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1. FC Köln - Eintracht Frankfurt

Bundesliga

1. FC Köln 1

  • F Kainz 45' (11m)

Eintracht Frankfurt 1

  • B Dost 72'

Live-Kommentar

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Das soll es gewesen sein an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal! 

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Dort spielen die Hessen nächste Woche gegen Absteiger Paderborn um die berühmte goldene Ananas. Ganz anders der FC, der bei Werder Bremen zu Gast ist. Jenes Bremen, das auf Rang 17 mit zwei Punkten Abstand auf Düsseldorf auf dem Relegationsplatz am Abgrund steht. 

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Zwar verliert Köln in der Tabelle den 13. Platz an Mainz, mit nach wie vor sechs Punkten Vorsprung auf Platz 16 ist ein weiteres Jahr in der Bundesliga aber nun auch praktisch gesichert. Für Frankfurt sind die Europapokalplätze indes unerreichbar geworden. Das wären sie aber auch bei einem Sieg gewesen. Frankfurt geht als Neuntplatzierter in den letzten Spieltag.  

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Zufriedene Gesichter beim FC: Durch den Punkt hat Köln sein Tages- und, viel wichtiger, Saisonziel erreicht und den Klassenerhalt auch rechnerisch aus eigener Kraft perfekt gemacht. Dafür reichte eine Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit, die die glückliche Pausenführung rechtfertigte. Ironischerweise kassierte Köln in dieser Phase aber den Ausgleich. Am Ende war Frankfurt dem Siegtreffer näher, vollkommen verdient wäre der aber auch nicht gewesen. Das Unentschieden ist das korrekte Ergebnis für ein friedliches, unaufgeregtes Spiel, das an diesem Bundesliganachmittag definitiv nicht im Fokus der Aufmerksamkeit steht.  

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Das war's. Es bleibt beim 1:1. 

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Drei Minuten gibt es obendrauf. Frankfurt drückt nochmal. Ilsanker mit dem Vorstoß auf der rechten Seite und der Hereingabe, Höger hämmert die Kugel aus dem Strafraum. 

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Schöner Einsatz und Ballgewinn von Thielmann an der Mittellinie, kurz vor der Seitenlinie ergrätscht er den Ball und schickt dann Modeste steil. Der wird von Ilsanker auf dem freien Weg zum Tor plump von hinten umgerrannt. Der Pfiff ertönt. Freistoß? Gelb? Rot? Abseits. Ernüchternd. Und ein bisschen Glück für Frankfurt, das war haarscharf.  

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Und Drexler direkt mal mit einem Durchbruch auf der rechten Seite. An der Strafraumkante hat sich Modeste abgesetzt, das sieht Drexler aber nicht. Stattdessen spielt er flach an den kurzen Pfosten, wo Jakobs einläuft. Doch ein Frankfurter kommt ihm zuvor und klärt zur Ecke, die folgenlos bleibt. 

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Mit Uth geht zudem der agilste und ideenreichste FC-Spieler des heutigen Tages. Drexler kommt neu ins Spiel.  

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Noch ein Doppelwechsel, Schmitz bekommt ein bisschen Einsatzzeit. Ehizibue hat das defensiv auf seiner Seite heute ordentlich gemacht und verabschiedet sich jetzt. 

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Rund zehn Minuten noch, das Unentschieden ist aufgrund der Leistungssteigerung des FC im zweiten Durchgang gerechtfertigt. Frankfurt zieht jetzt aber nochmal an, die Einwechselspieler um da Costa bringen nochmal viel Schwung rein, auch Kostic bekommt die zweite Luft. Gesichert ist dieser Punkt also noch keineswegs. 

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Starke Aktion von Silva, der einen langen Ball an der Strafraumgrenze elegant mit dem Spann aus der Luft pflückt. Leistner stellt ihn und lässt sich nicht zum Tanz bitten. Also muss Silva zurückgeben zu Kostic, der flach abzieht, Ehizibue aber abschießt. 

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Auch Frankfurt wechselt nochmal. Für Sow kommt positionsgetreu de Guzman. 

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Dicke Möglichkeit für Dost! Da Costa bricht mit all seiner Dynamik und Entschlossenheit rechts durch und gibt von der Grundlinie scharf an den ersten Pfosten. Dort läuft Dost ein und scheitert nur am langen Bein eines grätschenden FC-Verteidigers. 

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Außerdem hat Rexhbecaj Feierabend, der junge Thielmann soll nochmal zehn Minuten lang Gas geben.  

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Doppelwechsel beim FC. Torschütze Kainz verlässt das Feld, Ruhepol Höger darf ran. 

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Direkt im Anschluss die gute Chance für Frankfurt, das Spiel zu drehen. Silva lässt rechts im Strafraum Czichos ganz alt aussehen und geht spielerisch leicht vorbei. In der Mitte lauert Dost, Silva entscheidet sich aber für den eigenen Abschluss aus spitzem Winkel - und verzieht. 

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Schöne Aktion von Uth, der im Mittelfeld seinen Gegenspieler abschüttelt und dann das Spiel vor sich hat. Er sieht, dass Kainz halbrechts in den Strafraum eindringt, setzt seinen Flugball aber einen Tick zu lang an. 

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Toooooooor! 1. FC Köln - EINTRACHT FRANKFURT 1:1. So wie Kölns Führung, kommt nun Frankfurts Ausgleich aus dem Nichts: Da Costa und Sow dürfen auf der rechten Außenbahn einen ganz einfachen Doppelpass spielen, Kölns Verteidiger stehen viel zu weit weg. So bricht Sow locker bis zur Grundlinie durch, gibt flach in die Mitte und am langen Pfosten schiebt der ebenfalls freie Dost einfach ein. 

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Vorlage Djibril Sow

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Foul von Kainz gegen Sow, der Österreicher tritt dem Schweizer hinten auf die Ferse. Nicht nur das, er unterbindet damit auch einen Tempolauf des Gegners. Also quasi doppelt verdient, diese Gelbe. 

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Aber Köln ist besser aus der Kabine gekommen, hat den Kampf besser angenommen, wirkt in den Zweikämpfen aggressiver und hat dahingehend mittlerweile auch die Quote ausgeglichen. Und die einzige Torchance hatte mit Cordoba ja auch ein Kölner. So ganz unverdient ist die Führung nicht mehr. 

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Erster Wechsel beim FC, Cordoba hat sich wie gewohnt aufgerieben und war oftmals auf sich allein gestellt. Das darf fortan Modeste übernehmen. 

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Riesendusel für den FC! Horn springt an einem Eckball vorbei, Skhiri kriegt die Kugel ins Gesicht, danach liegt sie frei vor dem Torraum und es herrscht heitere Aufregung im Kölner Strafraum. Nach wiederholtem Ping Pong stochert Hinteregger die Kugel rein. Nur weil Dost in dem Kuddelmuddel davor unglücklich mit der Hand am Ball war und Schiri Dingert das gesehen hat, behält der FC seine Führung. 

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Außerdem ersetzt Kohr den fleißigen, teilweise aber unglücklichen Rode. 

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Die Wechsel beginnen, Hütter tauscht doppelt aus. Mit da Costa kommt neue Energie für die Außenbahn, Chandler macht Platz. 

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Jetzt steht Cordoba nicht im Abseits - aber er scheitert trotzdem! Uth mit dem guten Steckpass in die Spitze, Cordoba dringt halbrechts in den Strafraum ein und nimmt die Kugel nochmal mit, statt direkt abzuziehen. So kann Ndicka noch dazwischenpreschen und mit dem langen Bein den Schuss abblocken. Tolle Aktion des Verteidigers, Rönnow muss nicht eingreifen. Das war die beste Chance des Spiels.  

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Cordoba scheitert freistehend im Eins gegen Eins an Rönnow und hat Glück, dass danach die Abseitsfahne berechtigterweise hochgeht. Dadurch müssen wir nicht weiter darüber reden, dass er die Tausendprozentige hätte liegen lassen. 

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Auch Torro holt sich Gelb ab, weil er Kainz an der Mittellinie von hinten in die Parade fährt. 

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Nur bei der Partie Düsseldorf gegen Dortmund gab es in dieser Saison weniger Torschüsse in der 1. Halbzeit (2) als heute in Köln (4). Und in der 2. Halbzeit kam bislang noch kein weiterer Torversuch dazu. Die Partie ist und bleibt fahrig. 

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Gelbe Karte gegen Rode, der Ehizibue rechts an der Außenbahn ungestüm umgrätscht. Zweites unnötiges Foul des Frankfurter Kapitäns. Diesmal bleibt es aber im Gegensatz zum Elfmeter kurz vor der Pause ohne Folgen, weil der Freistoß am kurzen Pfosten verteidigt wird. 

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Czichos springt abermals der Ball an die Hand, auch das reicht aber nicht für einen Elfmeter. Zudem stand Silva, der als Passempfänger gedacht war, vorher im Abseits, also muss auch der VAR gar nicht erst genauer nachsehen. 

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Ehizibue hat Frankfurts Kostic bislang gut im Griff, das kann nicht jeder Außenverteidiger von sich behaupten. Jetzt entwischt Kostic aber mal und kommt zur Flanke, am langen Pfosten geht Leistner auf Nummer sicher und köpft zur Ecke, obwohl kein Gegenspieler in der Nähe ist. Bestraft wird das nicht, Rodes Eckball bleibt ertraglos. 

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Schon gut vorstellbar, dass wir eine andere 2. Halbzeit sehen. Zum einen weil es sehr viel unattraktiver kaum geht. Zum anderen, weil wir noch zehn Wechsel und jede Menge Potential sehen könnten, und weil die Eintracht in den letzten zwölf Bundesliga-Spielen nach der Pause ganze 15 Tore schoss (im Gegensatz zu 3).

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Keine Wechsel zur Halbzeit, weiter geht's. 

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Halbzeit! 

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Toooooooooor! 1. FC KÖLN - Eintracht Frankfurt 1:0. Die letzten zwei Elfer hat Uth verschossen, und auch dieser Versuch überlegt es sich nochmal ganz genau. Kainz tritt an, setzt den Ball mit Schmackes an den linken Innenpfosten - und von dort springt die Kugel ins Tor.  

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Rode schenkt dem FC die Möglichkeit zur Führung - es gibt Elfmeter! Rode verspringt im Sechzehner der Ball, Uth spritzt dazwischen und wird umgegrätscht. Klare Sache, keine Prosteste. 

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Mit der Aktion hat der FC immerhin einen Negativrekord verhindert. Es drohte die erste Halbzeit der Saison ohne Torschuss. In einer 1. Halbzeit passierte das sogar letztmals im Dezember 2014 auf Schalke. Besser macht diese Zahlenspielerei die Partie aber auch nicht. 

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Der erste Kölner Torschuss - und das ist ein Fallrückzieher, auch nicht schlecht. Weite Flanke von der rechten Seite Richtung langer Pfosten, wo Kainz den Ball per Kopf scharf macht. Ilsanker in der Mitte etwas hölzern mit der Kopfballkerze, die Uth mit dem Rücken zum Tor empfängt. Er nimmt den Ball direkt aus der Luft und schießt in die Arme von Rönnow. 

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Ndicka und Kostic erarbeiten sich im Verbund 40 Meter vor dem eigenen Tor den Ball und setzen genauso gemeinsam zum Konter an. Dann will Kostic aus dem Halbfeld flanken, bleibt aber an der Birne von Leistner hängen. Der Ball springt ins Toraus, die folgende Ecke kann der FC klären und auch im Nachgang hat die Eintracht keine zündende Idee. 

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Ein Schrei hallt durch Köln: Silva hat den Laufweg von Czichos gekreuzt und dabei unglücklich den Ellbogen des Verteidigers an den Hals abgekriegt. Der Torjäger muss behandelt werden, kann aber weitermachen. Bösartigkeit ist da keinem der beiden involvierten Spieler vorzuwerfen. Das war einfach unglücklich und schmerzhaft. 

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Frankfurt arbeitet sich gemächlich nach vorne, bei den Gästen hat man immerhin das Gefühl, dass bald was passieren könnte. Auch das ist viel Konjunktiv und soll dementsprechend nicht als Kompliment verstanden werden. Aber bei Köln geht nach vorne einfach gar nichts. Einfache Pässe landen beim Gegner, die Laufwege stimmen nicht überein und zweite Bälle werden nicht gewonnen. Von den Zweikämpfen mal ganz abgesehen. 

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Guter Schuss von Sow vom linken Strafraumeck, nachdem Rode Rexhbecaj an der Eckfahne genarrt und auf seinen Mittelfeldkollegen zurückgelegt hat. Horn ballt die Fäuste und wehrt den wuchtigen, aber unplatzierten Schuss sicher ab. Weil sonst nichts los ist, müssen wir das als Highlight markieren. 

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Czichos bekommt im Luftkampf das Knie von Dost in die Magengrube und wird ausgeknockt. Das sah sehr unangenehm aus. Czichos wirkt benommen und braucht eine Minute, um zurück auf die Beine zu kommen. Das er hart im nehmen ist, ist aber hinlänglich bekannt. Und so geht es weiter für ihn. 

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Also ein Hochgenuss für die Zuschauer vor den TV-Geräten ist das letzte Spiel der Saison in Müngersdorf wahrlich noch nicht. Frankfurt ist die bessere Mannschaft, das belegen auch nach wie vor die Zahlen. Wirklich gefährlich ist aber auch die Eintracht nicht. Ein Torschuss steht zu Buche. Beim FC reichte es erst für eine Ballaktion im Strafraum. 

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Jetzt verursacht Sow aber den Freistoß gegen Kainz rund 40 Meter halblinks vor dem Tor. Der Österreicher ist es auch, der den Ball in die Mitte bringt, aber nur den baumlangen Dost findet, der zur Ecke klärt. Die wiederum bringt Uth in die Mitte - auch nicht besser, weil viel zu lang. 

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Frankfurt gewinnt starke 67 Prozent der Zweikämpfe bislang und kauft den Gastgebern so regelmäßig den Schneid ab. Da muss der FC definitiv an Härte und Robustheit zulegen. 

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Böser Fehlpass von Skhiri, der in den Mittelkreis direkt in die Füße von Silva spielt. Rexhbecaj muss für seinen Kollegen ausbaden und hat Glück, dass er für sein taktisches Foul keine Gelbe sieht. Dingert lässt Gnade walten. So richtig Tempo war aber auch nicht drin. 

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Rexhbecaj nimmt 30 Meter vor dem Tor Fahrt auf, kommt aber nicht am stabilen Rode vorbei, holt jedoch immerhin die Ecke raus. Die wird fast zur Retourkutsche, weil Ndicka klärt und Kainz im Rückraum über den zweiten Ball drüber semmelt. So könnte Frankfurt über Rode mit vier Spielern kontern, spielt das aber nicht sauber aus. Kainz sprintet zurück, ergrätscht einen Pass und macht sein Luftloch wieder wett. 

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Jetzt kommt Cordoba aber fast an den Ball, weil Frankfurt nach einem Ballverlust im Mittelfeld unsortiert ist. Uth schaltet schnell, spielt mit dem Außenrist in die Spitze. Hinteregger ist gerade so noch dran, so wird der Pass zu lang und Rönnow kann mit gutem Timing aus seinem Kasten kommen und die Kugel aus dem Sechzehner prügeln. 

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Frankfurt diktiert das Geschehen. Köln hat sich mittlerweile tiefer hinten eingeigelt als in den ersten fünf Minuten. Auf dem Weg nach vorne ist meistens der lange Ball Richtung Cordoba das Mittel. Der reibt sich aber an den Abwehrkanten Hinteregger, Ilsanker und Ndicka auf. Könnten unangenehme eineinhalb Stunden werden für den Kolumbianer. 

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Schöner, tiefer Pass von Rode auf Sow, der 40 Meter vor dem Tor nach links weitergibt zu Kostic. Der flankt hoch hinein, Horn ist aber zur Stelle und packt sicher zu. 

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Aber Köln wirkt keinesfalls sattelfest vor dem eigenen Tor. Hinteregger tunnelt Bornauw links an der Grundlinie und geht Richtung ersten Pfosten, gibt dann in die Mitte, findet dort aber keinen Abnehmer. Ganz schön wild, wie die Kölner Verteidiger teilweise durch den eigenen Strafraum irren. 

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Erneut kommt Dost halblinks im Strafraum an den Ball, diesmal will er nochmal querlegen, schießt aber Leistner ab. Kurz wird protestiert, Leistner war da mit der Hand am Ball. Die war aber angelegt. Es geht weiter mit Eckstoß, der nichts einbringt.  

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Die erste richtige Torchance hat aber die Eintracht: Frankfurt kontert über Silva, der kurz hinter der Mittellinie an den Ball kommt, Bornauw und Leistner auf sich zieht, so hat Dost auf der linken Seite Platz. Der Ball kommt nicht nicht so ganz präizise und Dost somit nicht in eine optimale Schussposition. Er verzieht und Horn muss nicht eingreifen. 

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Der FC macht einen mutigen und selbstbewussten Eindruck, das ist angesichts der letzten erzielten Ergebnisse eher überraschend. Der Ball zirkuliert sicher, viele werden tief in die Spitze gespielt. Frankfurt nimmt noch nicht so richtig teil. 

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Erster Vorstoß des FC über die linke Außenbahn, wo Kainz Jakobs die Linie runterschickt. Der Kölner Jungspund flankt kurz vor der Grundlinie halbhoch und scharf in die Mitte, am ersten Pfosten verpasst Uth nur knapp. 

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Anpfiff! 

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Die Teams kommen unter der FC-Hymne auf den Rasen, die beiden Ersatz-Kapitäne Rode und Horn stehen bereit zur Platzwahl bei Schiedsrichter Christian Dingert. In wenigen Augenblicken geht es los. 

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Mit Andre Silva hat Trainer Adi Hütter den aktuell treffsichersten Stürmer in seinen Reihen und die guten Ergebnisse führten dazu, dass auch die Energie und Mentalität, die Frankfurt in den letzten zwei Jahren so ausgezeichnet hat, zum Ende einer Saison mit viel Auf und Ab wieder zurückgekehrt ist. "Wenn eine Tür nach Europa offen ist, versuchen wir, da reinzustoßen. Wir möchten diese Chance am Schopfe packen und einfach, dass die Mannschaft so auftritt wie in den letzten Spielen", sagt der Coach.

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Köln spielt also für das gute Gefühl, Frankfurt dagegen schielt noch auf die Europa-League-Plätze. Rang 7 würde dafür reichen, und der ist fünf Punkte entfernt. Die Eintracht ist formstark, sammelte nach drei Pleiten in Folge, nach denen man kurz nochmal den Druck des Kellers spürte, starke zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen.

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"Wir müssen uns für die 35 Punkte nicht entschuldigen", nimmt Heldt sein Team trotz der Ernüchterung der letzten Wochen aber in Schutz und bittet um Realismus: "Die Leistungen nur ansatzweise in Frage zu stellen, ist töricht. Das Team hat sich seit Dezember aus dem Sumpf gezogen." Und mit dem Klassenerhalt, den Heldt auch für das nächste Jahr als einziges Ziel ausgegeben hat, sind alle Wünsche erfüllt worden. Das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre, kann aber auch der Sportchef nicht unterdrücken.

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Zwar ist der Klassenerhalt rechnerisch noch nicht perfekt. Bei sechs Punkten Vorsprung und dem um 15 Tore besseren Torverhältnis gegenüber Düsseldorf muss aber schon einiges zusammenkommen, damit das noch schief geht. Wirklich glücklich ist man im Geißbockheim damit aber nicht. Viel lieber wäre es jedem, der Klassenerhalt würde aus eigener Kraft endlich eingetütet werden. Zum Beispiel mit einem Sieg heute zu Hause gegen Frankfurt.

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Betrachtet man die Tabelle seit dem Re-Start, ist nur Schalke 04 schwächer als der FC. Drei Punkte aus sieben Spielen sind äußerst mager. Zumal mit Leverkusen und Leipzig nur zwei Top-Teams den Weg in dieser Phase pflasterten. Der Lauf unmittelbar nach der Einstellung von Trainer Markus Gisdol und Sportchef Horst Heldt und die Schwäche der Kontrahenten reichen aber aus, um trotz alledem relativ frei von Abstiegssorgen zu sein.

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Zwei Mal noch da raus in dieses große, leere Stadion, dann ist der Spuk vorbei. Anders kann man die Gefühlslage aus Sicht des 1. FC Köln zwei Spieltage vor Saisonschluss nicht formulieren. Der tolle Lauf im zweiten Drittel der Saison mit acht Siegen aus zehn Spielen ist längst Makulatur. Gerade, als die ersten schon wieder von Europa träumten, stoppte die Coronapause die Aufholjagd jäh. Seitdem herrscht Ernüchterung.

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Coach Adi Hütter rotiert in größerem Stil. Insgesamt sind es sechs Änderungen. Aus der Startelf des 2:1-Sieges gegen Schalke verbleiben noch Ndicka, Ilsanker, Kostic, Rode und Silva. Im Tor hat sich Rönnow eine Chance verdient. Kostic bestreitet sein 49. Pflichtspiel  in dieser Saison - Höchstwert bei der Eintracht. Er stand dabei stets in der Startelf. In der Bundesliga fehlte er in dieser Saison nur beim 1:2 in Augsburg am 4. Spieltag.

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Bei Eintracht Frankfurt hat man sich für diese Startaufstellung entschieden: Rönnow - Chandler, Ndicka, Ilsanker, Hinteregger, Kostic - Sow, Torro, Rode - Dost, Silva. 

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Das sind vier Änderungen im Vergleich zum 1:3 in Leverkusen am Mittwoch: Uth, Kainz, Leistner und Jakobs beginnen für Drexler, Modeste, Thielmann und Katterbach (alle auf der Bank). Jonas Hector steht wie schon im Rheinderby nicht in der Startelf, diesmal wurde Trainer Markus Gisdol die Entscheidung aber abgenommen: Der FC-Kapitän hat sich im Abschlusstraining verletzt und steht heute nicht zur Verfügung. 

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Der 1. FC Köln beginnt mit dieser Startelf: Horn - Ehizibue, Bornauw, Czichos, Leistner, Jakobs - Skhiri, Rexhbecaj - Uth, Kainz - Cordoba. 

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt.