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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Köln - Hertha BSC. Bundesliga.

Live-Kommentar

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Das soll es gewesen sein - vielen Dank für das Interesse und bis zum nächsten Mal!  

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So steht am Ende ein Punkt, der keinem nützt. Köln kann sich nicht aus dem Keller befreien, Hertha die Lücke nicht größer reißen. Und da sich Bielefeld und Hoffenheim parallel dankenswerterweise auch die Punkte geteilt haben, geht es schiedlich-friedlich und tabellarisch unverändert in die englische Woche. In der trifft Köln am Mittwoch auf Schalke. Und Hertha am Dienstag auf Hoffenheim. 

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Die letzte Viertelstunde drückte die Hertha nochmal etwas aufs Gaspedal, hätte sich in einem insgesamt schwachen und unterhaltungsarmen Bundesligaspiel aufgrund eines Pfostenschusses und weiterer Chancen durch Guendouzi und Piatek den Sieg einen Hauch mehr verdient als Köln, mehr aber auch nicht. Denn alles davor war viel Tristesse auf beiden Seiten. 

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Und so müssen wir uns mit dem 0:0 zufriedengeben. Abpfiff! 

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Beinahe rennt Köln sogar in den Konter, denn Rexhbecaj verpasst im Rückraum nach der Ecke den geklärten Ball. Darida spielt lang nach vorne zu Redan, der auf Höhe der rechten Strafraumbegrenzung Cunha in der Mitte anspielt. Der will per Kabinettstückchen eine Position weiter nach links geben - doch das misslingt. Da standen noch zwei Teamkollegen frei.  

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Der umtriebige und engagierte Wolf holt auf der rechten Seite nochmal einen Eckball heraus, Standardsituationen spielten aber auf beiden Seiten keine Rolle in diesem Spiel. So auch diesmal, Dudas Hereingabe ist zu lang und wird am Elfmeterpunkt geklärt. 

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Der angesprochene Wechsel, Rexhbecaj kommt für den angeschlagenene Drexler. 

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Drexler sitzt verletzt auf dem Boden und wird das Spiel nicht zu Ende bringen können, fasst sich in den Lendenbereich. Auch deswegen dehnt sich die Nachspielzeit auf angemessene vier Minuten. Vier Minuten, die Köln noch für einen Punkt über die Zeit bringen muss, mehr ist nicht mehr drin. 

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Die Hertha unternimmt mehr und hat mit Cunha einen Mann gebracht, der in der Lage ist, das Spiel sofort an sich zu reißen. Abermals sorgt er auf der linken Seite für Gefahr, zieht an der Grundlinie zwei Gegenspieler auf sich und kann trotzdem zurücklegen auf Guendouzi. Dessen Hybrid aus Flanke und Schlenzer geht nur knapp am langen Pfosten vorbei, Pekarik verpasst davor. 

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Und für Mittelstädt betritt der 17 Jahre junge Netz das Spielfeld. 

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Doppelwechsel jetzt auch bei der Hertha, die deutlich mehr für den dreifachen Punktgewinn unternimmt. Cordoba verlässt das Feld für Redan. 

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Erspielt sich die Hertha jetzt doch noch den Dreier? Guendouzi an den Pfosten! Modestes Rückpass geht 40 Meter vor dem Tor in die Füße von Cordoba, der macht den Ball gut fest, dreht sich, legt links raus zu Guendouzi. Cunha überläuft, wird bedient, schickt mit einem Haken Duda in die Wüste und Cestic kann das Rückspiel auf Guendouzi nicht unterbinden. Der Ex-Gunner schießt aus 15 Metern, Horn bleibt stehen - und die Kugel klatscht an den Pfosten.  

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Cunha geht links im Strafraum ins Dribbling gegen Bornauw, Cestic kommt zur Hilfe. Cunha gibt nach innen, Cestic hält den Fuß rein und aus 50 Zentimetern Entfernung springt der Ball Bornauw an die Hand. Für Cunha reicht das für einen Elfmeter. Für Schiedsrichter Willenborg nicht. Und das ist auch gut so. 

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Außerdem räumt J. Horn seine linke Außenbahn für Jakobs. 

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Auch die Spielerwechsel nehmen den Herthanern den neu gewonnenen Wind etwas aus den Segeln. Nicht so ungeschickt von Gisdol. Modeste kommt für Ehizibue. 

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Auch Cordoba sieht Gelb, warum der Ex-Kölner verwarnt wird, ist im ersten Moment nicht ersichtlich. 

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Berlin hat den Druck erhöht, Köln kann sich nur noch mit langen Bällen befreien und wackelt. Czichos bringt etwas Zeit zum Luft holen, kassiert dafür aber eine Gelbe nach dem Foul im Mittelfeld an Alderete. 

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Nur eine Zeigerumdrehung später kommt Guendouzi am linken Strafraumeck zum Schuss. Der Franzose zieht mit zwei schnellen Schritten nach innen, trifft dann auch das Tor, Horn ist aber schnell unten und pariert gut. 

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Piatek schraubt sein Torschusskonto auf zwei, hat damit aber gleichzeitig die zwei mit Abstand besten Chancen für die Berliner. Cordoba legt im Mittelfeld gut auf Cunha, der hat nur noch Cestic und Bornauw vor sich, Skhiri im Rücken. Er legt rechts raus zu Piatek, der aus halbrechter Position im Strafraum den langen Pfosten nur knapp verpasst.  

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Schießt hier eine Mannschaft eigentlich noch ein Tor? Bei den stürmerlosen Kölnern geht der Blick fragend durch die Elf, aber was machen bei den Berlinern eigentlich Cordoba und Piatek? Die stehen ja nun schon für eine gewisse Torgefahr. Piatek hat die wenigsten Ballaktionen aller Spieler auf dem Feld. Cordoba lediglich ein paar mehr als Keeper Schwolow. Und Piatek. Torschüsse zusammengerechnet? Einer. Von Piatek in der 13. Minute. 

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Hector kehrte erst noch zurück, geht nun aber tatsächlich vom Feld. Kann aber auch sein, dass das nach 70 Minuten ohnehin so vorgesehen war und konditionelle Gründe hat. Mit Özcan steht Ersatz bereit. 

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Wenn Hector nach einem Luftkampf auf dem Boden liegen bleibt und sich in den Nacken greift, ist Vorsicht geboten. Schließlich fiel Hector ab dem 2. Spieltag in Bielefeld bis tief in den Winter mit einer tückischen Nackenverletzung und einem Schleudertrauma aus. Alderete ist da kein Vorwurf zu machen, die Spieler sind einfach zusammengeprallt. 

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Mittelstädt bringt den Ball in den Sechzehner, Alderete köpft aus gut elf Metern noch weit vor dem ersten Pfosten aufs Tordach. Guter, aber schwieriger Versuch. Horn wäre da gewesen. 

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Cunha macht direkt auf sich aufmerksam, dribbelt am linken Strafraumeck Cestic mit doppeltem Übersteiger aus und wird dann über die Klinge geschickt. Das gibt Gelb für Cestic und eine gute Freistoßposition für Berlin. 

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Mit Cunha kommt nun neue technische Raffinesse und Spielwitz ins Spiel, Lukebakio geht. 

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Jetzt aber, die Topchance für Köln! Hector hat rechts Platz, entscheidet sich gegen die Flanke, chippt den Ball stattdessen clever in den Strafraum zu Ehizibue, der von der Grundlinie in den Fünfer gibt. In der Mitte verpasst J. Horn knapp, der Ball rutscht durch zu Wolf, der ins lange Eck schlenzen will - und das Tor verfehlt.  

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Wer Hoffnungen in Durchgang zwei gelegt hat, wird schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Das Niveau, die Attraktivität, beides steigt nicht. Viel Stückwerk, kleine Fouls, ausgedehnte Einwürfe, wenig Spielfluss. Die Kollegen vom Fernsehen werden Probleme bekommen, ihre Spielzusammenfassungen mit Material zu befüllen. 

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Mittelstädt mit einem ungenauen Zuspiel von links ins Zentrum zu Darida, Drexler geht dazwischen, will durchstarten und wird von Darida zu Boden gezogen, das gibt Gelb.  

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Puh, schlimmer Fehlpass von Stark, der an der Mittellinie direkt Duda in die Füße spielt. Der sucht jemandem, mit dem er spielen kann, findet aber keinen. Wolf rückt nach, steht aber auch wieder unmittelbar unter Bedrängnis, bekommt den Ball aber immerhin noch nach links zu J. Horn, dessen Flanke aber geblockt wird. 

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Da öffnet sich die Tür eigentlich für Drexler, doch der Kölner Mittelfeldmann kann nicht eintreten. Dudas Flanke aus dem rechten Halbfeld rutscht nämlich zu ihm, am Elfmeterpunkt stehend, durch. An der Ballkontrolle hapert es aber, die Kugel verspringt. So kommt Drexler nicht zum Abschluss. Ballkontrolle mit dem ersten, Torabschluss mit dem zweiten Kontakt hätte es gebraucht. Platz war da. 

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Hübsch gemacht von Wolf, zu dem ein zweiter Ball von Drexler fällt. Wolf kontrolliert den Ball in der Luft, lässt gleichzeitig Stark aussteigen. Und schießt dann mit dem dritten Kontakt aus der Luft aufs Tor. Beziehungsweise, neben das Tor. Schwolow muss nicht eingreifen.

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Ohne personelle Veränderungen geht es in den zweiten Spielabschnitt. 

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Pause! 

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Das kommt unerwartet: Mit dem Pausenpfiff hat Köln doch noch die Chance aufs 1:0! Dudas Freistoß wird zur linken Außenbahn geköpft, wo sich Wolf gut gegen Mittelstädt durchsetzt, in den Strafraum eindringt und dort im linken Raum zurücklegt auf Hector, dessen Direktschuss nur knapp am linken Pfosten vorbeigeht.  

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In einer fairen Partie holt sich Alderete für das einzige etwas härtere Foul die Gelbe ab, weil er Drexler an der Seitenlinie in die Parade fährt. 

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Eine kurze Ecke der Kölner durch Duda rechts in den Strafraum zu Drexler, der frei an der Grundlinie steht, ist da schon ein richtiger Überraschungseffekt. Drexlers trickreiche Hereingabe mit dem Außenrist bleibt aber am erstbesten Herthaner hängen. 

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Bis zur 30. Minute etwa zogen wir uns noch an Kleinigkeiten hoch, das macht mittlerweile aber auch keinen Spaß mehr. Das Spiel ist an Ereignislosigkeit kaum zu überbieten. 

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Horn muss klären, weil ein von ihm ausgeführter langer Freistoß zur Retourkutsche wird. Wolf verliert nämlich vor dem Berliner Strafraum das Kopfballduell, so kommt Alderete an den Ball und der schlägt den Ball lang und schmutzig wieder zurück auf die andere Seite. Lukebakio enteilt da Bornauw, Horn steht aber noch weit vor seinem Kasten und kommt kurz hinter seinem Strafraumeingang sicher an den Ball, klärt mit dem Fuß zur Seite. 

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Einen tiefen Ball von Duda auf Hector leitet der Ex-Nationalspieler links raus zu Drexler, der den Ball erläuft und direkt zurückgibt ans linke Strafraumeck, wo Hector zum Abschluss kommt. Mit viel Rückenlage schickt Hector den Ball auf die Nordtribüne. 

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Es drohen vier Spiele und eine Halbzeit Torlosigkeit für den FC in Serie, ein Treffer ist nämlich nicht in Sicht. Die längste torlose FC-Serie stammt übrigens aus der Zeit zwischen Dezember 2001 und Februar 2002, damals waren es zehn torlose BL-Spiele in Folge. Was gleichzeitig einem BL-Rekord entspricht. Soweit sind wir aber mal noch nicht. 

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Und so verstreicht die Zeit. Köln wird es als Erfolg verbuchen, dass die Elf bis jetzt stabil steht und individuelle Großaussetzer erfolgreich vermeidet, das Spiel mit viel Mühe offen und ausgeglichen gestalten kann. Und die Hertha sieht sich bestätigt, dass sie besser Fußball spielen kann, sich aber in Geduld üben muss. 

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Es sind diese kleinen Aufregerchen, an denen man sich hochziehen muss, beobachtet man dieses Spiel. Mehr ist nämlich noch nicht. Von Piateks Großchance mal abgesehen, haben beide Mannschaften Mühe, gefährlich vor den Toren aufzutauchen. Nächstes Beispiel ist Lukebakio, dessen Schuss aus 25 Metern zum nächsten Eckball geblockt wird, die abermals folgenlos bleibt. 

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Da stockt aus Kölner Sicht kurz der Atem, denn Bornauw hält den Fuß am kurzen Pfosten in eine flache Cordoba-Hereingabe und lenkt den Ball beinahe ins eigene Tor. Es folgen zwei kurz ausgeführte Eckbälle, den zweiten kann Köln dann final klären. 

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Nächste brauchbare Flanke von Ehizibue, der aus dem Zentrum von Skhiri in Szene gesetzt wird. Mittelstädt lässt ihm da abermals etwas Platz. In der Mitte kommt Drexler eingeflogen, Stark ist aber zuvor am Ball. Der köpft zwar eine Bogenlampe, Schwolow ist aber wach und pflückt die Kugel aus der Luft. 

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Köln seinerseits mit einem zaghaften Vortrag, Ehizibues Flanke von der rechten Seite ist nicht schlecht, segelt aber durch den Sechzehner. Von der anderen Seite kommt der Ball aber unmittelbar nochmal in den Strafraum, diesmal kommt Hector auch zum Kopfball, er wird aber geblockt. Der Abpraller geht zu Duda, der sich klug abgesetzt hat, sein Volleyschuss wird aber zum Eckball abgewehrt, der keinen Ertrag bringt. 

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Gut vorgetragener Angriff der Berliner, die mittlerweile viel Passsicherheit und dementsprechend Spielanteile gesammelt haben. Nach einer langen Ballbesitzpassage kommt Cordoba rechts an der Strafraumlinie ins Dribbling gegen Bornauw, büffelt sich bis zur Grundlinie und spielt an den ersten Pfosten, wo Piatek ans Leder kommt. Der will den Ball nach kurzer Annahme mit der Hacke in die Mitte weiterleiten, Skhiri steht aber im Passweg. 

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Ein lauter Aufschrei von Cordoba, der links an der Seitenlinie den Tritt von Ehizibue abbekommt, der noch ohne Verwarnung davonkommt. Cordoba rappelt sich wieder auf, dann kann der Freistoß ausgeführt werden. Mittelstädt bringt den Ball in die Mitte, findet aber nur einen Kölner Schädel. 

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Ein, zwei knackige Zweikämpfe in der Berliner Hälfte, dann kommt der Ball im Halbfeld zu Drexler, der links J. Horn mitnimmt, der mit viel Risiko, weil mit dem ersten Kontakt und aus vollem Lauf, flankt. Dafür ist das eine ganz ordentliche Hereingabe. Der Kopfball in der Mitte ist für Wolf aber eine zu anspruchsvolle Aufgabe, der geht harmlos gut zwei Meter vorbei. 

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Auf der anderen Seite verzeichnet Hector den ersten Torschuss für Köln. Der Ball kommt von der rechten Seite etwas glücklich durch zum Kölner Kapitän, der aus gut 30 Metern schießt. Genau in die Arme von Schwolow, aber immerhin die erste Annäherung. Viele andere Möglichkeiten hatte Hector da auch nicht. Wie auch, in einem Team ohne Stürmer. 

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Gleich der nächste Abschluss: Lukebakio flankt von links von der Grundlinie, Czichos köpft raus, aber zu kurz. Der Ball fällt Pekarik vor die Füße, der seinen Distanzschuss vom rechten Strafraumeck aber verzieht. 

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Dicke Chance für Piatek. Ehizibue will von rechts Hector im Mittelfeld anspielen, spielt dem Gegner aber den Ball in den Fuß. Hertha schaltet blitzschnell um, der Ball geht zu Darida, der mit einem feinen Steilpass in die Schnittstelle von Bornauw und Cestic Piatek findet, der aus 16 Metern mit seinem Flachschuss aber an Horn scheitert. 

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Tempo und Intensität sind noch überschaubar. Beide Mannschaften stehen stabil und sind darauf konzentriert, eigene Fehler tunlichst zu vermeiden. Vor allem der FC brach sich da diesbezüglich letzte Woche selbst das Genick. Spannend wird es sein, ob und falls ja wann Berlin seine spielerische, fußballerische Überlegenheit, die das Personal eindeutig hergibt, auf den Platz bringt. Auch ohne Cunha, der mit Leistenproblemen noch nicht bereit ist für die Startelf. 

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Skhiri fängt im eigenen Strafraum einen hohen Ball technisch anspruchsvoll ab und spielt dann einen nicht minder anspruchsvollen, tiefen Pass ins Mittelfeld zu Duda. Das war im Ansatz ein guter Auslöser für eine Umschaltaktion. Weil Duda und der danach angespielte Wolf aber allein auf weiter Flur sind, Wolf weit nach Außen und schließlich ins Aus gedrängt wird, bleibt es eben beim Ansatz. 

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Nach vier Minuten braucht Hector eine Verschnaufpause. Nicht etwa, weil er nach langer Verletzungspause heute das zweite Mal wieder in der Startelf steht und entsprechend schon mit der Luft kämpft. Sondern weil er im Mittelfeld aus kurzer Distanz den Ball in den Unterleib bekommt. Das dauert ein Minütchen, bis der Schmerz rausgeatmet ist. 

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Die erste Flanke des Spiels schlägt Mittelstädt von der rechten Seite, findet aber keinen Abnehmer. Kurz darauf startet Köln den ersten Vorstoß, Ehizibue tunnelt auf der rechten Seite Mittelstädt und bringt den Ball halbhoch rechts in den Sechzehner, wo die Kugel aber von Drexlers Brust in Schwolows Arme prallt. 

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Los geht's, Schiedsrichter Willenborg hat angepfiffen. 

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Bevor die eigentlichen Ansprüche zumindest wieder in Sichtweite geraten könnten, geht es für Labbadia erst einmal darum, den Kontakt zur Abstiegszone nicht noch kleiner werden zu lassen, als er ohnehin schon ist. Fünf Punkte beträgt der derzeit nämlich nur und könnte heute schrumpfen. Dass sich Hertha BSC angesichts der immensen Transferaufwände überhaupt damit auseinandersetzen muss, ist dann nochmal eine ganz andere, tiefgründigere Frage. 

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Die Hertha wird sich trotzdem nicht so gut an den FC erinnern, hat Wiedergutmachung auf der Agenda stehen. Das letzte Aufeinandertreffen ging nämlich mit 0:5 im heimischen Olympiastadion, damals noch vor Publikum, wohlgemerkt, mächtig in die Hose. 

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Seit vier Bundesligaspielen ist Köln ohne Torerfolg, genauso lange wartet der FC auf einen Sieg, der letzte Heimsieg ist gar bald ein Jahr her (29. Februar, 3:0 gegen Schalke), das ist eine 13 Spiele währende Negativserie, stellt einen negativen Vereinsrekord dar und ist obendrein die längste aktuelle Serie in der Bundesliga. Seitdem Corona den Zuschauerschnitt im Profisport beherrscht, hat Köln zu Hause nicht mehr gewonnen. 

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Sportchef Heldt wurde unter der Woche zwar nicht müde zu betonen, dass es heute kein Endspiel ist für seinen Trainer. Die Art und Weise des Auftretens des FC wird aber trotzdem eine ganz wichtige Bedeutung haben. "Wir halten am Trainer fest, so lange wir davon überzeugt sind", hieß es letzte Woche, als der Trupp nach der Schmach aus dem Breisgau zurückgekehrt ist. Zeigt Köln ein nicht rundum verändertes Gesicht, kann diese Überzeugung schnell dahin sein. 

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Willkommen zum Duell der angesägten Trainerstühle, zum Krisengipfel, zum Kellerkrimi, zum Spiel der unerschöpften Möglichkeiten. Nennen Sie es, wie Sie es wollen, fest steht, es steht viel auf dem Spiel. Für Kölns Gisdol womöglich noch ein bisschen mehr als für Berlins Labbadia. Die Sorgenfalten nach einem 0:5 sind tiefer als nach einem 0:1.  

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Auch Hertha BSC sah bei dem 0:1 in der vorigen Woche gegen Bielefeld richtig schlecht aus, Trainer Labbadia belässt es aber trotzdem bei nur einer Änderung. Köln ohne Stürmer, Berlin mit derer drei. Denn für Plattenhardt kommt Piatek in die Mannschaft. Hertha damit mit einer offensiven Dreierreihe um Lukebakio, Cordoba und eben Piatek. Da wird das Heil im Angriff gesucht. 

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Köln leistete sich zuletzt eine blamable 0:5-Klatsche in Freiburg, Trainer Gisdol verübt im Vergleich dazu Tabula Rasa, stellt auf fünf Positionen und das ganze System abermals um. Köln heute wieder mit Fünferkette und ohne echten Stürmer. Spannend ist außerdem die Aufstellung von Ehizibue, der ein Wechselkandidat ist, heute aber erstmals seit dem 5. Spieltag, als er in Stuttgart nach 17 Minuten ausgewechselt wurde, wieder in der Startelf steht. Außerdem sind Cestic, Czichos, J. Horn und Drexler neu. Modeste, Schmitz, Mere, Jakobs und Özcan weichen. 

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Hertha BSC stellt folgende Formation auf den Rasen: Schwolow - Pekarik, Stark, Alderete, Mittelstädt - Darida, Tousart, Guendouzi - Lukebakio, Piatek, Cordoba. 

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Der 1. FC Köln geht mit dieser Startelf in den 16. Spieltag: Horn - Ehizibue, Cestic, Bornauw, Czichos, J. Horn - Hector, Skhiri - Wolf, Drexler - Duda. 

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen dem 1. FC Köln und Hertha BSC.