Zum Inhalte wechseln
SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Holstein Kiel - Erzgebirge Aue. 2. Bundesliga.

Holstein Kiel 3

  • F Porath ()
  • J Arp ()
  • J Mees ()

Erzgebirge Aue 0

    Live-Kommentar

    comment icon

    Das war es an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse - und schnell rüber zur Bundesliga, bis dahin! 

    comment icon

    Kiel gelingt damit der Befreiungsschlag, das 3:0 dürfte jede Menge Stress lösen. Jetzt wissen die Störche, dass sie eigentlich nichts verlernt haben. So und mit dem Stand Samstagmittag 15. Platz geht es in die Länderspielpause. Am 11. September geht die Reise nach Karlsruhe. Aue kassiert nach zu Beginn drei Unentschieden die zweite Niederlage in Folge und wartet auf den ersten Sieg. Das sind in Endabrechnung nur drei Punkte und Rang 18. Besser werden soll es am 12.9. zu Hause gegen Düsseldorf. 

    comment icon

    Ein aufregendes Spiel mit jeder Menge Highlights findet mit Kiel einen verdienten Sieger, das 3:0 ist aber recht hoch angesetzt, da sich eigentlich auch Aue gut im Spiel wähnte, mit Gueye einen gefährlichen Stürmer hatte, zu Chancen kam, die aber nicht nutzte. Und weil Aue hinten vogelwild daherkam, konnten sich offensiv fulminante Kieler Torchancen für drei Spiele erarbeiten. Männel tat noch alles ihm Mögliche, war drei Mal aber chancenlos. Nach Mees' Entscheidung trudelte das Spiel aus.

    full_time icon

    Schlusspfiff! 

    comment icon

    Zwei Minuten gibt es noch obendrauf, das Spiel zieht sich gerade von Foul zu Foul, da passiert nicht mehr viel. Den Zuschauern ist es egal, die feiern ihr Team angemessen. 

    substitution icon

    Fandrich macht noch kurz Platz für Riese. 

    yellow_card icon

    Carlson holt sich noch Gelb für sein langes Bein im Mittelfeld gegen Arp. Da war auch schon ein bisschen Frust drin. Ein bisschen verständlich, gegen diesen Arp. Der hat nach seiner Einwechslung ein herausragendes Spiel gemacht. 

    substitution icon

    Sterner kommt bei Kiel noch für ein paar Minuten für Kirkeskov ins Spiel. 

    yellow_card icon

    Strauß erwischt beim Nachhacken nach dem selbst verlorenen Ball mit seiner Grätsche nur den Fuß von Holtby und wird dafür verwarnt. 

    goal icon

    Toooooor! HOLSTEIN KIEL - Erzgebirge Aue 3:0. Im Gegenzug schießt Mees die Entscheidung. Mees spielt den Ball von der linken Seite tief zu Holtby und startet dann ins Zentrum durch, Holtby erkennt das, spielt mit der Hacke direkt in Mees' Lauf. Und weil zwei Verteidiger auf Holtby gegangen sind, hat Mees freie Bahn. Carlson steht da noch, macht aber nur den Passweg zu Arp zu. Als Mees das erkennt, stolpert er fast noch, geht dann aber trotzdem selbst aufs Tor und schießt ohne Probleme ein.

    comment icon

    Vorlage Lewis Harry Holtby

    comment icon

    Wenn Aue noch was holen will, sollte es langsam mal seine Chancen nutzen. Gueye bekommt den Ball kurz vor dem Fünfer von der Grundlinie aus serviert, schießt aber daneben. Trotzdem, Gueye macht bei den Auern ein gutes Spiel. 

    comment icon

    Holtbys Eckbälle sind ein neuer Faktor im Kieler Spiel. Auch wenn die diesmal eher glücklich durchrutscht. Ans Schienbein von Lorenz, von wo der Ball gen kurzes Eck springt, wo Männel sicher zupackt. 

    comment icon

    Gut gespielt von den Kielern, die sich mit dem aufgerückten Wahl und Mees über links in den Strafraum kombinieren. Mees will dann querlegen, Männel ist so ausgespielt. Doch in der Mitte rettet Carlson in höchster Not vor dem einschussbereiten Lorenz. 

    substitution icon

    Dann wieder ein Wechsel. Zolinski geht für Sijaric vom Feld. 

    highlight icon

    Zwischendurch mal eine Männel-Parade, davon kann es nie genug geben. Arp köpft nach einem Eckball aufs Tor, Männel fliegt und lenkt den über die Latte. 

    substitution icon

    Außerdem wird der überragende Reese ausgewechselt, Mees ersetzt ihn. 

    substitution icon

    Doppelwechsel bei den Störchen. Nach fünf Minuten in Düsseldorf bekommt Holtby nun knapp 20 Minuten bei seinem Heimdebüt für die Kieler. Bartels geht runter. 

    yellow_card icon

    Gelbe Karte für Ben Zolinski, ist aber nicht wirklich ersichtlich, wofür Aues Spieler verwarnt wird.

    highlight icon

    Irres Ding von Arp. Mühling nimmt eine zu kurze Kopfballabwehr auf und findet mit einem genialen Pass die Lücke für Arp, der (abseitsverdächtig) frei vor Männel steht. Arp umdribbelt Männel eigentlich schon, kommt dann aber ins Stolpern und kann die Kugel nicht über die Linie drücken. Auch weil Männel sich berappelt und irgendwie noch die Pranke an den Ball bekommt. Ganz große Torhüterleistung des Auer Keepers mal wieder. 

    comment icon

    Kurz danach legt Gueye eine weite Flanke per Kopf auf den lauernden Mance ab, der aber auch diesmal mit seiner Direktabnahme geblockt wird. Viel vielleicht, fast, knapp, hätte. Richtig parierern musste Gelios noch nichts. 

    comment icon

    Nächster Versuch, diesmal von Mance. Gueye setzt sich auf der rechten Außenbahn etwas glücklich durch, spielt den kurzen Pass nach innen zu Strauß, der legt weiter zu Mance, dessen Schuss aus dem Zentrum blockt Wahl aber ab. 

    comment icon

    Aue ist bemüht. Kiel hat den Spektakel-Modus abgeschaltet, steht tiefer, verwaltet und lauert mit dem schnellen Reese und dem ballsicheren Arp auf Konter. Noch ist die Tür für einen Auer Punktgewinn nicht geschlossen. So Chancen wie eben von Zolisnki sollten dann aber konsequenter genutzt werden. 

    highlight icon

    Der lange Gueye gewinnt abermals ein Kopfballduell, legt so eine Kerze quer durch den Strafraum. Zolinski erläuft die und zieht aus zwölf Metern ab, verzieht aber völlig. Das war eine gute Chance für den Anschlusstreffer, ziemlich leichtfertig vergeben mit einem unkonzentrierten Abschluss. 

    substitution icon

    Schon der dritte Wechsel beim Erzgebirge in einer Stunde. Baumgart kommt für den blassen Nazarov. 

    yellow_card icon

    Und eine neue Härte kommt auch rein. Messeguem mit der nächsten Gelben, weil er Bartels rüde umholzt. Das Sorry kommt aber direkt hinterher, so ist schnell wieder alles gut. 

    comment icon

    Ist natürlich Quatsch. Es bleibt alles brisant und heiß hier, aber Aue wirkt etwas gefestigter jetzt. Und aufgegeben haben sich die Gäste natürlich auch nicht, warum auch, da waren ja auch ihrerseits gute Torchancen dabei im ersten Durchgang. Und weil Arp im Abseits steht, nur deshalb frei vor Männel auftaucht, bleibt auch das 0:2-Zwischergebnis aufholbar. 

    comment icon

    Bestimmt schon seit fünf Minuten jetzt keine Großchance mehr. Wird das jetzt etwas zum Langweiler? Unmut kommt auf. 

    yellow_card icon

    Erste Gelbe Karte der Partie: Nazarov hält gegen Benger übermütig den Fuß drauf und wird nachträglich bestraft. Im Zuge der Vorteilsauslegung versuchte es Mance erneut aus der Distanz, diesmal schießt er aber weit vorbei. 

    highlight icon

    Schnell auf die andere Seite, wo Benger im Zentrum massig Platz hat und einen tollen Schnittstellenpass nach halblinks spielt. Dort läuft der schnelle Reese ein, der ist ohnehin nicht zu halten heute, will jetzt querlegen, Männel kommt aber mutig raus und schmeißt sich erfolgreich in den Passweg. 

    comment icon

    21 Torschüsse in der ersten Halbzeit, Wahnsinn. Das ist ganz schön viel. Und der 22. kommt jetzt von Mance, der aus 22 Metern mit seinem Spannschuss den linken Winkel nur knapp verfehlt. Guter Versuch des bulligen Kroaten. 

    highlight icon

    Aber kaum angepfiffen, ruht das Spiel wieder. Gueye und Lorenz sind böse mit den Köpfen aneinander gerasselt. Beide können aber weitermachen, obwohl Gueye schon etwas wackelig aussieht. Aber er fängt sich wieder. 

    match_start icon

    Und dann kann es weitergehen. 

    substitution icon

    Bussmann war leider ein Unsicherheitsfaktor und wird jetzt erlöst. Härtel nimmt seine Position ein. 

    substitution icon

    Doppelt so viele Wechsel dagegen bei Aue. Neuzugang Mance feiert sein Debüt und kommt für Barylla. 

    substitution icon

    Ein Wechsel bei den fulminanten Störchen: Neumann kommt positionsgetreu für Korb. 

    half_time icon

    Was für eine Highlight-Show der Kieler. Die jetzt aber erstmal unterbrochen ist. Aue darf durchatmen, es ist Pause. 

    highlight icon

    Einen muss das Erzgebirge aber noch überstehen. Korrigiere, zwei. Erst pariert Männel bärenstark gegen Arp, der von Bartels von der linken Seite in den Strafraum geshcickt wird, der überforderte Bussmann hechelt nur hinterher. Der zweite Ball kommt zu Reese, der links abermals zwei Gegenspieler stehen lässt, flankt, direkt auf den Kopf von Arp, der sich nach seinem Abschluss gerade wieder berappelt hat. Aber zu nah am Tor steht, als dass er den Ball noch auf dieses gedrückt bekommt. 

    highlight icon

    Und jetzt hält Männel sein Team im Spiel. Bussmann vertändelt an der rechten Strafraumecke den Ball gegen den giftigen, brandgefährlichen Arp, der aus spitzem Winkel abschließt. Männel bleibt stabil im Oberkörper, macht sich groß und wehrt ab. Aue sehnt den Halbzeitpfiff herbei.  

    highlight icon

    Porath könnte schon für die Entscheidung sorgen. Mühling darf bei einer Umschaltaktion das gesamte Mittelfeld überbrücken und rechts auf Porath ablegen. Der kommt halbrechts im Strafraum frei zum Schuss, verzieht aber deutlich. Aue schwimmt hinten gewaltig, da stimmt kaum was. 

    goal icon

    Tooooooor! HOLSTEIN KIEL - Erzgebirge Aue 2:0. Kinder, ist hier was los - ein Traumtor von Arp! Fürchterliche Kopfballabwehr von Gonther nach einem langen Ball an der Strafraumkante, direkt in den Fuß von Arp. Was der dann aber macht, ist Fußballkunst vom feinsten. Gonther, Nazarov, Bussmann, Carlson, keiner kriegt ihn zu fassen. Ein Haken, noch einer, enge Ballführung, dann der präzise Schuss aus zwölf Metern flach ins linke Eck. Und keine Chance für Männel. 

    highlight icon

    Heldentat von Korb, der sich sechs Meter vor dem Tor in einen Abschluss von Gueye schmeißt. Der schlaksige Senegalese macht den Kielern Verteidigern echt Probleme. Mit schönem vertikalen Direktspiel gelangt der Ball über drei Kontakte von Strauß zum Stürmer, der Korb erst abschüttelt, dann schießt, aber an Korbs Grätsche hängen bleibt. Und der Verteidiger wird zu Recht gefeiert wie nach einem Torerfolg. 

    comment icon

    Ein Tor wie eine Befreiung für Kiel und die knapp 4000 Zuschauer. Auch die Bank ging da gut mit. Ein Heimsieg heute gegen ein, Stand jetzt, schlagbares Aue wäre so, so wichtig für die kommende Länderspielpause und den weiteren Saisonverlauf. Da arbeitet es sich ganz anders.  

    goal icon

    Tooooooor! HOLSTEIN KIEL - Erzgebirge Aue 1:0. Kiel bleibt nach der Reese-Chance dran - und dann ist auch Männel chancenlos: Aue bekommt den Ball nicht raus, Kirkeskov spielt den Ball auf der linken Seite zu Reese und überläuft dann, der Pass kommt aber nicht, weil schon Reese frei flanken darf. In der Mitte rennt Porath in den Ball und nickt ihn gekonnt ins kurze Eck. Präzise Flanke, schöner Kopfball, gutes Tor!  

    comment icon

    Vorlage Fabian Reese

    highlight icon

    Jetzt geht es aber ab hier. Langer Ball auf Arp, der lässt klatschen zu Reese, der ist so halblinks im Sechzehner durch und schießt aus spitzem Winkel. Klasse Abschluss, aber auch richtig gute Parade von Männel, der den Arm hochreißt und den wuchtigen Schuss abwehrt.  

    highlight icon

    Kurz nach dem Wechsel der Pfostenknaller von Gueye! Und das war ein richtig guter Schuss. Erst reibt sich der lange Stürmer im Luftkampf mit Wahl auf, dahinter springt der Ball dann zu Zolinski, der ihn mit dem Außenrist zu Gueye legt. Der büffelt sich noch drei Meter vor und schießt dann mit toller Technik flach aus gut 25 Metern. Gelios streckt sich, kommt aber niemals dran und hat Glück, dass die Kugel an den Pfosten prallt. 

    substitution icon

    Nachmittag zum Vergessen für Skrzybski, der jetzt raus muss. Ist er angeschlagen? Ersichtlich war nichts. Arp kommt rein.  

    comment icon

    Auf der anderen Seite hat Gonther unverhofft die große Chance. Wahl springt bei einem Eckball kolossal am Ball vorbei, so hat Gonther dahinter massig Platz, um den Ball mit dem Fuß aufs Tor zu drücken. Doch der Verteidiger scheint ob Wahls Irrflug so irritiert, dass er den Ball nicht richtig trifft.  

    comment icon

    Das Ding von Skrzybski gerade war symptomatisch für die Kieler Verfassung. Die Sicherheit, das Selbstvertrauen, die Überzeugung, mit der Kiel letztes Jahr lange Zeit begeistert hat, bis am Ende die Luft ausging, ist nicht mehr da. Das muss alles neu erarbeitet werden. Das gilt nicht nur für Neuzugang Skrzybski. Auch Reese bleibt jetzt mit einem halbherzigen Abschluss an der Strafraumkante hängen. 

    highlight icon

    Auweia, Skrzybski. Das war kein guter Moment. Porath schickt den Stürmer gedankenschnell in einer Umschaltsituation mit einem Steilpass aus der eigenen Hälfte auf die lange Reise. Skrzybski startet an der Mittellinie alleine Richtung Tor, doch die Verunsicherung ist ihm vom ersten Schritt anzumerken. Dann holen ihn auch noch zwei Verteidiger ein. Und vor dem Abschluss mit rechts spitzelt er sich selbst mit links den Ball weg, sodass er die Kugel völlig missraten trifft und das Tor sehr weit verfehlt. Slapstick statt Führung. 

    comment icon

    Reese läuft einen tiefen Ball an der Seitenlinie von Barylla Richtung Strauß sicher ab, danach rappelt es im Zweikampf zwischen Kirkeskov und Messeguem. Das ist nicht alles schön, was hier geboten wird, aber sehr ehrlich und authentisch. 

    comment icon

    Kiel ist torgefährlicher, hatte mit Skrzybski und Bartels auch zwei ordentliche Torchancen, bei Aue stehen mit vier aber trotzdem doppelt so viele Torschüsse zu Buche als beim Gegner. Diese Statistik-Zählungen sind manchmal echt trügerisch. 

    comment icon

    Kiel strahlt aber mehr Torgefahr aus. Und kommt durch Bartels zum nächsten Abschluss. Der lange Ball von Kirkeskov ist gut getimt, Gonther läuft da unter dem Ball her und macht so die Tür für Bartels auf, dessen Ballannahme ist an der Strafraumkante aber nicht perfekt. So weicht er zu sehr nach außen ab, muss aus der Drehung schießen. Und kann den sicheren Männel nicht ernsthaft auf die Probe stellen. 

    comment icon

    Das Spiel beruhigt sich, das Tempo der Anfangsminuten nimmt etwas ab. Intensiv ist es aber allemal noch. Viele Zweikämpfe, viele zweite Bälle, viel Ballbesitzwechsel, manchmal auch ein bisschen Feuer. Und alles sehr, sehr ausgeglichen. 

    comment icon

    Aue nimmt mal Druck raus, indem sich Gueye auffallend aufwendig die Schuhe zubindet, das dauert. Dann ein langer Freistoß, ein langer Einwurf in Eckfahnennähe, ein Eckball. So hat Männel zumindest mal drei, vier Minuten Ruhe vor seinem Tor. Gefährlich für die Kieler wird es indes nicht. Auch nicht, als Bussmann einen zweiten Ball mit der Innenseite deutlich am Tor vorbei schlenzt.  

    comment icon

    Richtig guter Start der Kieler, da ist Schwung, Elan und Tempo drin. Gute Seitenverlagerung aus dem Zentrum auf die rechte Seite zu Korb, der hat Platz für die Flanke, die verpassen im Zentrum Porath und Skrzybski beide nur knapp. Männel nimmt den Ball auf. 

    highlight icon

    Das erste echte dicke Ding hat aber Skrzybski auf dem Fuß. Weite, hohe Flanke von der linken Seite, Barylla trifft am langen Pfosten den Ball nicht richtig, wird dazu geblockt, die Kugel springt ins Zentrum zu Skrzybski, der aus sechs Metern unter Bedrängnis mindestens genau so weit über das Tor semmelt. Den kann man auch mal reindrücken!  

    comment icon

    Nach nicht mal zehn Sekunden ertönt der zweite Pfiff des Spiels, weil Aue im Mittelfeld den frühen Freistoß zugesprochen bekommt. Und die folgende Freistoßflanke drückt Gueye per Volleyabnahme mit der Innenseite nur knapp am Tor vorbei. 

    match_start icon

    4100 Zuschauer wären im verregneten Holstein-Stadion erlaubt, 3700 sind wohl gekommen. Und die hören jetzt den Anpfiff von Schiedsrichter Winter. 

    comment icon

    Die Veilchen haben sogar gegen kein anderes Team, gegen welches sie mindestens fünfmal im Unterhaus antraten, eine so niedrige Siegquote wie gegen die Störche. Ein echter Angstgegner also. Unabhängig vom Gegner ist heute Besserung im Angriff gefragt, zwei Tore in vier Spielen sind dünn, unter anderem soll Neuzugang Mance aus Kroatien (NK Osijek) dafür sorgen, wenn auch nicht direkt von Beginn an. Allerdings: Mehr als zwei Tore hat Kiel auch noch nicht zustande gebracht. Und die vier Auer Gegentore sprechen immerhin für defensive Stabilität. Die elf der Störche nicht. 

    comment icon

    Die Betonung liegt auf noch, denn eigentlich hat Kiel die Qualität, um da rauszukommen und sich zu berappeln, auch wenn mit Lee ein Schlüsselspieler nach Mainz gegangen ist. Dafür hat gegen die Fortuna das Debüt von Mittelfeldmann Benger Hoffnung gemacht, auch Holtby dürfte bald ein Startelfkandidat sein, heute reichte es für den Ex-Nationalspieler aber noch nicht. Gutes Omen außerdem heute für die Störche: Gegen Aue wurde nur eines von acht Zweitliga-Spielen verloren. 

    comment icon

    Holstein zog sich unter der Woche am ersten Punktgewinn hoch, das 2:2 gegen eine gut besetzte Düsseldorfer Mannschaft war nach der Horrorserie von drei 0:3-Niederlagen in der Liga ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn ein Ausgleichtreffer in der 87. Minute immer schmerzt. Aber sowas passiert dir eben, wenn es mal nicht so läuft. Und das tut es bei Kiel nach dem Relegationsfiasko gegen Köln Anfang des Sommers eben noch nicht. 

    comment icon

    Wenn du am 5. Spieltag nur einen Punkt hast und auf dem letzten Tabellenplatz stehst, dann kannst du getrost davon sprechen, dass dein Fehlstart in die neue Saison perfekt ist. Und wenn dein heutiger Gegner mit nur zwei Punkten mehr ebenfalls noch sieglos ist und nur einen Platz über dir steht, dann heißt es willkommen zum ersten Krisenduell der jungen Saison. In diesem Sinne: Kiel oder Aue, wer befreit sich aus dem Negativlauf und holt den ersten Sieg? 

    comment icon

    Auch Aues Coach Aleksey wechselt auf zwei Positionen. Im Vergleich zum 1:3 gegen den SV Sandhausen spielen heute Nazarov und Zolinski von Anfang an. Jonjic und Sijaric müssen weichen, stehen aber jederzeit zur Verfügung. 

    comment icon

    Erzgebirge Aue schickt diese Formation ins Rennen: Männel - Strauß, Carlson, Gonther, Bussmann, Barylla - Fandrich, Messeguem - Nazarov - Zolinski, Gueye. 

    comment icon

    Holstein Kiel holte beim 2:2 gegen Düsseldorf letzte Woche den ersten Punkt der Saison, Trainer Werner wechselt im Vergleich dazu zweifach: Mees rückt auf die Bank, van den Bergh ist heute nicht dabei. Reese und Kirkeskov beginnen stattdessen. Der prominente Neuzugang Holtby sitzt nach seinem Fünf-Minuten-Debüt letzte Woche auch heute zunächst wieder auf der Bank. 

    comment icon

    Beim KSV Holstein hat man sich für folgende Startelf entschieden: Gelios - Korb, Wahl, Lorenz, Kirkeskov - Mühling, Benger, Bartels - Porath, Reese - Skrzybski. 

    comment icon

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 5. Spieltages zwischen Holstein Kiel und Erzgebirge Aue.