ungeschlagen (3S, 1U) - und ohne Gegentor! "Statistik ist immer schön", sagt Dardai zu diesem Fakt. Mehr Statistiken und Vergleiche braucht er aber nicht. "Wenn wir gucken, wo Leverkusen in den letzten zehn Jahren stand und wo Hertha BSC, dann brauchten wir gar nicht spielen."

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Der Hertha droht die nächste Saison im tristen Niemandsland der Bundesliga-Tabelle, immerhin scheint die Konkurrenz in diesem Jahr zu schwach, als dass die Berliner wirklich in den Abstiegskampf geraten könnten. Zwölf Zähler holte die Dardai-Truppe an den ersten zehn Spieltagen, Platz 13 steht damit am Sonntagmittag zu Buche. Immerhin: Ein Heimsieg könnte die Alte Dame auf Rang 10 spülen.

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Bei der Hertha gibt es drei Wechsel nach der Pleite zuletzt am Freitagabend bei der TSG Hoffenheim (0:2): Boyata fehlt den Berlinern nach seiner Roten Karte in Sinsheim ingesamt drei Spiele gesperrt, Piatek muss auf der Bank Platz nehmen und Zeefuik findet sich gar nicht erst im Kader wieder. Dafür erhalten Marton Dardai, Plattenhardt und Jovetic ihre Chance von Anfang an.

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Bei den Hausherren vertraut Pal Dardai auf folgende Startformation: Schwolow - Plattenhardt, Dardai, Stark, Pekarik - Mittelstädt, Serdar, Ascacibar, Darida, Richter - Jovetic.

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Eine Aufstellung, die nicht mehr überrascht, auch wenn Bayer damit auf eine klare Nummer Neun in der Sturmspitze verzichtet. Das allerdings hat schnell gefundene Gründe, denn Seoane muss ebenso auf seinen verletzten Torjäger Patrik Schick (8 Treffer) verzichten, wie auf Hertha-Experte Lucas Alario (einziger BL-Hattrick gelang gegen Hertha BSC). Schon in der Europa League war Leverkusen zur Improvisation gezwungen, mit großem Erfolg. Im Vergleich zur Elf, die Betis Sevilla deklassierte, rutscht Palacios für den angeschlagenen Wirtz (Probleme am Hüftbeuger) in die Startelf.

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Beginnen wir mit einem Blick auf die Aufstellungen und zunächst das Personal der Gäste. Gerardo Seoane hat sich für folgende Elf entschieden: L. Hradecky - Hincapie, Tapsoba, Tah, Frimpong - Diaby, Demirbay, Andrich, Palacios, Paulinho - Adli.

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Leverkusen hat die Generalprobe in der Europa League gemeistert und mit einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen Betis Sevilla unter der Woche zurück in die Spur gefunden. In der Spur war auch die Hertha zuletzt - zumindest wenn es gegen die Werkself von Bayer ging. Wer behält heute den Kurs bei und sammelt die drei Punkte ein? Auf geht's in den Bundesliga-Sonntag!

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 11. Spieltages zwischen Hertha BSC und Bayer Leverkusen.